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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 07.03.2022

Grüner Strom für Liegenschaft der Polizei in Selm

Rund 150.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren zwei neue Photovoltaik-Anlagen, die der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) auf den Dächern des LAFP NRW, dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen, in Selm installiert hat. Die neuen Anlagen sind Teil der Solar-Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen auf seinem Weg zur Klimaneutralität.

Auf gleich mehreren Dächern der Liegenschaft des LAFP NRW in Selm erzeugen hochmoderne Photovoltaikmodule fortan klimaneutralen Strom. Die neuen Anlagen mit einer Spitzenleistung von insgesamt 170 Kilowatt-Peak wurden im Zuge einer Dachsanierung installiert. Damit produzieren sie rund 150.000 Kilowattstunden grünen Strom im Jahr. „Die Photovoltaikanlagen auf den Dächern des LAFP NRW in Selm sparen jährlich knapp 80 Tonnen CO2 ein“, betont Hans Albert Uitz, Projektverantwortlicher in der Niederlassung Dortmund des BLB NRW. Das entspricht in etwa dem jährlichen Pro-Kopf CO2 Ausstoß von zehn Personen. 

Der erzeugte Strom wird größtenteils von der Polizei selbst verbraucht, Überschüsse werden ins Netz eingespeist. In der Liegenschaft wird darüber hinaus bereits seit vielen Jahren Sonnenenergie durch eine große Solarthermie-Anlage als Wärmeenergie genutzt und Windenergie über ein Windrad in Grünstrom und Wärme umgewandelt. „Ich freue mich sehr, dass das LAFP NRW einen weiteren Beitrag dazu leisten kann, die Solar-Initiative des Landes NRW zu unterstützen, und dass nun neben der schon bestehenden Energieversorgung unseres Schwimmbades auch grüner Strom für unser gesamtes Gelände in Selm produziert wird“, so der stellvertretende Behördenleiter des LAFP NRW Lothar Sandkühler.

BLB NRW setzt Solar-Initiative des Landes um

Das Energieprojekt in Selm ist ein regionaler Baustein der Solar-Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Im Jahr 2022 wird der BLB NRW etwa im östlichen Ruhrgebiet noch mindestens sechs weitere große Anlagen errichten. Das Landeskabinett hat beschlossen, die Zahl der Anlagen auf landeseigenen Liegenschaften wie Finanzämtern, Justizbehörden, Gefängnissen oder Polizeiwachen deutlich zu steigern, um das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Die Anlagen werden sich amortisieren, was bedeutet, dass das Land Nordrhein-Westfalen durch die Nutzung des selbstproduzierten Stroms Geld einspart.

Jährlich eine Million Kilowattstunden Solarstrom mehr

„Der Ausbau von Photovoltaik auf den Landesgebäuden ist für den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Hebel, um einen signifikanten Beitrag zu den Klimaschutzzielen zu leisten und als Landesverwaltung unserer Vorbildfunktion gerecht zu werden“, erklärt BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. „Der BLB NRW als landeseigener Immobilienbetrieb strebt an, die Menge des produzierten Solarstroms jährlich um mindestens eine Million Kilowattstunden zu steigern. Dieses Ziel haben wir 2021 schon im Spätsommer erreicht und bis Jahresende um gut 50 Prozent übertroffen.“
Mehr zu der aktuellen Solar-Initiative und zu den neu installierten Anlagen finden Sie hier: www.blb.nrw.de/photovoltaik
 


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Gina Günther, Pressesprecherin NL Dortmund
Gina Günther
T: +49 231 99535 222

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