Nachhaltig, vernetzt, offen: So soll künftig in Bonn geforscht werden
Neubau des Instituts für Molekulare Biologie
Blick ins Innere des künftigen Institutsgebäudes: Ein großer Innenhof fungiert als grüne Mitte und bietet Raum für Begegnungen.
Nach Abschluss des Vergabeverfahrens für den Neubau des Instituts für Molekulare Biologie der Universität Bonn (ImBIG) beginnen nun die konkreten Planungen. Der BLB NRW realisiert das Projekt mit Fritsch + Tschaidse Architekten aus München, deren Entwurf sich bereits im vorangegangenen Architekturwettbewerb als einer der Bestplatzierten durchgesetzt hatte. Mit der Entscheidung ist der Weg für einen neuen zentralen Forschungsbau am Campus Poppelsdorf frei.
Vom Wettbewerb zur konkreten Planung
Ziel des Neubaus ist es, hochmoderne Forschungsbedingungen zu schaffen, dem Campus Poppelsdorf eine klare räumliche Struktur zu geben und interdisziplinären Austausch zu fördern. Mit dem Neubau werden deshalb die bislang räumlich verstreuten Institute der Fachgruppe Biologie an einem Standort zusammengeführt. Der siegreiche Entwurf, der nun in eine baureife Planung überführt wird, überzeugte schon die Wettbewerbsjury im vergangenen Jahr durch eine präzise städtebauliche Setzung, funktional durchdachte Raumkonzepte und eine Architektur, die Forschung, Lehre und Begegnung gleichermaßen unterstützt. „Der Neubau des ImBIG ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Campus Poppelsdorf. Er ordnet den Standort, stärkt die Vernetzung und schafft verlässliche Rahmenbedingungen für exzellente Forschung“, sagt Michael Neuß, technischer Niederlassungsleiter des BLB NRW in Köln.
„Mit dem Neubau des Instituts für Molekulare Biologie investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Campus Poppelsdorf: In eine Infrastruktur, die exzellente Forschung und Lehre unterstützt und zugleich den Austausch über Disziplinen hinweg erleichtert. Ebenso wichtig ist uns, dass dieses Gebäude von Beginn an nachhaltig gedacht wird – energieeffizient, ressourcenschonend und klimaresilient“, ergänzt Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch.
Ein offener und nachhaltiger Campusbaustein
Städtebaulich bildet der Neubau einen offenen und vernetzenden Baustein im Campusgefüge. Im Zentrum des kompakten, viergeschossigen Baukörpers ist ein großzügiger Innenhof, der Raum für Begegnungen bietet und als grüne Mitte fungiert. Zum zentralen Campusplatz öffnet sich der Neubau mit einem klar gefassten Haupteingang und trägt zur Qualität des öffentlichen Raums bei.
Auch in ökologischer Hinsicht setzt der Entwurf klare Akzente. Begrünte Dächer sowie klimaresiliente Freianlagen nehmen Regenwasser nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip auf, speichern es und lassen es wieder verdunsten. So wird weniger Regenwasser in die Kanalisation abgeleitet, was den Schutz vor Starkregen verbessert und zugleich Trockenphasen abmildert. Nachhaltigkeit wird bei den Neubauplanungen nicht als Zusatz verstanden, sondern als grundlegender Bestandteil eines langlebigen und anpassungsfähigen Forschungsgebäudes.
Die gesamte Pressemitteilung sowie druckfähiges Bildmaterial stehen Ihnen auch unter folgendem Link zur Verfügung:
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Bastian Rodowski
Nick Beckmann
Stellvertretender Pressesprecher