Künstlerische Gestaltung beim Neubau PhoQsLab

Universität Paderborn

Paderborn

Drei Arbeiten wurden im Wettbewerb zugelassen. Nach ausführlicher Präsentation und Diskussion entschied sich die Jury einstimmig für den Entwurf "The Observers" von Alona Rodeh.

Aufgabe

Erstellung eines Kunstwerks für den Außenbereich, welches diesen aufwertet und einen Dialog mit dem Gebäude und seiner Umgebung eingeht. Bereiche, die für die Aufstellung eines Kunstwerkes in Frage kommen, sind als Wettbewerbsbereiche ausgewiesen.

Das Gebäude an sich war nicht Gegenstand des Wettbewerbs, Eingriffe in die Baukonstruktion (Rohbau/Fassade) und die Statik sind nicht möglich. Das künstlerische Medium war freigestellt

Auf einen Blick

  • Teilnahmeberechtigte
    • beschränkter Wettbewerb
  • Abgeschlossen seit dem
    10.02.2026
Projektbeschreibung

Das PhoQs Lab - Photonic Quantum Systems Laboratory ist ein Forschungsbau, den der BLB NRW in enger Zusammenarbeit mit der Universität auf dem Campus an der Warburger Straße errichtet hat. Mit dem Forschungsbau wird ein Kompetenzzentrum geschaffen, das sich über vier Geschosse und rund 6.800 m2 Büro- und Laborflächen erstreckt. Es ermöglicht Spitzenforschung auf dem Gebiet der Quantenphotonik im deutschen Raum sowie im internationalen Wettbewerb. In interdisziplinären Teams wird an den Schnittstellen von Photonik, Optoelektronik, Informatik, Mathematik sowie Elektro- und Informationstechnik geforscht. Im Fokus steht die Kontrolle und das Verständnis von Quanteninformations- und Kommunikationssystemen, die in neuartigen Quantenanwendungen zum Einsatz kommen.

Wettbewerbsaufgabe

Aufgabe des Wettbewerbs ist es, ein Kunstwerk für den Außenbereich des Gebäudes zu erstellen, welches den Außenraum aufwertet und einen Dialog mit dem Gebäude und seiner Umgebung eingeht. Das Gebäude an sich ist nicht Gegenstand des Wettbewerbs, Eingriffe in die Baukonstruktion (Rohbau/Fassade) und die Statik sind nicht möglich.

Ein Kartenausschnitt mit einer rotmarkierten Bereich rechts vor dem Gebäude
Ausgewiesene Fläche für die Gestaltung

Der rotmarkierte Bereich beschreibt die mögliche Platzierung des Kunstwerks. Es ist zu beachten, dass der Baumbestand sowie die unterirdischen Bestandsleitungen und -kanäle unberührt bleiben sollen.

Das künstlerische Medium ist freigestellt. Wichtiges Kriterium für die Beurteilung des Entwurfs wird neben seiner gestalterischen Aussagekraft die Einbindung des Kunstwerks in die architektonische Situation sein. Die Kunst darf weder die Barrierefreiheit und die Fluchtwege noch den Brandschutz und die Brandsicherheit beeinträchtigen. Eine spätere enge Zusammenarbeit zwischen Künstler/in und Ausloberin wird vorausgesetzt. Die Ausführung des prämierten Entwurfs ist mit dem BLB NRW, Niederlassung Bielefeld, abzustimmen. Die Arbeit soll am 01.08.2026 fertig abgeschlossen sein.

Eingereichte Arbeiten

Entwurf "The Observers" von Alona Rodeh

"Zur Regel gilt die Abweichung" - eine vertikale Skulptur ist aus Modulen

"PhoQs_tubes"

Der erste Platz geht an Alona Rodeh mit "The Observers"

Drei Arbeiten wurden im Wettbewerb zugelassen. Nach ausführlicher Präsentation und Diskussion entschied sich die Jury einstimmig für den Entwurf "The Observers" von Alona Rodeh. In der Würdigung des Preisgerichts heißt es zu dieser Entscheidung unter anderem: "Das Kunstobjekt ist komplex und spielerisch zugleich und bildet auch neuzeitige Themen wie zum Beispiel 'Gendern' ab. Die Wellen und Proportionen sind sehr angenehm. Die im abfallenden, typografischen Gelände aufgestellte, autonome Skulptur lädt zum Herumgehen und Bestaunen ein. Dem Betrachtenden bietet sich ein Entwurf, der sich aus unterschiedlichen Perspektiven die Fehlsichtigkeit demonstriert."

Das Preisgericht

Das Preisgericht tagte am 10. Februar 2026 im Gebäude Q, Raum Q 0.101 in der Universität Paderborn.

Jurysitzung

Das Preisgericht tagte am 10. Februar 2026 im Gebäude Q, Raum Q 0.101 in der Universität Paderborn.

  • Herr Dr. phil. Anklam, Kunsthalle Recklinghausen
  • Herr Stiesch, Künstler
  • Frau Végh, Kunsthalle Bielefeld
  • Frau Kreisel, Marta Herford
  • Herr Prof. Dr. Bauer, Universität Paderborn
  • Herr Rettig, agn
  • Frau Willems, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Frau Weber-Baumann, Kunsthalle Recklinghausen
  • Frau Tacke, Künstlerin
  • Frau Rehme, Kunsthalle Bielefeld
  • Frau Korfmacher, Marta Herford
  • Frau Probst, Universität Paderborn
  • Herr Nabrotzki, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Frau Dr. Gerdes-Kühn, Universität Paderborn
  • Herr Matvicuk, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Frau Jovanovic, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Herr Tiemann, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Herr Giesen-Renkes, pmd
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