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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 22.11.2019

Neues nordrhein-westfälisches Zentrum für biomedizinische Grundlagenforschung

Grundsteinlegung für das Technische Infrastrukturgebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: Optimale Arbeitsbedingungen für die Wissenschaft und ein wichtiger Baustein für den Campus Poppelsdorf.

Am heutigen Vormittag legten der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gemeinsam den Grundstein für das neu entstehende Technische Infrastrukturgebäude (TIS) der Uni. Bei der feierlichen Zeremonie dabei waren Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Angelica Maria Kappel, Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Prof. Dr. Waldemar Kolanus, Geschäftsführender Direktor des LIMES-Instituts, und Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW.

Das TIS ist ein Lehr- und Laborgebäude für interdisziplinäre Genetik am Campus Poppelsdorf der Bonner Universität. Es liegt direkt neben dem sogenannten LIMES-Bau, einer international ausgerichteten Hochschuleinrichtung für biomedizinische Grundlagenforschung.

"Die Universität Bonn hat in den letzten Jahren konsequent ihre strategischen Ziele verfolgt und ist als bundesweit erfolgreichste Universität aus der Exzellenzstrategie hervorgegangen. Insbesondere auch im Bereich der Lebenswissenschaften konnte sie sich als internationale Forschungsuniversität profilieren. Das neue Gebäude wird  die biomedizinische Grundlagenforschung an der Universität Bonn noch weiter voranbringen, denn eine gute Infrastruktur ist wesentliche Voraussetzung für exzellente Wissenschaft", sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Fertiggestellt werden soll das TIS im Frühjahr 2022. Die Baukosten betragen rund 45 Millionen Euro. Rund 24 Millionen werden vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereitgestellt.

"Das international renommierte LIMES-Institut hat sich in der letzten Dekade durch die Gründung mehrerer Sonderforschungsbereiche und seiner wichtigen Rolle im Exzellenzcluster ImmunoSensation zu einer der tragenden Säulen der Bonner Lebenswissenschaften entwickelt", sagte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch.

Durch den Ergänzungsbau, der sich in seiner Architektur an die Bestandsgebäude angleicht, entstehen nun zusätzliche 4.000 Quadratmeter Nutzfläche für mehrere Labore, Labor-Nebenräume, einen Multifunktionsraum sowie Büro- und Seminarräume. Künftig werden dort rund 100 Beschäftigte und etwa 180 Studierende ihren Aufgaben nachgehen. Das Gebäude genügt höchsten Umweltstandards. Beispielsweise unterstützt eine äußerst energieeffiziente Geothermieanlage die Heizung und Kühlung des Bauwerks.

Das TIS ist in zwei Teile gegliedert. Der nördliche Gebäudebereich, der den Verbindungsbau zum Laborbereich bildet, enthält die zentralen Nutzungen wie Multifunktionsraum, Besprechungs- und Büroräume sowie die Außenterrasse. Diese Bereiche bieten auch Raum für größere Veranstaltungen.

Der Laborkomplex im Osten beherbergt die gesamte technische Erschließung sowie Aufzüge und außenliegende Treppen. Außerdem bietet dieser Gebäudeteil die Möglichkeit, verschiedene Formen der Labornutzung variabel zu verbinden und somit unterschiedlichen Nutzungsbedürfnissen anzupassen.

Der geschäftsführende Direktor des Instituts, Prof. Dr. Waldemar Kolanus, sagte: "Das neue Gebäude ermöglicht es uns, Forschung und Lehre auszubauen und bietet neuen Spitzenkräften auf allen Karrierestufen optimale Arbeitsbedingungen für die biomedizinische und immunologische Grundlagenforschung."

BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems ergänzte: "Heute legen wir den Grundstein für ein Projekt, das die biomedizinische Grundlagenforschung am Standort Bonn stärken wird. Wie ein Puzzlestück wird sich der Neubau an das benachbarte LIMES-Gebäude fügen und dabei ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zum Gesamtbild Campus Poppelsdorf sein."


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Frank Buch, Pressesprecher BLB NRW Köln
Frank Buch
T: +49 221 35660 282

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