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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 03.09.2021

Große Investitionen in besondere Gebäude

Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen Nordrhein-Westfalen

Minister Lienenkämper und BLB-NRW-Geschäftsführerin Willems besuchten Hochschulen in Bielefeld und Detmold / In den nächsten Jahren wird im ganzen Land weiter gebaut und saniert

Unter den fast 4300 Gebäuden, die der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) betreut, befinden sich zahlreiche architektonische Schätze. Zwei dieser außergewöhnlichen Bauwerke besuchten am heutigen Tag Lutz Lienenkämper, Minister des für den BLB NRW zuständigen Ministeriums der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, und BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. Sie waren zu Gast in der Fachhochschule (FH) Bielefeld und der Hochschule für Musik in Detmold.

„Es ist beeindruckend, welche baulichen Leistungen das Land in den vergangenen Jahren vollbracht hat - und in den kommenden Jahren wird der BLB NRW zahlreiche weitere Gebäude unter hochmodernen architektonischen und ökologischen Standards bauen und sanieren“, betonte Minister Lienenkämper. Zu diesem Zweck stellt die Landesregierung mit dem Haushaltsplanentwurf 2022, den der Landtag Nordrhein-Westfalen in der kommenden Woche erstmals beraten wird, für die nächsten fünf Jahre im Rahmen von Verpflichtungsermächtigungen zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt 4,5 Milliarden Euro bereit. 

„Das Gebäudeportfolio des BLB NRW deckt von denkmalgeschützten, altehrwürdigen Gebäuden bis hin zu modernen, hochtechnisierten Forschungsbauten eine große Bandbreite ab. Das spiegelt sich natürlich auch in der unterschiedlichen Architektur unserer Liegenschaften wider. Auch unser heutiger Besuch zeigt dies: Von der 2015 neu errichteten FH Bielefeld bis hin zum Neuen Palais aus dem 18. Jahrhundert mit angeschlossenem Garten, in dem die Hochschule für Musik in Detmold ihren Standort hat, ist alles dabei. Auch die Kunst am Bau findet beispielweise am Campus der FH Bielefeld ihren Wirkungsraum. Die Fassade und die Magistrale des Neubaus wurden vom Wiener Künstler Josef Schwaiger gestaltet und stellen auf abstrakte Weise die Gehirnströme in einem EEG dar“, so BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems.

An der FH Bielefeld machten sich die beiden Besucher aus Düsseldorf ein Bild von dem vor wenigen Jahren fertiggestellten Neubau, welcher auf einer Fläche von mehr als 31.500 Quadratmetern Platz für Studierende und das Lehrpersonal bietet. Die Fassade setzt sich aus Elementen aus sieben verschiedenen Farbtönen zusammen – die Optik erinnert an das elektronische Spannungsschwankungen bei der Arbeit des Gehirns darstellende EEG. Das Gebäude beherbergt 14 Hörsäle, 220 Seminarräume und ein Auditorium Maximum mit 450 Sitzplätzen. Auf dem FH-Campus befindet sich eine der modernsten und größten Geothermie-Anlagen Deutschlands, welche die im Boden vorhandene Wärme im Winter zum Heizen und im Sommer zum Abkühlen nutzt. 

Empfangen wurden der Minister und die BLB-NRW-Geschäftsführerin von Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule. „Das neue Hauptgebäude der Fachhochschule Bielefeld auf dem Campus Nord hat in den wenigen Jahren seines Bestehens bereits eine identitätsstiftende Kraft von beeindruckender Tragweite für unsere Hochschule entwickelt: Hier arbeiten heute Lehrende, Studierende und Verwaltung an einem Ort zusammen, die früher verteilt waren über die Stadt und die Region“, erklärte die FH-Präsidentin. „So konnten neue interdisziplinäre und kooperative Strukturen entstehen, die sehr leistungsfähig sind und das Profil der Hochschule nachhaltig prägen. Die traditionell auf vielen Feldern gute und enge Zusammenarbeit mit den Ministerien und zentralen Körperschaften des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen war der entscheidende Faktor für das gute Gelingen dieses Projekts.“

© BLB NRW
Kanzler der HfM Detmold Hans Bertels, Minister Lienenkämper, Geschäftsführerin des BLB Gabriele Willems, Prorektorin Prof. Godelieve Schrama und Carsten Pilz vom BLB Bielefeld.

Weiterer Besuchsort war die Hochschule für Musik, die in Detmold beheimatet ist im Palaisgarten, einem prachtvollen Ensemble aus Schloss und Garten, das im frühen 18. Jahrhundert unter der Ägide der lippischen Fürstenfamilie entstand. Die Hochschule nutzt sowohl das Neue Palais, das einst Graf Friedrich Adolf seiner Gattin, Gräfin Amalie zu Solms-Hohensolms, schenkte als auch das unter Beachtung von Denkmalschutzauflagen in ein Schlagzeughaus umgewandelte Gärtnerhaus. In einem Neubau in der Innenstadt, ebenfalls umrandet von Parkanlagen, vereint die Hochschule unter anderem die einstmals getrennt untergebrachten Einrichtungen Musikbibliothek und Musikwissenschaftliches Seminar. An der Hochschule für Musik in Detmold lernen fast 800 Studierende aus mehr als 50 Nationen und beschäftigen sich beispielsweise mit den Instrumenten klassischer Sinfonieorchester. Professorin Godelieve Schrama, Prorektorin für künstlerische Angelegenheiten, erläutert: „Die Mitglieder der Hochschule für Musik Detmold schätzen es jeden Tag aufs Neue, dass sich ihnen die Möglichkeit bietet, die große Bandbreite an Gebäuden mit ihren unterschiedlichen Funktionen, für die Ausübung von künstlerischer Lehre, Pädagogik und Wissenschaft nutzen zu dürfen. Das bietet uns die Chance, immer wieder qualitativ hochwertige Maßstäbe zu setzen und die Vielfalt an Ausübungsmöglichkeiten, die der Beruf mit sich bringt, in der Gesellschaft zu betonen.“

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