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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 28.05.2020

Sonnenenergie für die Autobahnpolizeiwache in Mönchengladbach

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) montiert auf der Mönchengladbacher Wache der Autobahnpolizei Düsseldorf die erste Photovoltaik-Anlage im Rahmen einer neuen Umweltoffensive, welche die Landesregierung beschlossen hat.

48 Photovoltaik-Module, Kraft für 15.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr: Auf dem Dach der Autobahnpolizeiwache in Mönchengladbach an der A61 montiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) zurzeit eine Anlage zur Erzeugung von Solarenergie. Auf 185 Quadratmetern Dachfläche richtet der BLB NRW die Apparatur so aus, dass sie zu allen Tageszeiten möglichst effektiv die Sonneneinstrahlung nutzen kann. Damit wird die Autobahnpolizei künftig rund ein Fünftel ihres Strombedarfs aus selbst produziertem, umweltfreundlichem Strom decken. Die Photovoltaik-Anlage ergänzt die elektrische Luft-Wasser-Wärmepumpe des Gebäudes und passt sich somit optimal in das Energiekonzept der Polizeiwache ein.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, dass der Ausbau der Solarenergie auf den Dächern der Liegenschaften des BLB NRW deutlich vorangetrieben werden soll. Der BLB NRW hat nun ein Umsetzungskonzept entwickelt und anhand vorhandener Gebäudeinformationen landesweit Gebäude identifiziert, auf denen eine Photovoltaik-Anlage ökonomisch und ökologisch sinnvoll realisiert werden kann. Beim Ausbau fokussiert sich der BLB NRW in einer ersten Phase auf bis zu 80 Pilotgebäude, die sich für eine relativ kurzfristige Installation eignen. Zu ihnen zählen beispielweise Gerichtsgebäude, Finanzämter und auch Polizeiwachen. Vor der Montage stehen in jedem Einzelfall konkrete Planungen an: Die ausgewählten Liegenschaften prüft der BLB NRW hinsichtlich der bauordnungsrechtlichen Belange - hierzu zählt beispielsweise die Statik der Gebäude oder der Denkmalschutz.

Mittelfristig sollen 1 Million Kilowattstunden jährlich zugebaut werden

"Der Ausbau von Photovoltaik auf den Landesgebäuden ist für den BLB NRW ein wichtiger Hebel, um einen signifikanten Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Landes NRW zu leisten und als Landesverwaltung unserer Vorbildfunktion gerecht zu werden", erläutert BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. Nach der Startphase, die nun mit der ersten Anlage in Mönchengladbach eingeläutet wurde, strebt der BLB NRW mittelfristig an, die Menge des produzierten Solarstroms auf seinen Liegenschaften jährlich um rund 1 Million Kilowattstunden zu steigern. Das entspricht der Menge, die mit den bislang bestehenden Photovoltaik-Anlagen auf BLB-NRW-Gebäuden insgesamt jährlich produziert wird. 1 Million Kilowattstunden entsprechen in etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 200 Familienhaushalten mit vier Personen. 
 

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Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Pressesprecherin der BLB NRW-Niederlassung Duisburg, Victoria Müller
Victoria Müller
T: +49 203 98711 - 419

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