Zum Hauptinhalt springen
Pressemitteilung
Pressemitteilung | 07.11.2022

Baustart für Tiefgarage mit nachhaltigem Nutzungskonzept

Neubau Hüffer-Campus Münster

Nach umfangreichen Vorarbeiten ist die rund 13.000 Quadratmeter große Baugrube für den Neubau Hüffer-Campus fertiggestellt. Jetzt startet der Rohbau für die Tiefgarage, die ein nachhaltiges Nutzungskonzept auszeichnet.

Er ist aktuell eines der größten Bauprojekte in Münster: Der Neubau des Hüffer-Campus auf einem Areal direkt hinter der historischen Hüfferstiftung. Für die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) sowie die FH Münster errichtet hier der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) drei neue Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 19.000 Quadratmetern. Unterhalb des Campus entsteht zudem eine Tiefgarage mit einem modernen Nutzungskonzept, das Stellplätze für 1.200 Fahrräder und 270 Pkw bietet sowie Ladestationen für Elektroautos. „Unser Konzept orientiert sich an einer nachhaltigen Mobilität, die auch ein wichtiger Baustein für Klimaneutralität ist“, sagt Markus Vieth, technischer Leiter der Niederlassung Münster des BLB NRW. So bietet das Parkhaus nicht nur deutlich mehr Platz für Fahrräder als Autos. Es sind auch Stellplätze für Lastenräder vorgesehen. „Ein Lichthof mit Baum und Grünfläche sorgt zudem für besseres Mikroklima und nutzt energiesparend das Tageslicht.“

5.500 Schottersäulen stabilisieren den Baugrund 

 

Bevor der Rohbau der Garage nun beginnen kann, waren umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Für die 13.000 Quadratmeter große Baugrube hoben beauftragte Unternehmen 60.000 Kubikmeter Erdreich aus und sicherten die Seiten dann mit einer sogenannten Träger-Bohlwand. Damit die drei großen Neubauten sowie die Tiefgarage nach ihrer Fertigstellung auf sicherem Grund stehen, musste zudem der Boden stabilisiert werden. „Dafür haben wir rund 5.500 Schottersäulen mit einem Rüttelstopf-Verfahren bis zu zwölf Meter tief in die Erde eingebracht“, erklärt Vieth. Bei diesem Verfahren wird ein Rüttler, ähnlich einem großen Bohrer, ins Erdreich getrieben. Der umgebende Boden wird dabei verdrängt und der entstehende Hohlraum über die Spitze des Rüttlers mit Schotter oder Kies verfüllt. 
 

Im nächsten Schritt verlegen beauftragte Unternehmen die Versorgungsleitungen und betonieren die Bodenplatte. Danach errichten sie die Tiefgarage. Im kommenden Jahr sollen dann die Hochbauarbeiten für die drei neuen Gebäude starten. Nach seiner Fertigstellung wird der Hüffer-Campus rund 500 Beschäftigten und 4.400 Studierenden Raum zum Lernen, Lehren und Forschen bieten.


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Andrea Rehder, Pressesprecherin BLB NRW Münster
Andrea Rehder
T: 0251 9370-619
M: 0163 65 48 272

Mehr Einblicke

Weitere Meldungen

Pressemitteilung |
Düsseldorf, NL Düsseldorf

Siegerentwurf für die Campusentwicklung steht fest

Der hochbauliche und freiraumplanerische Wettbewerb für den Campus Golzheim, wo ein Neubau für die Robert Schumann Musikhochschule und ein Büroneubau für die Bezirksregierung entstehen sollen, ist entschieden: Gewonnen hat der Entwurf der Berliner Büros Staab Architekten GmbH mit Machleidt GmbH und Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH.
Mehrleistung von einer Million Kilowattstunden grünem Strom / Eröffnung der bislang größten Solar-Anlage im Justizbereich auf dem Dach des Land- und Amtsgerichts Düsseldorf mit den Ministern Dr. Benjamin Limbach (Justiz), Dr. Marcus Optendrenk (Finanzen) und BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems.
Pressemitteilung |
Geldern, NL Duisburg

Sonnenenergie für die Justizvollzugsanstalt Geldern

Auf dem Dach der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Geldern hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die bis zu 100.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert. Damit setzt der BLB NRW die Solar-Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen fort.
Pressemitteilung |
Köln, NL Köln

Siegerentwurf für den Neubau des Justizzentrums Köln steht fest

Der städtebauliche Wettbewerb für den Neubau des Justizzentrums Köln ist abgeschlossen: Den ersten Platz belegt der Entwurf des Büros HPP Architekten aus Düsseldorf (Stadtplanung) und der Düsseldorfer Vössing Ingenieurgesellschaft (Verkehrsanlagenplanung).
Nach oben