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Hochschulen

Neue Campusmitte und zwei Forschungshallen

Standortentwicklung: Hochschule Niederrhein am Campus Mönchengladbach

Im Rahmen des Hochschulkonsolidierungsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) am Hochschulstandort Mönchengladbach die Standortentwicklung der Hochschule Niederrhein.

Der renommierte Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein steht am Campus Mönchengladbach im Kontext einer langen historischen Tradition regionaler Textilindustrie. Der Standort Mönchengladbach soll weiterentwickelt, nachhaltig für die Zukunft modernisiert und gestärkt werden. 

Architektonisch wird der Campus Webschulstraße hierbei durch seine industriellen Backsteingebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert geprägt. Der Bestand besitzt einen wohltuend tektonischen Charakter und ist Ausdruck des Stolzes auf die regionale Textilindustrie. Er zeichnet sich durch eine liebevolle und robuste Materialität aus - wodurch er als Zeuge des industriellen Erbes - bis heute noch selbstbewusst innerhalb der Stadtlandschaft präsent ist. 

Ziel der Standortentwicklung ist es, neben Modernisierungen, eine funktionale Vernetzung auf dem Campus zu schaffen, sowie mit einem Forschungs- und Lehrgebäude für den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik als Ersatzneubau, die städtebauliche Entwicklung entlang der Rheydter Straße, sinnvoll zu ergänzen.

Parallel dazu ist der Umbau der angrenzenden, zum Teil denkmalgeschützten Industriehalle der ehemaligen Spinnerei vorgesehen. Hallenteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen, sollen zurückgebaut werden. Eine klare Neuzonierung des Hauses soll die vorhandene Halle mit ihren kraftvollen Sheddächern maximal erlebbar machen, um so eine inspirierende Atmosphäre für Lehre und Forschung zu schaffen.

© BLB NRW - Bild: BLB NRW
Neue Textilhalle, Ansicht Rheydter Straße
© BLB NRW
Innenansicht neue Textilhalle
© BLB NRW
Alte Textilhallen Ansicht Webschulstraße
© BLB NRW
Innenansicht alte Textilhallen nach der Sanierung

Zur Bestimmung der besten Lösung hinsichtlich Funktion, Gestaltung, Nachhaltigkeit und Ökonomie hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen im November 2020 einen europaweiten Planungswettbewerb mit anschließendem Vergabeverfahren ausgelobt. Im Ergebnis wurde das Architekturbüro Atelier Kempe Thill architects and planners, Rotterdam in Arbeitsgemeinschaft mit Thörner Kaczmarek Architekten, Düsseldorf mit der weiteren Planung als Generalplaner beauftragt.

Die Ergebnisse der aktuellen Planungsentwürfe zu den neuen Bauvorhaben nutzen die Chance, dem bestehenden Campus eine attraktive Campusmitte zu verleihen, um so die Interaktion der verschiedenen Nutzer zu verbessern und langfristig beste Bedingungen für Forschung und Lehre zu schaffen.

Zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele des Landes Nordrhein-Westfalen wird für den Neubau in geplanter Massivholzbauweise der Energiestandard eines Effizienzgebäudes 40 – BEG angestrebt. Für die Fassaden wird die Ausführung mit regionalem Recyclingziegel angestrebt, um die CO2-Bilanz des Bauvorhabens weiter zu verbessern. 

Ziel des Umbaus der bestehenden Industriehalle ist eine ausgewogene Balance zwischen der Konservierung des eindrucksvollen Industriedenkmals bei gleichzeitiger funktionaler sowie energetischer Ertüchtigung des Gebäudes.

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