Service für Anwohnende
Baustellen-Informationen des BLB NRW
Wir bauen für das Land Nordrhein-Westfalen - und das in großem Maße. Leider gehen Großbaustellen für Anwohnende manchmal und trotz aller Bemühungen mit Einschränkungen einher. Seien es Lärmbelästigung bei notwendigen lauten Arbeiten oder auch eine geänderte Verkehrsführung aufgrund der Baustelleneinrichtung. Gleichwohl bemühen wir uns, die Störungen für Sie so gering wie möglich zu halten und Sie stets bestmöglich über anstehende Einschränkungen zu informieren.
Rückbau des ehemaligen Innenministeriums
Geänderte Verkehrsführung
Aufgrund der geplanten Rückbau-Maßnahmen muss die Verkehrsführung der Haroldstraße entlang der Baustelle geändert werden. Wegen der weiteren Baustelleneinrichtung und der Baustellenzu- und -ausfahrten wird die Haroldstraße (ab dem 21.10.2024) nur noch als einspurige Einbahnstraße von Ost nach West nutzbar sein.
Die Zufahrt erfolgt aus östlicher Richtung der Haroldstraße (aus Richtung Bahnhof), sowie aus südlicher Richtung über die Kavalleriestraße. Aus westlicher Richtung ist die Zufahrt zum Horionplatz über die Neusser Straße gesichert. Ab dem Abzweig „Horionplatz“ ist die Haroldstraße in östliche Richtung gesperrt.
Eine Zufahrt zum Mannesmannufer wird sichergestellt. Auch die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr ist weiterhin an den bestehenden Orten gegeben.
Die Absperrungen und die Flächen für die Baustelleneinrichtung können sich mit dem Fortschritt der Baustelle weiter verändern.
Aktuelle Informationen hierzu finden Sie jederzeit in der Verkehrsübersicht der Stadt Düsseldorf unter folgendem Link: https://vtmanager.duesseldorf.de/info/
Schutzmaßnahmen für Anliegende
Der schrittweise Rückbau und die vorherige aufwändige Schadstoffsanierung hatten eine größtmögliche Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft sowie die nachhaltige Gestaltung der Maßnahme zum Ziel. Während des Abbruchs erfolgen Maßnahmen zur Staubreduzierung. Für die Anlieger und angrenzende Straßen wurde zudem eine bautechnische Beweissicherung durchgeführt.
Während des Abbruchs erfolgen Maßnahmen zur Staubreduzierung. Für die Anlieger und angrenzende Straßen wurde zudem eine bautechnische Beweissicherung durchgeführt.
Weitere Informationen zum Bauprojekt finden Sie hier.
Was? Abbruch der umrahmten Teichflächen, Herrichten des Baufeldes für den Unternehmer, der die Hauptgebäude errichtet
Wann? Ab Ende August 2024
Neubau für das LAVE NRW
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) baut unter der Einhaltung hoher nachhaltiger Anforderungen neue Labore, Seminarräume und Büros sowie Außenanlagen zur Fischhaltung und Fischzucht für das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung des Landes Nordrhein-Westfalen (LAVE NRW).
Start der Bauarbeiten
Ende August 2024 hat der BLB NRW mit den baulichen Maßnahmen begonnen. Dabei werden die veralteten Teichanlagen abgerissen und vorbereitende Erdarbeiten finden statt. In Folge dessen kommt es zu erhöhten Staub- und Geräuschemissionen sowie erhöhtem LKW-Verkehr. Ständige Überwachungen von Lärm und Staub sorgen für die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen der Baumaßnahme.
Weitere Informationen zu dem Bauprojekt finden Sie hier.
Errichtung eines Grünzuges an der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE)
Der BLB NRW errichtet zwischen der Sesekestraße und der Emscherstraße einen durchgehenden Grünzug, welcher mit einer intensiven Begrünung und einer Zaunanlage versehen wird. Ein Grünzug ist eine biologisch wichtige Verbindung unterschiedlicher Lebensbereiche, die durch Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern realisiert wird und wertvoll für Flora sowie Fauna ist. Grundlage für diese Maßnahme in der ehemaligen Landesstelle Unna-Massen ist eine Vereinbarung zwischen der Kreisstadt Unna und dem Land Nordrhein-Westfalen (hier: der Bezirksregierung Arnsberg). Der BLB NRW ist Eigentümer und handelt im Auftrag der Bezirksregierung.
Der Ablauf der Maßnahme
Im ersten Schritt wird der Rückbau der Leerstände in der Straße „Auf der Tüte“ Nummer 52, 54-56 und 58 durchgeführt. Im südlichen Bereich zwischen der Sesekestraße und der Emscherstraße wird im zweiten Schritt der Grünzug entstehen. Der Grünzug wird sich von der Buderusstraße nach Westen bis hin zu der landwirtschaftlich genutzten Fläche erstrecken und vernetzt damit als Biotopverbund die Buderussiedlung mit dem Freiraum. Bestehende Baum- und Gehölzstrukturen sollen dabei erhalten bleiben.
Der Grünzug zu den Häusern der Emscherstraße und an der Straße „Auf der Tüte“ soll mit einer ausgewählten Bepflanzung optisch aufgelockert werden und mit einer Kombination von Zaunelementen und farbigen Mauerscheiben – ähnlich der Einfriedung der Erstaufnahmeeinrichtung an der Sesekestraße – gestaltet werden.
Auswirkungen
Um die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner während der Bauzeit zu gewährleisten, werden die betreffenden Bereiche mit Bauzaunelementen abgegrenzt. Gelegentlich wird es bei den Baumaßnahmen zu Erschütterungen, Verschmutzungen und Geräuschbelastungen in der näheren Umgebung kommen. Der BLB NRW wird sich bemühen, diese Auswirkungen der Bautätigkeiten möglichst gering zu halten und bittet um Verständnis. Der BLB NRW informiert in Absprache mit der Bezirksregierung Arnsberg die Anwohnerinnen und Anwohner anlassbezogen über etwaige Änderungen. Es ist dem BLB NRW wichtig, mit den Anwohnerinnen und Anwohnern im Dialog zu bleiben. Für Fragen und Rückmeldungen zum weiteren Verlauf der Arbeiten gibt es daher das Postfach do.bauen-lum@blb.nrw.de.
Der Campus Deutz der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) soll zukunftsfähig modernisiert werden. Die Gebäude werden im laufenden Betrieb schrittweise abgebrochen und durch Neubauten ersetzt. Die Sanierung ist in drei Bauphase eingeteilt.
Aufgrund der Baumaßnahmen kann es auf der Deutz-Kalker Straße, Betzdorfer Straße und Gießener Straße vermehrt zu Baustellenverkehr kommen. Während der Bauphase werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner und Angehörige der Hochschule so gering wie möglich zu halten. Dabei wird insbesondere auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Arbeits- und Ruhezeiten geachtet.
Information Stand aktuelle Bauphase (1. BA):
Infrastrukturarbeiten und Parkflächen: Auf dem ehemaligen Gelände der Abfallwirtschaftsbetriebe und Feuerwehr wurden infrastrukturelle Vorbereitungen getroffen. Dazu gehörten das Übergabebauwerk für die Trinkwasserversorgung und der Aushub Versickerungsanlagen im Bereich des zukünftigen Campusplatzes. Zusätzlich wird im Nordosten ein Interim
Parkplatz errichtet (Baustart ist bereits erfolgt).
Neubau Gebäude B: Auf der bestehenden Parkplatzfläche am Altbau entsteht das Hörsaalzentrum B (Baustart Anfang 2026).
Gebäude E + P2: An der Bibliothek wird der Neubau E sowie ein Parkhaus entstehen (Baustart Sommer 2026).
Weiterführende Informationen zum Bauprojekt finden Sie hier.
Neuer Campus für die Hochschule für Musik und Tanz
Die dezentralen Standorte der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT Köln) werden künftig im bahnhofsnahen Kunibertsviertel zusammengeführt. Dafür saniert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) ein Bestandsgebäude (die ehemalige Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV)) und errichtet einen Erweiterungsneubau.
Logistik und Bauphasen:
Phase 1: Seit Mitte des Jahres 2022 läuft die Schadstoffsanierung im Bestandsgebäude. Darauffolgend wird mit der Kernsanierung begonnen.
Phase 2: Anfang des Jahres 2023 wird mit dem Abbruch der Tiefgarage und daran anschließend mit der Errichtung des Neubaus begonnen. Voraussichtlich ab diesem Zeitpunkt wird die Dagobertstraße gesperrt.
Phase 3: In der dritten Phase wird der Ausbau weiter vorangetrieben und an den Fassaden gearbeitet.
Phase 4: In der letzten Phase erfolgt die Fertigstellung sowie das Errichten der Grünanlagen (voraussichtlich Mitte/Ende 2026).
Während der Bauphase werden folgende Maßnahmen für die Anwohnerinnen und Anwohner ergriffen:
- Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu Arbeitszeiten und Ruhezeiten
- Reduzierung von Lärm
- Optimierter Einsatz von lärmarmen Baugeräten
- Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Wartungszustands von Maschinen
- Abstellen von Geräten in Arbeitspausen
- Vermeidung von Staubemissionen
- Verwendung stabarmer Materialien
- Staubabsaugung
- Flächenbenetzung
- Vermeidung von Lichtverschmutzung in der Nacht
- Optimierte Baulogistikkoordination
- Lieferverkehrssteuerung: Die Anlieferung erfolgt über die Turiner Straße und die Dagobertstraße. Über diese wird der Verkehr auch wieder abgeleitet – auf das Konrad-Adenauer-Ufer. So wird eine Belastung der umliegenden Straßen verhindert.
- Optimiertes Flächenmanagement
- Just-in-time Materialanlieferung und Entsorgung
- Logistikkoordinator und Ansprechpartner vor Ort
Weitere Informationen finden Sie hier.
Neubau JVA Münster
Buchstäblich auf der grünen Wiese errichtet der BLB NRW im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums der Justiz den Neubau Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster. Der Neubau ist erforderlich, weil die bisherige Haftanstalt im Zentrum von Münster modernen vollzuglichen Anforderungen nicht mehr genügt. Eine bauliche Modernisierung der zum Teil fast 180 Jahre alten Gebäude für den Justizvollzug ist nicht möglich. Auf dem Areal in Wolbeck entstehen insgesamt 13 Gebäude plus Außenpforte.
Anlieferung von Baumaterialien
Die Anlieferung von Materialien während der Bauphase kann grundsätzlich über die Freckenhorster Straße oder die Telgter Straße erfolgen. Wir haben bereits eine Grundstückszufahrt sowie eine Linksabbiegerspur von der Telgter Straße aus eingerichtet. Bei Bauvorhaben dieser Größenordnung planen spezialisierte Logistikexperten den Materialfluss.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Im August 2025 startete die zweite Ausbauphase am Pohlweg. Die Fahrbahnbreite bleibt auf 4 m reduziert. Der Gehweg zwischen Südring und Mersinweg wird einseitig wieder geöffnet.
Bauvorhaben am Mersinweg und Pohlweg
Auf dem Campus der Universität Paderborn entstehen derzeit mehrere zukunftsorientierte Neubauten für die Universität Paderborn. Damit verbunden sind teilweise Verkehrsänderungen im Bereich Mersinweg, Pohlweg und Südring. Unser Ziel ist es, die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.
Was wird gebaut?
Zwei moderne Gebäude am Mersinweg ersetzen die bisherigen Gebäude P1 sowie P4–P7. Sie bieten zukünftig innovative Lehr- und Forschungsräume für Maschinenbau sowie Elektro- und Informationstechnik. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen dabei im Fokus.
Erweiterung des Hochleistungsrechenzentrums
Durch einen Anbau entstehen neue Kapazitäten für technische Anlagen im rückwärtigen Bereich des bestehenden Gebäudes am Mersinweg.
Medientrasse
Eine neue unterirdische Leitung verbindet das Rechenzentrum mit den Neubauten und weiteren Bestandsgebäuden auf dem Campus und quert den Pohlweg zwischen Südring und Mersinweg. Hiermit wird eine neue infrastrukturelle Anbindung an den Hochschulcampus geschaffen.
Verkehrsführung und Maßnahmen zur Entlastung
Mersinweg
Damit Baustellenverkehr und Lieferverkehr nicht zu langen Staus führen, wurde eine interne Einbahnstraßenregelung auf dem Baustellengelände eingerichtet.
- Eine asphaltierte Straße auf dem Baufeld sorgt für reibungslose Abläufe ohne Rückstau in den öffentlichen Straßenraum.
- Eine Reifenwaschanlage und ein regelmäßig eingesetzter Reinigungswagen helfen, Schmutz auf den Straßen deutlich zu reduzieren.
- Für alle Arbeiten wurden die notwendigen Genehmigungen von der Stadt Paderborn erteilt.
Pohlweg
August bis Oktober 2025
- Verschwenkung der Fahrbahnen in Richtung Campus wegen Leitungsarbeiten.
- Gehweg auf der Campusseite wird wieder geöffnet.
- Verkehrsführung analog zur Phase 1.
ÖPNV und Erreichbarkeit
Der öffentliche Nahverkehr wird durch die Arbeiten nicht beeinträchtigt.
Wegeführung des Baustellenverkehrs für die Errichtung einer neuen Anstaltsküche und Werkhalle. Gehwege bleiben passierbar. (Stand Juli 2025)
Neubau einer modernen Anstaltsküche und Werkhalle
Aufgrund der Baumaßnahme auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt (JVA) Siegburg kann es im Bereich der Jahnstraße vereinzelt zu Baustellenverkehr kommen. Der Haupt-Baustellenverkehr wird über die aktuelle Zufahrt der JVA geregelt. Die Arbeiten sind notwendig, um Arbeits- und Versorgungsbedingungen innerhalb der JVA an aktuelle Standards anzupassen.
Was ist geplant?
Neubau einer modernen Anstaltsküche:
Das bisherige Küchengebäude stammt aus dem Jahr 1896 und ist in Folge dessen sanierungsbedürftig. Der Neubau wird im nordwestlichen Bereich der JVA errichtet.
Neubau einer Werkhalle:
Im südwestlichen Bereich des JVA-Geländes entsteht eine neue Werkhalle mit verschiedenen Arbeits- und Ausbildungsbereichen für die Inhaftierten.
Schutzmaßnahmen für Anliegende
Während der Bauphase werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Dabei wird insbesondere auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Arbeits- und Ruhezeiten geachtet, um die Lärmbelastung in den sensiblen Tageszeiten zu reduzieren. Zudem kommen lärmreduzierte Baugeräte zum Einsatz, deren Betrieb sorgfältig geplant und optimiert wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die regelmäßige Wartung der eingesetzten Maschinen, um einen ordnungsgemäßen Zustand sicherzustellen und zusätzliche Lärmentwicklung zu vermeiden. Während der Arbeitspausen werden die Geräte vollständig abgeschaltet, um unnötige Geräuschbelastungen zu verhindern.
Bauphasen
Phase 1: Baustelleneinrichtung / Errichtung und Herstellung Baufeld inkl. provisorischer Sicherheitsmauer (Herbst 2025).
Phase 2: Im kommenden Jahr wird mit den Rückbauarbeiten begonnen.
Phase 3: In der dritten Phase wird der Bau der Anstaltsküche und Werkhalle ausgeführt.
Phase 4: In der letzten Phase erfolgt die Fertigstellung der neuen Gebäude.