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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 05.07.2019

Meilenstein für Uni-Modernisierung

Generalunternehmer an Bord

Bielefeld. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen treibt mit der Beauftragung eines Generalunternehmers für die Modernisierung des 1. Bauabschnittes des Bielefelder Universitätshauptgebäudes das Großprojekt weiter voran. Die Realisierung des Projektes verläuft nach dem Neustart im Jahr 2017 weiterhin nach Plan.

Der Auftragserteilung ging eine rund einjährige intensive Phase der Angebotsplanung und Verhandlung voraus. Letztlich erhielt die Ed. Züblin AG aus Dortmund gegenüber zwei weiteren Bewerbern den Zuschlag. „Mit der Beauftragung eines international agierenden Totalunternehmers für die Modernisierung des 1. Bauabschnittes des Hauptgebäudes der Universität Bielefeld haben wir einen wichtigen Meilenstein für dieses Projekt erreicht“, kommentierte Wolfgang Feldmann, der zuständige Projektleiter des Bau und Liegenschaftsbetriebs des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), die jüngste Entwicklung. 

Der Totalunternehmer beginnt nun mit der vertieften Entwurfsplanung des rund 60.000 Quadratmeter großen Bauabschnitts, der die Gebäudeteile A, B, K, R, S und J beinhaltet. Zudem werden weitere Abbruch- und Brandschutzmaßnahmen sowie Untersuchungen am Bauwerk durchgeführt. Diese Phase wird etwa ein Jahr dauern und zusätzlich auch die Planung für das detaillierte Logistikkonzept beinhalten. „Der BLB NRW setzt alles daran an, dass sowohl ein störungsfreier Bauablauf als auch der Betrieb der Universität Bielefeld sichergestellt sind“, erläuterte Feldmann. Die Fertigstellung des 1. BA plant der BLB NRW für das Jahr 2023.

Die Projektplanungen erfolgen in enger Abstimmung mit der Universität. „Ich freue mich sehr, dass jetzt dieser zentrale Meilenstein erreicht ist“, kommentierte Dr. Stephan Becker, Kanzler der Universität Bielefeld. „Ich bin zuversichtlich, dass wir nun zügig vorankommen.“ Hierzu sagte Feldmann: „Für die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Universität bin ich sehr dankbar.“

Hintergrund: BLB NRW setzt auf partnerschaftliches Verfahren

Bei der Vertragsgestaltung mit dem neuenTotalunternehmer wählt der BLB NRW nun zum zweiten Mal in Nordrhein-Westfalen ein partnerschaftliches Vergabe- und Vertragsmodell. Dabei bringt das Bauunternehmen bereits in der Phase der Ausführungsplanung sein gesamtes bautechnisches und logistisches Know-how in das Projekt ein. Dieses Vorgehen trägt maßgeblich zu einer effektiveren Bauausführung bei.


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Carsten Pilz
Carsten Pilz
T: +49 521 520 49 274

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