Zum Hauptinhalt springen
Pressemitteilung
Pressemitteilung | 26.02.2020

Start der Hochschulsanierung

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW beginnt mit der Schadstoffbeseitigung an der Technischen Hochschule OWL, der Uni-Betrieb läuft reibungslos weiter.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) startet jetzt mit den Arbeiten zur Beseitigung von Schadstoffen im Hauptgebäude der Technischen Hochschule OWL (TH OWL) in Lemgo. Dabei entfernt der Landesbetrieb Schadstoffe, wie PCB und Asbest, die sich unter anderem in den Fassaden und den Entwässerungsleitungen des Gebäudes befinden, das in den 70er-Jahren gebaut wurde. Zudem modernisiert der BLB NRW das Innere des Hochschul-Haupttraktes und erneuert die Technik, um die wissenschaftliche Einrichtung für die Lehrenden und die Studierenden mit den modernsten Möglichkeiten auszustatten.

Die beiden Architekten Thomas Heßler und Silke Grote aus der Bielefelder Niederlassung des BLB NRW verantworten dieses für den Standort Lemgo bedeutende Bauprojekt. „Wir haben bei der Planung des Projektes insbesondere berücksichtigen müssen, dass die Sanierung dieses zentralen Bauwerks nur parallel zum Hochschulbetrieb möglich ist. Ein Teil der Beschäftigten und Studierenden wird daher in ein extra errichtetes Modulgebäude außerhalb der Baustelle umziehen“, sagt Heßler. Das Hauptgebäude hat eine Nutzfläche von rund 13.000 Quadratmetern und wird in vier etwa gleichgroßen Bauabschnitten im Semestertakt saniert. „Jeweils in den Semesterferien beginnt ein Bauabschnitt mit der Schadstoffentfrachtung und dem Rückbau, während in der Vorlesungszeit der Wiederaufbau im laufenden Betrieb des Gebäudes vorgesehen ist, dadurch werden Störungen durch Baulärm deutlich reduziert“, ergänzt Grote. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten im Frühjahr 2022. Professor Dr. Jürgen Krahl, Präsident der TH OWL: „Ich freue mich, dass es jetzt losgeht und möchte auch den Verantwortlichen im Gebäudemanagement und dem Personalrat herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement danken, mit dem sie die Sanierung und den Umbau gemeinsam mit dem BLB NRW und dem Präsidium vorantreiben.“

Neben der Sanierung des Hauptgebäudes wird der BLB NRW an der Lemgoer Hochschule zwei neue Laborgebäude errichten, die sich derzeit noch in Planung befinden. Diese Maßnahme hat die Landesregierung im Hochschulkonsolidierungsprogramm (HKoP) als vorrangig verankert, da ein PCB-belastetes Laborgebäude ersetzt werden muss.

Einschränkungen im Hochschulbetrieb müssen durch die laufenden Bauarbeiten nicht befürchtet werden. Beschäftigte und Studierende der Hochschule haben bereits ein neu errichtetes Modulgebäude bezogen. Dahinter verbergen sich 197 Container mit insgesamt rund 2.700 Quadratmetern Fläche.

© BLB NRW

Der Blick aus dem Modulgebäude auf die sanierungsbedürftigen Gebäude.

© BLB NRW

Die beiden Architekten Thomas Heßler und Silke Grote aus der Bielefelder Niederlassung des BLB NRW verantworten dieses für den Standort Lemgo bedeutende Bauprojekt.

© BLB NRW

Die entkernten Gebäude der TH OWL.

Weitere Meldungen

Pressemitteilung |
Gelsenkirchen, NL Münster

Berühmte Kricke-Plastik kehrt nach Gelsenkirchen zurück

Leihgabe des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW an Stadt nach Restaurierung. Feierliche Aufstellung an neuem Standort vor dem Bildungszentrum im Beisein von Oberbürgermeister Frank Baranowski, BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems und der Tochter von Norbert Kricke, Sabine Kricke-Güse.
Pressemitteilung |
Krefeld, NL Duisburg

Demontage der Turmuhr am Landgericht Krefeld

Heute startet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) ein ganz besonderes Projekt: die Sanierung der Turmuhr des Krefelder Landgerichts.
Collage Tag der Architektur
Am 20. und 21. Juni 2020 werden 180 Architekturprojekte aus 100 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen vorgestellt – dieses Jahr rein digital. Auch fünf Gebäude des BLB NRW sind vertreten.
Pressemitteilung |
Münster, NL Münster

Umleitung an der Schlossbrücke in Münster

In der 24. und 25. Kalenderwoche ist die Schlossbrücke in Münster zeitweise aufgrund von Bodenuntersuchungen für den Verkehr gesperrt.
Nach oben