HOCHSCHULEN

Wir pflegen Europas dichteste Hochschullandschaft

Das größte Kundensegment im Portfolio des BLB NRW bilden die Hochschulen. Tagtäglich gehen in den Gebäuden des BLB NRW weit mehr als 100.000 Beschäftigte und über 500.000 Studierende ein und aus. Mit ihrem Einsatz leisten die Beschäftigten des BLB NRW einen Beitrag zum Forschungsstandort NRW, für seine Exzellenzuniversitäten sowie für hervorragende Studien-, Lehr- und Forschungsbedingungen.

Anders als bei seinen Kunden aus der Landesverwaltung ist der BLB NRW für die Hochschulen zwar Vermieter, aber nicht Betreiber der Gebäude. Stattdessen verantworten sie selbst das technische Facility Management sowie oftmals kleinere bauliche Maßnahmen im Rahmen der Instandhaltung. Bei größeren Maßnahmen und natürlich bei Sanierungen und Neubauten arbeiten die Hochschulen regelmäßig mit dem BLB NRW zusammen.

Portfolio

Der Immobilienbestand, den der BLB NRW für den überwiegenden Teil der 35 staatlichen Hochschulen bearbeitet, umfasst mehr als 1.400 Gebäude mit einer Mietfläche von über fünf Millionen Quadratmetern. Darunter befinden sich rund 200 denkmalgeschützte Gebäude.

  • Hochschullandschaft NRW
    © BLB NRW
    Eine lebendige Hochschullandschaft

    Fünf der zehn größten Universitäten und drei der zehn größten Fachhochschulen in ganz Deutschland gehören zum Kundenkreis des BLB NRW. Insgesamt arbeitet der BLB NRW für 35 der 37 staatlichen Hochschulen und Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Einige davon können Sie hier kennenlernen…

  • © BLB NRW
    Campusentwicklung Universität Duisburg-Essen, Duisburg

    Die Universität Duisburg-Essen zählt mit über 40.000 Studierenden aus 130 Nationen zu den zehn größten Universitäten Deutschlands. Um eine zukunftsfähige sowie nachhaltige Umgebung für Lehre und Studium zu schaffen, gibt es einige Maßnahmen an beiden Standorten.

  • © BLB NRW
    Neubau Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo

    Auf dem Innovation Campus Lemgo der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) haben wir das neue Forschungsgebäude für den Fachbereich Life Science Technologies auf einer Bruttogeschossfläche von 3.379 Quadratmetern realisiert - ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des nordrhein-westfälischen Hochschulsektors. 

  • © BLB NRW
    Campuserneuerung Hochschule für Musik und Tanz, Köln

    Für den historisch gewachsenen Standort der Hochschule für Musik und Tanz Köln realisieren wir einen neuen Campus. Im Rahmen einer Grundsanierung der ehemaligen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, einem Neubau und dem bestehenden Stammhaus wird der Campus etwa 6.500 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche bieten. 

  • Bild: BLB NRW
    Neubau Westfälische-Wilhems-Universität, Münster

    Zwischen Orléans-Ring und Einsteinstraße realisieren wir für die Universität Münster einen einmaligen Forschungsbau für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen der Mathematik. Der fünfgeschossige Neubau steht sinnbildlich für Innovation und verspricht eine exzellente Forschungsinfrastruktur. 

  • © BLB NRW
    Modernisierung Universität Bielefeld, Bielefeld

    Die Universität Bielefeld ist die größte Forschungseinrichtung in der Region Ostwestfalen-Lippe und bedarf daher einer kontinuierlichen Pflege und Betreuung. In einer umfassenden Modernisierung des Hauptgebäudes soll die Universität weiterhin eine attraktive Infrastruktur für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen bieten.

  • © BLB NRW
    Baumaßnahmen Hochschule Niederrhein, Krefeld und Mönchengladbach

    Die Hochschule Niederrhein teilt ihre rund 13.000 Studierenden auf die zwei Standorte in Krefeld und Mönchengladbach auf. Wir nehmen für die Hochschule im Rahmen eines Klimaschutzkonzepts umfangreiche energetische Gebäudesanierungen in Krefeld vor und errichten die neue Textilhalle am Campus Mönchengladbach

Zukunft neu gestalten: Masterplanung für den Hochschulbau

Unter der Leitformel „schneller, günstiger, verbindlicher, mehr“ haben das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, das Ministerium der Finanzen NRW und der BLB NRW ein Konzept vorgestellt, das die Organisation des Hochschulbaus grundlegend neu ordnet: Mit der neuen Masterplanung für Hochschulen wird die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten deutlich intensiviert. Sie definiert einen strukturierten Prozess, in dem die Hochschulen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, das Ministerium der Finanzen NRW sowie der BLB NRW von Beginn an eng abgestimmt zusammenarbeiten. Grundlage hierfür ist das Konzeptpapier „Neue Masterplanung Hochschulen“, dessen Ziele sind:

  • Partnerschaftlichkeit: enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen auf Augenhöhe.
  • Optimierung: eine frühzeitiger Gesamtblick auf das Portfolio aller Hochschulstandorte.
  • Belastbarkeit: frühzeitige Klärung von Finanzierungsfragen.
  • Beschleunigung: Bürokratieabbau und eine bessere Daten- und Schnittstellenqualität.

Die Neue Masterplanung betrachtet den baulichen Status quo, stellt den Flächenbedarf fest und formuliert Realisierungsoptionen für die zukünftige bauliche Entwicklung der Hochschule. Neben dringenden Hochschulsanierungen werden die Anforderungen des klimaneutralen Hochschulbaus, der Digitalisierung sowie der neuen Formen des Lehrens und Lernens berücksichtigt. 

Nun soll jede Hochschule ihre Bauvorhaben auf die aktuell notwendigen und kurzfristig umsetzbaren Projekte konzentrieren. Sind diese umgesetzt, kann die Masterplanung am jeweiligen Standort aktualisiert werden. Die Hochschulen schließen dann mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft einen Umsetzungsvertrag mit einer verbindlichen Budget-Obergrenze. Innerhalb des Budgets sind die Hochschulen frei in der Umsetzung des Maßnahmenprogramms. Sie können die Baumaßnahme allein, mit dem BLB NRW oder mit einem privaten Investor umsetzen. Neu ist, dass Planungs-, Budgetierungs- und Genehmigungsprozesse künftig miteinander verzahnt und parallel vorangetrieben werden. Zuvor wurden diese Prozesse Schritt für Schritt abgewickelt.

 

Größte Unis und Hochschulen in NRW bei den Vorstudien dabei

Den Auftakt machten die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Bielefeld und die Universität Paderborn. Diese drei Hochschulen wirken noch an Vorstudien mit dem Ziel mit, das Konzept der neuen Masterplanung weiter zu schärfen oder zu ergänzen. Aus den Ergebnissen sollen Best Practices abgeleitet und das Verfahren fortlaufend optimiert werden.

Im Anschluss wurden im Jahr 2025 die RWTH Aachen, die FH Dortmund und die Kunstakademie Düsseldorf der Masterplanung überführt. Im Mai 2026 konnten die Bergische Universität Wuppertal und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit der Masterplanung beginnen. In Zukunft sollen sukzessive weitere Hochschulen in Nordrhein-Westfalen an der Masterplanung teilnehmen. 
 

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