UNSERE KUNDEN

Im Einsatz für Land und Bund

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW gibt dem Land NRW seinen Raum. So stellt er z.B. für die Landesregierung und die Ministerien die Flächen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Hauptkunden des BLB NRW sind aber die Hochschulen und die Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen: Ein Großteil der mehr als 300.000 Landesbeschäftigten geht seiner Arbeit in einem Gebäude des BLB NRW nach. Dazu kommen über 500.000 Studierende in den Gebäuden der staatlichen Hochschulen sowie unzählige Besucher, die tagtäglich Gerichte, Finanzämter und weitere Landesbehörden aufsuchen.

Auch für die Bundesrepublik Deutschland baut und unterhält der BLB NRW Liegenschaften innerhalb der Grenzen von Nordrhein-Westfalen. Daneben wird er für die Bezirksregierungen und die Landschaftsverbände tätig.

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Mit Verantwortung für NRW: Wie Portfolio- und Kundenmanagement die Zukunft des BLB NRW prägen

Kundenansprüche im Immobilienbereich werden zunehmend komplexer: New-Work-Konzepte, Flächenreduktionsanforderungen, CO2-Reduktionsziele, bis hin zu landespolitischen Bauzielen und weiteren technischen Anforderungen. Besonders bei öffentlichen Gebäuden müssen zahlreiche Vorgaben, Regeln und Gesetze berücksichtigt werden. Gleichzeitig sind die verfügbaren Haushaltsbudgets begrenzt. 

Diese Herausforderungen machen eine empathische, strategische und lösungsorientierte Kunden- und Portfoliosteuerung nötig. Im Bereich Customer Relationship Management (CRM) steuern Kundenbetreuer und -betreuerinnen, Portfolio- und Consulting-Managerinnen und -Manager die Interessen der Ministerien bzw. mittleren Landesbehörden und BLB NRW-Niederlassungen. Dabei erarbeiten sie Lösungen, die möglichst allen Erwartungen der verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht werden. 

Für jedes Ministerium gibt es eine Kundenbetreuerin oder einen Kundenbetreuer, der bzw. die auch die Portfoliostrategie steuert und Budgets verhandelt. In Abstimmung mit den Niederlassungen werden die Refinanzierungen von Bauprojekten begleitet und Mietangebote erstellt. Neben den baulichen Vorgaben müssen die finanziellen Rahmenbedingungen der Ministerien berücksichtigt werden. Hier setzt die Portfoliosteuerung des BLB NRW an. Schließlich werden die finanziellen Mittel, die zwischen BLB NRW und Ministerien für öffentliche Bauvorhaben fließen, zum Beispiel für die Bedarfsermittlung und Entwicklung von Varianten, vertraglich festgehalten. Die Prozesse werden laufend überwacht und optimiert.

Portfoliosteuerung und Portfoliomanagement

Das Land Nordrhein-Westfalen trägt eine Vorbildrolle bei der Weiterentwicklung der Qualität öffentlicher Gebäude. Daraus ergibt sich ein hoher Anspruch an architektonische, technische und bauliche Standards. Das „Portfoliomanagement“ umfasst die systematische und zielorientierte Planung, Entwicklung, Steuerung und Kontrolle des Immobilienbestands unter Berücksichtigung der externen und internen Rahmenbedingungen und Vorgaben. Durch die Portfoliosteuerung können Handlungsbedarfe, Wertschöpfungspotenziale und Zukunftsstrategien für einzelne Immobilien frühzeitig identifiziert werden – zum Beispiel priorisierte Sanierungen, gezielte Umnutzungen oder auch rechtzeitig vorbereitete Veräußerungen. Im Rahmen der Portfolioanalyse betrachtet der BLB NRW daher zahlreiche Kriterien, etwa 

  • die Qualität der Gebäude,
  • ihre Betriebskosten,
  • Modernisierungs- und Klimaschutzpotenziale,
  • Restvertragslaufzeiten und Wirtschaftlichkeit,
  • Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit. 

Maßgebliches Instrument für die Portfoliosteuerung sind die Portfoliokonferenzen. Derzeit wird der gesamte Portfoliokonferenz-Prozess unter dem Einsatz von BI (Business Intelligence) digitalisiert. 

Portfoliokonferenzen seit 2019

Seit 2019 führt der BLB NRW Portfoliokonferenzen durch. Die Konferenzen bilden das Herzstück des strategischen Portfoliomanagements zwischen dem BLB NRW und seinen Kunden. Ziel der Portfoliokonferenzen ist es, Handlungsbedarfe auf Kunden- und BLB NRW-Seite zu identifizieren und gemeinsam zu priorisieren. 

Neben dem Informationsaustausch werden hierdurch die einzelnen Kundensegmente weiterentwickelt und Kundenanforderungen an die Objekte und Flächen schriftlich, unter Berücksichtigung der Eigentümerinteressen, formuliert. Am Ende der Konferenz verabschieden alle Teilnehmer einen gemeinsamen Maßnahmenplan, der von der Zentrale des BLB NRW an die Niederlassungen zur operativen Umsetzung kommuniziert wird. Auf Basis der Ergebnisse der Portfoliokonferenzen wird dann über den Einsatz von Ressourcen entschieden.

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