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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 25.01.2023

Neue Photovoltaikanlage erzeugt grünen Strom für die Staatsanwaltschaft Bonn

BLB NRW setzt Solar-Initiative des Landes fort

Auf dem Dach der Staatsanwaltschaft Bonn wurde eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die rund 57.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert. Damit setzt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW die Solar-Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen fort.

189 Solarmodule glänzen auf dem Dach der Staatsanwaltschaft Bonn. Sie sind Teil der modernen Photovoltaikanlage, die der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) gebaut hat. Rund 57.000 Kilowattstunden schafft die Anlage per annum. Zum Vergleich: So viel Strom benötigen 15 Vier-Personenhaushalte in einem Jahr.

Ca. 90 Prozent des Sonnenstroms wird die Staatsanwaltschaft Bonn selbst verbrauchen, zehn Prozent werden ins öffentliche Netz eingespeist. Damit deckt die Photovoltaikanlage etwa ein Viertel des gesamten Strombedarfs der Liegenschaft und sorgt für CO2-Einsparungen in Höhe von rund 23,5 Tonnen pro Jahr.

„Wir freuen uns, mit unserer Behörde, in der über 240 Personen beschäftigt sind, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Andreas Lorscheid, Leitung der Staatsanwaltschaft Bonn. Mit der Anlage in Bonn setzt die Kölner Niederlassung des BLB NRW den Photovoltaikausbau auf ihren Liegenschaften fort. „Alleine für das Jahr 2023 planen wir im Bereich unserer Kölner Niederlassung zahlreiche weitere große Anlagen, zum Beispiel am Parkhaus des Polizeipräsidiums Bonn oder dem Amtsgericht Leverkusen, – und  leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralen Landesverwaltung in Nordrhein-Westfalen“, berichtet Jens Urlichs, technischer Leiter der BLB NRW-Niederlassung in Köln.

© BLB NRW - Bild: Terra Actice Networks

Auf den Dächern der Staatsanwaltschaft Bonn wurden 189 Solarmodule montiert.  

BLB NRW setzt Solar-Initiative des Landes um

Das Energieprojekt in Bonn ist ein regionaler Baustein der Solar-Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Das Landeskabinett hat beschlossen, die Zahl der Anlagen auf landeseigenen Liegenschaften wie Finanzämtern, Justizbehörden, Gefängnissen oder Polizeiwachen deutlich zu steigern, um das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Die Anlagen werden sich amortisieren, was bedeutet, dass das Land Nordrhein-Westfalen durch die Nutzung des selbstproduzierten Stroms Geld einspart.

Jährlich eine Million Kilowattstunden Solarstrom mehr

„Der Ausbau von Photovoltaik auf den Landesgebäuden ist für den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Hebel, um einen signifikanten Beitrag zu den Klimaschutzzielen zu leisten und als Landesverwaltung unserer Vorbildfunktion gerecht zu werden“, erklärt BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. „Der BLB NRW als landeseigener Immobilienbetrieb strebt an, die Menge des produzierten Solarstroms jährlich um mindestens eine Million Kilowattstunden zu steigern. Dieses Ziel haben wir in den vergangenen Jahren bereits regelmäßig übertroffen.“

Mehr zu der aktuellen Solar-Initiative und zu den neu installierten Anlagen finden Sie hier: www.blb.nrw.de/photovoltaik


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Frank Buch, Pressesprecher BLB NRW Köln
Frank Buch
T: 0221 35660-282

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