Zukunftsbäume für die Heinrich-Heine-Universität
„Tiny Forest“ schafft neuen Grünraum
Der kleine Wald mit Zukunftsbäumen schafft neuen Grünraum mit Aufenthaltsqualität an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Initiiert wurde das Projekt vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Die Planung übernahm das Düsseldorfer Landschaftsarchitekturbüro Mola, das sich in einem vom BLB NRW ausgelobten Wettbewerb durchsetzen konnte.
Die ausgewählten Baumarten, unter anderem Mispeln, Kirschen, Japanische Zelkove, Hainbuche und Platanen, sind besonders geeignet für den urbanen Raum: Sie sind widerstandsfähig, langlebig und teilweise bienenfreundlich. Damit verbessern sie langfristig das Mikroklima und fördern die Artenvielfalt.
Optimiert für die Klimabedingungen der Zukunft
Die Düsseldorfer Zukunftsbaumliste umfasst rund 190 Arten. Bei der Auswahl für den neuen „Tiny Forest“ spielten unter anderem Wuchskraft, Lebenserwartung, Pflegeaufwand und Bruchsicherheit eine Rolle. Auch die Eignung als Bienenweide wurde berücksichtigt. Ziel war eine möglichst vielfältige Auswahl von Baumarten, um das Risiko großflächiger Schäden durch Krankheiten und Schädlinge zu verringern: Erkranken einzelne Arten oder werden von Schädlingen befallen, sind nicht gleich alle Bäume betroffen. So wird der Baumbestand insgesamt widerstandsfähiger.
„Mit dem Tiny Forest setzen wir auf wissenschaftlich fundierte Artenauswahl, konkrete Maßnahmen für ein besseres Mikroklima und mehr Biodiversität am Campus“, sagt Elke Kolfen, Niederlassungsleiterin des BLB NRW in Düsseldorf.
Der neue kleine Wald hat viele positive Effekte. Urbane Bäume spenden Schatten, filtern Luftschadstoffe und können die gefühlte Temperatur in ihrer Umgebung senken. Bienenfreundliche Baumarten bieten Bestäubern Nahrung und tragen so zur Artenvielfalt im Siedlungsraum bei.
Aufenthaltsqualität am Campus
Der Tiny Forest ergänzt das Projekt „Campus Grün“ und ist ein weiterer Baustein für mehr Grün am Campus. Weitere Maßnahmen im Rahmen der campusweiten Grün- und Freiraumentwicklung sind bereits geplant: Auch zwischen den Gebäuden 26.43/33/23 und dem Neubau Biowissenschaften sollen Stauden gesetzt werden, wodurch noch mehr Grünraum auf dem Campus entsteht. Über 80 Quadratmeter Fläche werden so aufgewertet.
„Mehr Sitzmöglichkeiten im Grünen verbessern die Aufenthaltsqualität auf unserem Campus. Wir freuen uns, dass diese Fläche nun von allen genutzt werden kann“, erklärt Fabian Redenbach, Abteilungsleiter im Dezernat Gebäudemanagement der Heinrich-Heine-Universität, das die Umsetzung des „Tiny Forest“ begleitet hat.
Bilder
Bilder in druckfähiger Qualität stehen Ihnen zum Download hier zur Verfügung:
https://membox.nrw.de/index.php/s/0NIjByK4zmqK0XN
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