Wohnanlage Robert-Geritzmann-Höfe

BLB NRW

Wohnanlage Robert-Geritzmann-Höfe

Robert-Geritzmann-Höfe 69–79 | 45883 Gelsenkirchen

Standort und Lage

Makrolage
Gelsenkirchen liegt im Zentrum des Ruhrgebiets und in der Mitte des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Die Großstadt gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr und war in der Vergangenheit ein wichtiger Standort für den Bergbau und die Stahlindustrie. In Gelsenkirchen leben derzeit rd. 265.000 Einwohner. Die Stadt ist durch die zentrale Lage im Ruhgebiet sehr in das europäische Verkehrsnetz eingebunden, die Erschließung erfolgt u.a. über die Autobahnen A2, A40 und A42 sowie über mehrere Bundesstraßen. Der Hauptbahnhof Gelsenkirchen ist Haltpunkt nationaler und internationaler Fernverbindungen sowie der interregionalen Schienenverkehrsnetzes.
Der internationale Flughafen Düsseldorf liegt ca. 40 km und der Flughafen Dortmund ca. 45 km entfernt.


Mikrolage
Das Objekt befindet sich rd. 2 km nordwestlich des Stadtzentrums von Gelsenkirchen im Stadtbezirk Feldmark. In der Nähe des Objekts befinden sich mehrere Bushaltestellen sowie eine Straßenbahnhaltestelle. Der Hauptbahnhof ist in etwa 15 Minuten mit dem ÖPNV erreichbar. Das Objekt ist Teil des in sich geschlossenen und verkehrsberuhigten Wohnquartiers Robert-Geritzmann-Höfe. Einige soziale Einrichtungen, wie z.B. Kindergärten, befinden sich innerhalb des Quartiers. Schulen und Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind im Umfeld zu finden. Die Lage des Quartiers ist in der Wohnlagenkarte als mittel bis sehr gut charakterisiert.

Entfernungen

Essen 10 km
Düsseldorf Flughafen 40 km
Stadtzentrum 2 km
Autobahn A40 5 km

 

Das Verkaufsobjekt

Die 1998 erbaute Wohnanlage umfasst sechs drei- bis viergeschossige, miteinander verbundene Gebäude, die bis 2007 für JVA-Dienstwohnungen genutzt wurden. Die Häuser 69 – 79 haben jeweils drei Wohnungen mit eigenem Außenzugang. Die Gebäude sind zusammenhangend unterkellert. Haus Nr. 79 ist ein zweigeschossiges Einfamilienhaus ohne Keller. Ungeachtet der Verteilung der Wohnungen handelt es sich bei dem Bewertungsobjekt nicht um typische (freistehende, villenartige) Dreifamilienhäuser, sondern um eine ganzheitliche, architektonisch durchaus ungewöhnliche Anlage. Insgesamt beinhalten die 6 aneinander gebauten Wohneinheiten 16 Wohneinheiten. Die gesamte Wohnanlage wurde in Stahlbeton und konventioneller Bauweise mit flach geneigten Dächern errichtet. Die Fassaden sind verputzt. Die Baukörper sind stark gegliedert. Die Wohnungen besitzen entweder einen Gartenzugang, Balkone oder Terrassen. Die Garagen sind in die Bebauung integriert. Neben den Wohnungen gehören insgesamt zehn Garagen, vierzehn Carports und zwei Abstellraume für Fahrräder zu dem Bewertungsgrundstück. Die Ausstattung der Wohnungen ist durchschnittlich. Der Bau- und Unterhaltungszustand ist altersentsprechend gut.

 

  • © BLB NRW

    Eingang Haus Nr. 73 und Garagenhof

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    Eingang Haus Nr. 69

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    Eingang Haus Nr. 75

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    Haus Nr. 75, Wohnungen oben und unten.

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    Carportplätze

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    Haus Nr. 79, Wasserablaufrinne

Eckdaten

Grundstücksangaben

Das Objekt „Robert-Geritzmann-Höfe 69-79“ wurde 1998. Die Mietfläche
(MF) beträgt ca. 1.550 m2. Zu den Wohnungen gehören insgesamt zehn
Garagen, vierzehn Carports und zwei Abstellräume für Fahrräder.
Die Wohnanlage umfasst sechs drei- bis viergeschossige, miteinander
verbundene Gebäude, die bis 2007 für JVA-Dienstwohnungen genutzt
wurden.

Eintragungen in Abt. II Grunddienstbarkeit – Geh – und Fahrrecht – für
den jeweiligen Eigentümer des Grundstücks Gemarkung Schalke, Flur 12,
Flurstück 616.

Abt. III – Eintragungsfrei

Altlasten Boden

Laut Mitteilung der Stadt Gelsenkirchen an den BLB NRW vom
27. Februar 2019 ist das Grundstück im Altlasten-/Verdachtsflächenkataster
der Stadt Gelsenkirchen unter der Nr. 15.001 „Herdfabrik
Küppersbusch“ verzeichnet.

Auf dem Grundstuck wurde 1987 eine drei Meter hohe Aufschüttung von
Bauschutt gefunden, in der in Teilbereichen erhöhte Schwermetallkonzentrationen
von PAK' gefunden wurden. Der belastete Boden wurde ausgekoffert
und abgetragen. Anschließend wurde auf der Fläche eine Aufschüttung
von 0,5 bis 2 m sauberen Bodens vorgenommen.
Entsprechend ist die betroffene Fläche uneingeschränkt als Wohngebiet
nutzbar.

Gemäß schriftlicher Auskunft der Stadt Gelsenkirchen per E-Mail vom
30. September 2021 hat die Altlastenauskunft vom 07. Februar 2019
weiterhin Bestand.

Belastungen

Laut Mitteilung der Stadt Gelsenkirchen an den BLB NRW vom 08. Januar
2014 liegen für die Flurstücke 627 und 631 keine Eintragungen im Baulastenverzeichnis
der Stadt Gelsenkirchen vor.

Auf dem Flurstück 628 sind Baulasten auf dem Baulastenblatt-Nr. 4826
eingetragen. Demnach sind dort 14 notwendige Stellplätze zugunsten des
Flurstücks 631 vorzuhalten, und deren Anlage, Unterhaltung und Benutzung
ist durch den Eigentümer zu dulden.

Es bestehen für das Flurstück 628 Fahr- und Wegerechte an den
Flurstücken 626 und 629.

Kampfmittel

Gemäß der Änderung des Bebauungsplans Nr. 192 vom 13. Mai 1993
lassen die vorhandenen Luftbilder in dem Bereich des Bebauungsplans
eine mittelstarke Bombardierung erkennen. Eine Gesamträumung war
aussagegemäß aus technischen Gründen nicht möglich. Vor Durchführung
jeder Baumaßnahme ist daher rechtzeitig eine Sondierung des jeweiligen
Grundstücks notwendig.

In unserer Wertermittlung gehen wir davon aus, dass im Zuge der Baumaßnahme
alle Kampfmittel beseitigt wurden.

Denkmalschutz

Kein Denkmalschutz vorhanden.

Planungsrecht

Flächennutzungsplan: Das Objekt liegt im Geltungsbereich eines regionalen
Flächennutzungsplans der Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr.
Darin ist das Grundstück als Wohnfläche ausgewiesen.

Bebauungsplan: Das Grundstück liegt im Bereich des qualifizierten Bebauungsplans
Nr. 192, der seit 28. Oktober 1993 in Kraft ist. Dieser setzt eine
Grundflächenzahl (GRZ) von 0,6 und eine Geschossflächenzahl (GFZ) von
1,0 sowie höchstens viergeschossige geschlossene Bauweise fest.

Wasserschäden

Gemäß Angaben der Eigentümervertretung ist es infolge eines Starkregenereignisses
zu einem Wassereinbruch im Bereich des Flachdaches
gekommen. Zwei Wohneinheiten standen zum Besichtigungszeitpunkt
aufgrund dieses Ereignisses leer. Augenscheinlich wurden die Bereiche,
in denen Feuchtigkeit eingedrungen war, bereits durch Trocknungsgeräte
behandelt. Weitere Informationen hinsichtlich des Schadensumfangs und
der Schadensart (z. B. inwieweit die Dämmung durchnässt und beschädigt
ist) liegen nicht vor.

Bestehende Verträge

Insgesamt befinden sich auf dem Grundstück 16 Mietwohnungen, von
denen 14 unbefristet vermietet sind.

Rahmenbedingungen für den Verkauf

Das Verkaufsverfahren erfolgt durch ein elektronisches Bieterverfahren. Für die Teilnahme ist bereits vorab eine Datenschutz- und Vertraulichkeitserklärung auszufüllen und an den BLB NRW per Email (als pdf) zu senden. Sollte uns diese nicht vorliegen, sind eine Objektbesichtigung sowie die Bereitstellung von weiteren Informationen und Unterlagen zum Objekt nicht möglich. In der Regel werden zur fundierten Ankaufsprüfung und Gebotsabgabe ein Datenraum mit Objektunterlagen zur Verfügung gestellt und eine Objektbegehung angeboten.

Informationen zum Verfahren, zum Kaufvertrag und zur elektronischen Gebotsabgabe finden Sie in einem
separaten Anwenderleitfaden.

Verkaufsverfahren

Der Verkauf des Objektes erfolgt gemäß §§ 63, 64 LHO in der derzeit gültigen Fassung.


Hinweis zum Bieterverfahren

Für die Teilnahme am Bieterverfahren ist vorab eine Datenschutz- und Vertraulichkeitserklärung auszufüllen und an den BLB NRW möglichst per Email (pdf, siehe unten genannte Ansprechperson) zu senden. Sollte uns diese Erklärung nicht vorliegen, ist die Bereitstellung weitergehender Informationen sowie eine Objektbesichtigung nicht möglich. Mögliche Besichtigungstage und –zeiten werden den Kaufinteressenten auf Nachfrage mitgeteilt. 

Über dieses Exposé hinausgehende Informationen zum Verfahren, zur Gebotsabgabe sowie zum Kaufvertrag finden Sie in einem separaten Anwenderleitfaden. Datenschutzerklärung und Anwenderleitfaden sind auf der jeweiligen Immobilienplattform (Immoscout, Immowelt) und auf der Website des BLB NRW https://www.blb.nrw.de/service/immobilienangebote bei der jeweiligen Objektanzeige hinterlegt. Dort finden Sie auch Angaben zur Laufzeit des Bieterverfahrens sowie ggf. weitere Hinweise.

Achtung: Die Frist der erste Bieterrunde läuft vom 06.03.2024 bis 17.04.2024

Kaufpreisvorstellung: 1.700.000 €


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Jörn Schmitz

Fachbereich An- und Verkauf

Mercedesstraße 12
40470 Düsseldorf
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