Neue Bäume am Campus der TH OWL
Erneuerung und Umgestaltung des Parkplatzes
Nach dem Abriss des ehemaligen Laborgebäudes am Campus Lemgo gestaltet der BLB NRW die Parkplatzflächen neu und wertet das Areal ökologisch auf.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen ist eine umfangreiche ökologische Aufwertung vorgesehen, so werden insgesamt 74 neue Bäume gepflanzt. Vorgesehen sind unter anderem ökologisch wertvolle Gehölze wie Eichen, Ahorne, Gleditschien, Zierkirschen und Amberbäume, die Lebens- und Nahrungsräume für Insekten, Vögel und Bienen bieten.
Insgesamt wird das Gelände künftig deutlich weniger versiegelt sein. Die neuen Laborgebäude wurden kompakt und mehrgeschossig errichtet und nehmen gemeinsam weniger Grundfläche ein als das frühere Bestandsgebäude. Auch die Parksituation verbessert sich: Die Stellplätze werden auf dem Campus gebündelt, sodass sich Fußgänger- und Fahrzeugverkehr seltener kreuzen. Die Neuordnung und Erweiterung des Parkplatzes ist notwendig, um die in der Baugenehmigung festgelegte Stellplatzanzahl sicherzustellen.
Während der Erneuerung des Bestandsparkplatzes wird auf der Fläche des ehemaligen Laborgebäudes ein Interimparkplatz auf einer Schotterfläche errichtet. Dieser wird über die Bunsenstraße und Campusallee erreichbar sein. Die Baustellenzufahrt wie auch die Erreichbarkeit der westlich gelegenen Anlieger entlang der Campusallee erfolgt über die Zufahrt von Westen über die Liebigstraße und Campusallee. Die Erreichbarkeit der Stellplätze im Süden des Campus sowie die Anlieferung der Mensa sind unverändert über die Liebigstraße möglich.
Für die Umsetzung der Maßnahme müssen auf dem bestehenden Parkplatz neun Bäume entfernt werden. Die dafür erforderliche Genehmigung wurde bereits im Jahr 2024 erteilt. Um den Zeitraum zwischen Fällung und Neupflanzung möglichst kurz zu halten und den Baumbestand so lange wie möglich zu erhalten, erfolgen die Arbeiten in der aktuellen Baumfällperiode und starten in den nächsten Tagen.
Der Schutz der verbleibenden Bestandsbäume hatte bei der Planung der Außenanlagen hohe Priorität, so wurden Eingriffe bereits in der Planung auf das notwendige Maß reduziert. Ergänzend kommen Zäune und Stammschutzmaßnahmen an erhaltenswerten Bäumen zum Einsatz.
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Carsten Pilz