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Verkauf

Denkmalgeschützes Wohnhaus in der Bonner Südstadt 100% geförderter Wohnraum i.S.d. WFNG NRW

Lennéstraße 39, 53113 Bonn

Nutzungsperspektive

Auf dem Grundstück soll öffentlich geförderter Wohnraum entstehen. Der Kaufvertrag wird daher vorsehen, dass 100 Prozent der auf dem Grundstück entstehenden Bruttogrundfläche (BGF, ohne Kellergeschossflächen) auf Dauer, mindestens aber für 25 Jahre, für öffentlich geförderter Wohnraum genutzt werden muss. Die Erfüllung der Auflage wird durch entsprechende Vertragsklauseln abgesichert (siehe Merkblatt „Hinweis zu Vertragsklauseln“).

Verkaufsverfahren 

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW führt zur Veräußerung der Liegenschaft des Landes NRW gem. § 15 Abs. 3 HHG Nr. 2 b) ein mehrstufiges Bieterverfahren zum Höchstgebot durch, dessen Grundlagen die Vorschriften der Landeshaushaltsordnung (LHO) und die des europäischen Rechts sind. Der Verkauf der Liegenschaft erfolgt mit Bebauung „wie sie steht und liegt“. Weitere Informationen können den Erläuterungen des Verkaufsverfahrens entnommen werden. Des Weiteren sind unbedingt die Auflagen der NRW.Bank zu berücksichtigen. Informationen hierzu finden Sie u.a  HIER

Das Verkaufsobjekt

Das 471m² große Grundstück ist mit einem denkmalgeschützten Wohngebäude aus dem Jahr 1869 bebaut. Das 3-geschossige Doppelhaus mit seinen drei bzw. vier Achsen sowie Pult- und Satteldach stellt ein bauliches Zeugnis gründerzeitlicher Bauten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dar. Das Haus verfügt über einen eigenen Wasseranschluss, Kanalanschluss und Stromanschluss.

Eine eigenständige Versorgung mit einer Heizung des Hauses Lennéstrasse 39 ist vom Käufer zu tragen. Dies gilt auch für Daten- und Telekommunikationsversorgung. Es muss sichergestellt sein, dass die Versorgung des im Landesbestand verbleibenden Gebäudes Lennéstraße 43 zur Nutzung durch die Uni Bonn, vorhanden bleibt. Dies kann durch eine Trassenführung im Vorgarten der Lennéstraße 39, (z.B. Fernwärme, Daten-/ Telefon-Kabel) erfolgen und muss im Kaufvertrag rechtlich gesichert sein. Die Kosten der Trassenführung im Vorgarten übernimmt der BLB NRW.

Eine durchgreifende Sanierung/ Modernisierung des gesamten Innenausbaus und von Teilen der Außenhülle ist zur weiteren Nutzung des Gebäudes notwendig und unter Beachtung des Denkmalschutzes durchzuführen.

Eckdaten

Grundstücksangaben

  • Amtsgericht Bonn, Grundbuch von Bonn, Blatt 1378 Gemarkung Bonn, Flur 79, Flurstück 130
  • Gesamtfläche: 471 m²

Altlasten Boden

  • Keine relevante Kontamination bekannt.

Belastungen

  • Keine Eintragungen in Abteilung II und III
  • Keine Baulasten

Denkmalschutz

  • Das Gebäude aus dem Jahr 1869 wird seit 20. Dezember 1983 in der Liste der Baudenkmäler der Stadt Bonn geführt. Seitens der Bezirksregierung Köln werden zurzeit Gutachten zur Präzisierung der Darstellung des Objekts und der Begründung des Denkmalwerts erarbeitet.

Planungsrecht

  • Im Flächennutzungsplan der Stadt Bonn wird das Grundstück als Sonderbaufläche ausgewiesen.
  • Das Grundstück liegt im Bereich des qualifizierten Bebauungsplans Nr. 7822-9 vom 31. August 1982 mit der 1. Vereinfachten Änderung vom 26. Juni 1989. Dieser setzt für das Grundstück Sondergebiet (Hochschulgebiet) in dreigeschossiger, geschlossener Bauweise mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,4 und einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,0 sowie Baulinien zur Lennéstraße und Baugrenzen fest.
Standort und Lage

Das denkmalgeschützte Gebäude Lennéstraße 39, liegt in der Südstadt von Bonn, einem historisch gewachsenen Gründerzeitviertel. Über Bundesstraßen (z.B. B9 Adenauerallee) und andere Straßenverbindungen wird eine gute Anbindung der umliegenden Stadtteile und Städte ermöglicht.

Der Hauptbahnhof ist in ca. 10 Minuten fußläufig zu erreichen. Geschäfte des täglichen Bedarfs sind ebenfalls in fußläufiger Nähe vorhanden. Die gute Lage der Liegenschaft zu Rhein, Hofgartenwiese sowie zur Poppelsdorfer Allee, einer parkähnlich angelegten, verkehrsberuhigten Straße, stellt eine besondere Wohnqualität dar.

Entfernungen

  • HBF und City Bonn: ca. 1,3 km
  • Flughafen Köln/Bonn: ca. 24,0 km
  • Anschluss A-565: ca. 6,0 km
  • Stadtteil Poppelsdorf: ca. 2,5 km

Die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn am Rhein zählt zu den beliebtesten Städten Deutschlands. Neben einer sehr guten Infrastruktur, dem Sitz einiger UN-Behörden und großer Unternehmen, glänzt Bonn mit einer exzellenten Kulturszene, hervorragenden Bildungsmöglichkeiten und einer Umgebung mit hohem Naherholungswert.

Rahmenbedingungen für den Verkauf

Der Verkauf der gesamten Liegenschaft erfolgt in einem mehrstufigen elektronischen Bieterverfahren zum Höchstgebot. Für den genauen Ablauf des Verfahrens wird auf unseren Anwenderleitfaden verwiesen.

Ein Verkauf der Grundstücke erfolgt mit dem heutigen Baurecht und im Ist-Zustand. Die Baurechtschaffung für die vorgesehene Nutzung liegt im Risikobereich des Käufers. Es wird nicht möglich sein, entsprechende Rücktrittsoptionen im Kaufvertrag zu vereinbaren.
Kaufpreisvorstellung: 830.000 €

 

Verkaufsverfahren

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW führt zur Veräußerung der Liegenschaft des Landes NRW ein mehrstufiges Bieterverfahren zum Höchstgebot durch, dessen Grundlagen die Vorschriften der Landeshaushaltsordnung (LHO) und die des europäischen Rechts sind. Der Verkauf der Liegenschaft erfolgt mit Bebauung „wie sie steht und liegt“. Weitere Informationen können dem Anwenderleitfaden für das elektronische Bieterverfahren entnommen werden.

Die Veräußerung der Liegenschaft erfolgt über ein mehrstufiges elektronisches Bieterverfahren. 
Achtung: Die Frist der 1. Bieterrunde läuft vom 01.05.2020 bis zum 31.07.2020.

Interessenten werden gebeten, die weiteren Dokumente wie das Exposé und den Anwederleitfaden für das elektronische Bieterverfahren sowie die Datenschutz- und Vertraulichkeitserklärung zu beachten (s.u.). Letztere ist zur Teilnahme am Verfahren und zur Bereitstellung weitergehender Objektunterlagen unterschrieben an den BLB NRW zu senden.


Verfahrenshinweise

Für die Teilnahme am Bieterverfahren ist bereits vorab eine Datenschutz- und Vertraulichkeitserklärung auszufüllen und an den BLB NRW per Email (Pdf) zu senden. Sollte uns diese nicht vorliegen, ist eine Objektbesichtigung sowie die Bereitstellung von über die hier gemachten Angaben hinausgehenden Informationen und Unterlagen zum Objekt nicht möglich. I.d.R. werden zur fundierten Ankaufsprüfung und Gebotsabgabe im Besichtigungstermin Objektunterlagen auf einer Daten-CD zur Verfügung gestellt.

Informationen zum Verfahren, zum Kaufvertrag und zur elektronischen Gebotsabgabe finden Sie in einem separaten Anwenderleitfaden. Datenschutzerklärung und Anwenderleitfaden sowie ein Exposé sind als zusätzliche Dokumente hinterlegt. Bitte nutzen Sie hier die Möglichkeit, diese Dokumente herunterzuladen.

Mögliche Besichtigungstage und -zeiten werden den Kaufinteressenten auf Nachfrage mitgeteilt.

! Achtung !

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie behält sich der BLB NRW vor, die 1. Bieterrunde ggf. zu verlängern und Besichtigungen zu verschieben. Evtl. können Anfragen nur mit Verzögerung beantwortet werden, ggf. ist auch ein Abbruch des Verkaufsverfahrens möglich. Zur weiteren Beachtung Die hier und im Exposé enthaltenen Informationen wurden sorgfältig ermittelt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und den Inhalt der Angaben wird dennoch keine Gewähr übernommen. Ebenso wird keine Gewähr für die Richtigkeit der ggf. beigefügten Unterlagen (wie z.B. Maßstabstreue, Flächenangaben) übernommen. Zur Verifizierung der Angaben/Unterlagen sind ggf. eigene Prüfungshandlungen durch den jeweiligen Kaufinteressenten durchzuführen.


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Norma Augenbroe
T: +49 211 61700-866

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