Pressemitteilung |

Amtsgericht Borken produziert 100.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr

Mit Kraft der Sonne

Borken | Niederlassung Münster

An zahlreichen Verwaltungsgebäuden des Landes Nordrhein-Westfalen wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen konsequent vorangetrieben. Ein aktuelles Beispiel ist das Amtsgericht Borken an der Heidener Straße.

Gebäude mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
© BLB NRW

Insgesamt 273 Module umfasst die Photovoltaikanlage auf dem Amtsgericht Borken

Dort hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) im vergangenen Jahr 273 Module mit einer Gesamtleistung von rund 119 Kilowatt-Peak (kWp) installiert. Pro Jahr kann die Anlage nun rund 100.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen und spart damit gegenüber dem deutschen Strommix etwa 40 Tonnen CO2 jährlich. Diese Strommenge würde ausreichen, um den Bedarf von etwa 25 Vier-Personen-Haushalten zu decken. Dabei wird knapp die Hälfte des Ertrages im Gebäude selbst genutzt, die andere Hälfte wird ins Stromnetz eingespeist.

Mittels Online-Monitoring hat der BLB NRW die Anlage immer im Blick. Eine Vielzahl von messbaren Parametern wird aufgezeichnet. So stellt es beispielsweise Einstrahlungs- und Sensortabellen zur Verfügung. Neben den Energiebilanzen können über das Portal zudem Status- und Alarmmeldungen erfasst und ausgewertet werden. Die kontinuierliche Überwachung hilft also dabei, mögliche Störungen frühzeitig zu identifizieren und den Anlagenbetrieb zu optimieren.

Damit die Photovoltaikanlage auf dem Amtsgericht installiert werden konnte, musste zuvor die Niederspannungshauptverteilung angepasst werden.

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