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Umweltfreundlicher Strom aus rund 90 Solarmodulen fürs Finanzamt Duisburg-West

Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen Nordrhein-Westfalens

Duisburg | Niederlassung Duisburg

Staatssekretär Dr. Opdenhövel weihte heute Vormittag die neue Photovoltaik-Anlage ein: „Das ist ein sehr leistungsfähiger Baustein in der Solar-Initiative unseres Landes.“

© Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
Staatssekretär Dr. Patrick Opdenhövel mit Finanzamts-Vorsteherin Christiane Gieß und BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems (v.l.) auf dem Dach des Finanzamts Duisburg-West.

Rund 90 Solarmodule, alle 1,5 Quadratmeter groß, glänzen auf dem Dach des Finanzamts Duisburg-West im Licht der Frühlingssonne. Sie sind der optisch auffälligste Teil der neuen Photovoltaik-Anlage, die der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) für die Behörde im Ruhrgebiet errichtet hat. Das Finanzamt erhält knapp 30.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr aus dieser umweltfreundlichen Energiequelle – eine Menge, die den jährlichen Strombedarf von acht Vier-Personen-Haushalten decken könnte. 

„Diese Anlage ist ein sehr leistungsfähiger Baustein in der Solar-Initiative unseres Landes“, sagte Dr. Patrick Opdenhövel, Staatssekretär im für den BLB NRW zuständigen Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, heute Morgen bei der offiziellen Einweihung des Solarmodulfeldes oben auf dem Amtsgebäude. „Wir handeln schnell und sorgfältig und führen das Land mit unseren Liegenschaften auf einen Pfad, der Umweltfreundlichkeit mit Wirtschaftlichkeit verbindet. Denn die Photovoltaik-Anlagen produzieren nicht nur ökologisch wertvollen Strom, sondern ihr Betrieb rechnet sich auch, was wiederum dem Landeshaushalt zugutekommt“, betonte Opdenhövel.

© Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
Der Projektverantwortliche erläutert Staatssekretär Dr. Patrick Opdenhövel mit Finanzamts-Vorsteherin Christiane Gieß und BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems auf dem Dach des Finanzamts Duisburg-West die technischen Details.

Gemeinsam mit BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems und Finanzamts-Vorsteherin Christiane Gieß schaute er sich die Anlage an und betonte, dass in den kommenden Wochen und Monaten zahlreiche weitere technische Einrichtungen dieser Art auf Liegenschaften des BLB NRW im Ruhrgebiet in Betrieb gehen werden – beispielsweise auf den Dächern des Amtsgerichts Herne-Wanne, des Finanzamtszentrums Gelsenkirchen und der Justizvollzugsanstalt Moers-Kapellen. Der Ausbau von Photovoltaik auf den Landesgebäuden ist für den BLB NRW ein wichtiger Hebel, um einen signifikanten Beitrag zu den Klimaschutzzielen zu leisten. „Wir wollen als Landesverwaltung unserer Vorbildfunktion gerecht werden“, erläuterte BLB-NRW-Geschäftsführerin Willems. Der BLB NRW als landeseigener Immobilienbetrieb strebt an, die Menge des produzierten Solarstroms jährlich um mindestens eine Million Kilowattstunden zu steigern. Willems: „Dieses Ziel werden wir im Jahr 2021 nach aktueller Planung schon deutlich übertreffen. Bislang haben wir gut ein Drittel der neuen Anlagen auf Finanzämtern realisiert. Das ist vorbildlich und trägt maßgeblich zu dem erfolgreichen Start der Solar-Initiative bei.“ Finanzamts-Vorsteherin Gieß ergänzte: „Es ist eine tolle Nachricht für unsere 203 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass wir ab jetzt hier bei uns in Duisburg-West einen nennenswerten Teil unseres Strombedarfs aus ökologischer Quelle beziehen können.“ Auf dem Dach existiert zudem eine Solarthermie-Anlage, die heißes Wasser für den Kantinenbetrieb des Hauses bereitstellt.

Mit einem signifikanten Ausbau von Photovoltaik-Anlagen schafft die Landesregierung, die den Solar-Ausbau mit einem Kabinettbeschluss eingeleitet hatte, eine wichtige Grundlage, um das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 zu erreichen. In dieser Zeit soll das unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten realisierbare Potenzial auf den Dächern der landeseigenen Gebäude erschlossen werden. Der BLB NRW hat dafür ein umfassendes Ausbaukonzept erarbeitet und landesweit Gebäude identifiziert, auf denen eine Photovoltaik-Anlage ökonomisch und ökologisch sinnvoll realisiert werden kann. Hierzu zählen vor allem Verwaltungsgebäude wie Finanzämter und Polizeiwachen aber auch Justizvollzugsanstalten und weitere öffentliche Gebäude. Neben dem CO2-Einspareffekt führt die Installation von sich amortisierenden PV-Anlagen zusätzlich zu dauerhaften Einsparungen im Landeshaushalt.

© Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Solarmodule auf dem Dach des Finanzamts Duisburg-West.

BLB NRW setzt Solar-Initiative des Landes um

Das Energieprojekt in Duisburg ist ein regionaler Baustein der Solar-Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung.
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Mehr zu der aktuellen Solar-Initiative und zu den neu installierten Anlagen finden Sie hier:

www.blb.nrw.de/photovoltaik

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