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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 06.07.2018

Ehemalige JVA wird zum neuen Stadtquartier

Der Projektentwickler INTERBODEN hat den Zuschlag für das Projekt Ulmer Höh‘ Nord in Düsseldorf Derendorf erhalten. Auf dem Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt, die im Jahr 2012 ins nahegelegene Ratingen umgezogen ist, soll nun ein lebendiges Stadtquartier entstehen.

Den Verkauf hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) in Abstimmung mit den Ministerien für Finanzen und Bauen an klare Bedingungen geknüpft. So ist auf dem Gelände eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe vorgesehen. Mindestens 50 Prozent der Wohnbebauung soll als geförderter Wohnungsbau entstehen. Davon werden wiederum 30 Prozent als studentisches Wohnen eingeplant. „Durch unsere Auflagen und das mehrstufige Verkaufsverfahren haben wir einen guten Preis für das Land NRW erzielt und gleichzeitig die Wohnungsmarktsituation für die Menschen in Düsseldorf erfolgreich entlastet“, erklärt Noemi David, Leiterin des An- und Verkaufs beim BLB NRW. Seitens INTERBODEN zeigt man sich erfreut über die gute Zusammenarbeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW. „Wir sind dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem BLB NRW und die Möglichkeit, dieses Quartier zu entwickeln. Die Ulmer Höh‘ bietet durch ihre innerstädtische Lage die besten Voraussetzungen für ein qualitätsvolles Stadtquartier, das allen Menschen offen steht“, so Robert Bambach, Geschäftsführer von INTERBODEN Innovative Lebenswelten.

Durch die zentrale Lage wäre das Areal auch für Investoren interessant gewesen, die eine rein gewerbliche Nutzung geplant hätten. Doch man entschied sich auf Seiten der Kommune in Zusammenarbeit mit dem BLB NRW und den Ministerien für Finanzen und Bauen bewusst gegen dieses Konzept und für die gemischte Nutzung. Dieser Beschluss und der Beginn der Planung werden auch von der Beigeordneten Cornelia Zuschke vom Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen begrüßt: „Wir von der Stadt Düsseldorf sind über dieses neue  Quartier an der Ulmenstraße erfreut, da es innerstädtisches Wohnen in guter Lage ermöglicht..“ Auf Grundlage eines hochwertigen Städtebaus könne hier ein modernes und identitätsstiftendes Quartier entwickelt werden, das sich durch eine gute Funktionalität und eine hohe Aufenthaltsqualität auszeichnen werde. „Wir freuen uns auf eine schnelle und leistungsfähige Planung und Entwicklung, da solche integrierten Flächen in unserer Stadt von großer Wichtigkeit sind“, so Zuschke weiter. INTERBODEN begibt sich nun mit Hochdruck an die Planung des ca. 33.000 m² großen Geländes.

Der Rahmen für die Zukunft des Areals rund um die ehemalige JVA Düsseldorf wurde in einem städtebaulichen Wettbewerb gesteckt, den der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Eigentümer der JVA ausgelobt hatte. „Für uns war es damals wichtig, dass die Menschen in Düsseldorf mitreden können“, erinnert sich Noemi David vom BLB NRW an die Kolloquien, in denen Bürgerinnen und Bürger die städtebaulichen Planungen für ihre Nachbarschaft aktiv mitgestaltet haben. „Wir sind froh, mit der INTERBODEN Gruppe einen erfahrenen und zuverlässigen Käufer gefunden zu haben, der die vielen guten Ideen in den nächsten Jahren mit Leben füllen wird“, so David weiter.


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