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Arbeiten beim BLB NRW

Karriere im BLB NRW - Entdecke die Möglichkeiten

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) bietet Einsteigern und Berufserfahrenen viele Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung. Die meisten Beschäftigten sind bereits seit vielen Jahren beim BLB NRW tätig, viele haben hier sogar ihren Berufsweg gestartet. Einer von ihnen ist Muhterem Kacar, dessen Karriere vor elf Jahren mit einem dualen Studium beim BLB NRW begann.

Der BLB NRW als Arbeitgeber

  • Eine riesige Bandbreite einzigartiger Bauprojekte
  • Kollegiales und wertschätzendes Arbeitsklima
  • Individuelles Onboarding
  • Regional in ganz NRW durch landesweite Aufstellung
  • Unterstützung in jeder Lebensphase
    (z. B. bei Kinderbetreuung und Pflege)
  • 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr
  • Gleitzeit zwischen 6:00 und 20:00 Uhr
  • Interne Weiterbildungsakademie

Muhterem Kacar lässt seinen Blick über das leere Baufeld am Campus Grifflenberg der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) schweifen. Noch ist nicht viel zu sehen, doch schon bald entsteht an dieser Stelle eine neue Experimentierhalle mit Laboren, Seminarräumen und Werkstätten in einem Bauwerk mit ganz viel Technik. Auch deshalb sehen die momentanen Ausschreibungen die BIM-Methode vor, die ein digitales Bauen und den späteren digitalen Betrieb ermöglicht. Kacar ist der Projektverantwortliche für diesen Neubau. Eine Rolle, die viel Verantwortung mit sich bringt, doch der erst 30-Jährige ist dieser Funktion gewachsen: „Ich bin seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn beim BLB NRW beschäftigt und kenne die Abläufe genau“, erzählt er. „So wie ich nun eines der BIM-Pilotprojekte für den BLB NRW verantworte, war ich auch selbst Teil eines Pilotprojekts, denn ich habe als einer der Ersten im Unternehmen ein duales Studium absolviert.“ Und genau dieses duale Studium mit der Fachrichtung Bauingenieurwesen und der gleichzeitigen Ausbildung zum Bauzeichner war es, das Muhterem Kacar vor elf Jahren dazu bewegte, sich beim BLB NRW zu bewerben. „Bei anderen Bauunternehmen war das Studium an eine gewerbliche Ausbildung gebunden. Da bot der BLB NRW mir eine deutlich bessere Kombination“, so Kacar. Innerhalb von viereinhalb Jahren absolvierte er zum einen sein Bachelorstudium an der TH Köln und zum anderen seine dreijährige Ausbildung beim BLB NRW.

© BLB NRW
Büro, Baustelle und jede Menge Termine – der Alltag ist herausfordernd und abwechslungsreich.
© BLB NRW
Muhterem Kacar (2. v. l.) auf dem Kolloquium zur Experimentierhalle an der BUW.
© BLB NRW
Muhterem Kacar (r.) bei der Projekterläuterung. V. l. n. r.: Gabriele Willems, Geschäftsführerin BLB NRW, Dr. Oliver Breiden und Elke Kolfen, Niederlassungsleitung Düsseldorf, Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
© BLB NRW
Das Baufeld der geplanten Experimentierhalle am BUW-Campus Grifflenberg ist in diesem Modell mit einem schwarzen Rahmen eingezeichnet.
Lernen durch Projektpraxis und von alten Hasen

Nach seiner dualen Ausbildung wurde Muhterem Kacar direkt in wichtige Projekte eingebunden. „Ich habe gleich nach dem Abschluss zwei Jahre lang am Großprojekt ,Neubau Hochschule Düsseldorf‘ mitgewirkt. So konnte ich eine Menge praktische Erfahrung sammeln. Das Projekt erforderte wirklich alle Fähigkeiten, die man fürs Bauen braucht“, erläutert er. Besonders viel hat Kacar durch die enge Zusammenarbeit mit den erfahrenen Projektverantwortlichen gelernt. In diesen zwei Jahren eignete er sich nicht nur Fach-, sondern auch sehr viel interdisziplinäres Wissen an. An einem Projekt wie dem Campus-Neubau arbeiteten schließlich nicht nur viele verschiedene Abteilungen des BLB NRW, sondern auch die unterschiedlichsten Gewerke und Dienstleister. Gerade durch die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten hat er viel für seinen weiteren Berufsweg gelernt, stellt Kacar mit Blick auf seinen bisherigen Weg fest. Er weiß, wie wichtig es zu Beginn einer beruflichen Laufbahn ist, wenn man mitgenommen wird und von Kolleginnen und Kollegen lernen kann, die schon länger dabei sind.

Ein breites Erfahrungsspektrum erweitert den eigenen Horizont

Die Erfahrungsstufen im BLB NRW sind sehr gemischt, von Berufseinsteigern, Auszubildenden über dual Studierende und Trainees bis hin zu langjährigen, hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die schon vor Gründung des BLB NRW in der öffentlichen Bauverwaltung tätig waren. Sie alle können voneinander lernen. Das betont auch Muhterem Kacar: „Der Austausch zwischen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen und Berufseinsteigern wird beim BLB NRW jeden Tag gelebt.“

Die Immobilienbranche wandelt sich. Daher ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Beschäftigten ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur.

Dirk Behle, Geschäftsführer BLB NRW
Berufsbegleitende Weiterbildungen auf Eigeninitiative

2016, nur kurze Zeit nach dem Ende seines dualen Studiums entschied sich Muhterem Kacar dazu, sich durch ein Masterstudium weiterzuqualifizieren. Obwohl der BLB NRW Möglichkeiten zur Förderung eines berufsbegleitenden Studiums anbietet, beschloss er, Immobilienwirtschaft und Bauprozessmanagement an der TU Dortmund zu studieren – ein Vollzeitstudium, das er in BLB NRW Teilzeit absolvierte. Denn komplett aus dem Job auszusteigen, war für ihn keine Option. 

Stattdessen reduzierte er seine Arbeitszeit auf 25 Stunden, weil es ihm wichtig war, auch weiterhin Berufserfahrung zu sammeln. „Das war kein Problem“, erzählt Kacar. „Meine Vorgesetzten waren sehr verständnisvoll und wollten nur mein Bestes.“ Er betreute weiterhin eigene Teilprojekte und war dafür verantwortlich, dass Termine eingehalten, Bauabschnitte fertiggestellt und Besprechungen  abgehalten wurden. „Terminlich war es schon mal eng getaktet“, erinnert er sich. „Oft war ich vormittags für eine Vorlesung in der Uni und ab mittags dann auf der Baustelle.“ Die ein oder andere  Vorlesung hat er darüber verpasst, aber im Großen und Ganzen ließen sich Studium und Job miteinander vereinen. Dazu trugen vor allem die flexiblen Arbeitszeiten bei, die der BLB NRW als Arbeitgeber bietet.

Trotz dieser Erleichterung war das Masterstudium neben dem Beruf für Kacar eine harte Zeit. Zwar war er die Doppelbelastung durch den dualen Bachelor bereits gewohnt, doch der Master forderte ihn deutlich mehr. Es war anstrengend, dem Studium und der Arbeit gleichermaßen gerecht zu werden und sowohl an der Uni als auch im Job Fristen einzuhalten. Doch die praktische Arbeit an Bauprojekten des BLB NRW war im Studium auch oft hilfreich, weil sie ihm immer wieder Beispiele zu dem, was er in der Theorie lernte, vor Augen führten. Parallel dazu absolvierte er im Frühjahr 2019
auch noch einen DVP-Lehrgang zum zertifizierten Projektleiter und machte gleichzeitig als einer der ersten im BLB NRW eine Schulung zum BIM Professional, die er im September mit einer  Abschlussarbeit erfolgreich beendete. „Zusätzlich habe ich auch noch meine Masterarbeit geschrieben. 2019 war wirklich ein hartes und anstrengendes Jahr für mich“, resümiert er.

Weiterbildung lohnt sich

Auch wenn das Masterstudium für Muhterem Kacar oft stressig war, half es ihm dabei, einen umfassenderen Blick auf die verschiedenen Aufgabenbereiche des BLB NRW zu erlangen. Und so hat er sich zum Studienende bewusst dazu entschieden, seine Masterthesis über das Immobilienportfoliomanagement der öffentlichen Hand zu schreiben – einen Bereich, der nicht Teil seines bisherigen Arbeitsalltags war: „Nach meinem dualen Studium waren mein Wissen und mein Praxisalltag hauptsächlich auf das Bauen beschränkt. Mein Master an der TU Dortmund hat mir dabei geholfen, die immobilienwirtschaftlichen Zusammenhänge, also zum Beispiel den Lebenszyklus einer Immobilie, besser zu verstehen. Mein Blick auf die Projekte ist heute deutlich umfassender und hat an Flughöhe gewonnen.“

Der Masterabschluss bedeutete für Kacar zwar keinen direkten Anspruch auf eine höhere Position, eröffnet ihm aber die Möglichkeit, sich für den höheren Dienst zu bewerben, um hier eine Fach- oder Führungskarriere einzuschlagen. „Indirekt hat sich für mich viel geändert. Durch mein Studium hatte ich schon öfter Berührung mit dem Thema BIM. Ich unterstütze von BLB NRW Seite aus ein  Forschungsprojekt an der BUW zum Thema BIM-basiertes Risikomanagement. Außerdem habe ich mich in verschiedenen Arbeitsgruppen zum digitalen Planen, Bauen und Bewirtschaften mit BIM
engagiert und bin nun auch als Projektverantwortlicher für das BIM-Pilotprojekt der BLB NRW Niederlassung Düsseldorf zuständig, eine Experimentierhalle für die Bergische Universität Wuppertal am Campus Grifflenberg.“


Nachgefragt bei
Carla Berg
Fachbereichsleiterin Personal
Welche Perspektiven bietet der BLB NRW Berufseinsteigern?

Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger können im Rahmen von praxisintegrierten Studiengängen, eines Traineeprogramms, des Baureferendariats oder als Direkteinsteiger zu uns  kommen. Zudem sind wir gerne Kooperationspartner für Abschlussarbeiten und bieten verschiedene Praktika zur schulischen Berufsorientierung oder zum Sammeln von Praxiserfahrung an.
Für einen guten Start erarbeiten wir mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Entwicklungspläne.
Beim BLB NRW hat man nicht mit langweiligen Alltagsprojekten zu tun, sondern mit einer Vielzahl von spannenden Sonderbauten wie zum Beispiel Hochschulen oder Justizvollzugsanstalten.
Damit ermöglichen wir Berufseinsteigern, schon sehr schnell an einzigartigen Landes- und Bundesprojekten mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Neben den allgemeinen Fortbildungsangeboten gibt es auch die Möglichkeit, eine Fach- oder Führungskarriere einzuschlagen.

Wie unterstützt der BLB NRW Kolleginnen und Kollegen bei der Weiterbildung?

Im jährlichen Mitarbeiterjahresgespräch werden individuelle Entwicklungsbedarfe mit der Führungskraft besprochen und gemeinsam ein Entwicklungsplan abgestimmt. Unsere interne Weiterbildungseinrichtung, die BLB NRW Akademie, bietet ein breites Portfolio an Fortbildungsangeboten, das sich stetig erweitert. Hierzu gehören fachliche wie überfachliche Seminare, Jahres- und Netzwerktagungen, aber auch Teamentwicklungsmaßnahmen. Ein Großteil unserer fachlichen Seminare ist sowohl von der Architektenkammer als auch von der  Ingenieurskammer NRW anerkannt. Daneben bieten wir hochwertige Zertifikatslehrgänge an, etwa solche des Deutschen Verbandes für Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft (DVP). Bei Bedarf unterstützen wir auch die Teilnahme an externen Weiterbildungsmöglichkeiten. Neben dem Angebot von Fortbildungen fördern wir die Weiterentwicklung auch durch die frühe Übergabe von Verantwortung. Dabei erfolgt eine enge Begleitung durch Mentoren, auch der kollegiale Austausch ist uns hierbei sehr wichtig.

Welches Ziel verfolgen die unterschiedlichen Karriereprogramme des BLB NRW?

Die Karriereprogramme bereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf vor, Expertin oder Experte für bestimmte Fachgebiete zu werden und/oder Führungstätigkeiten zu übernehmen –
immer, wie gesagt, begleitet von Mentoren und im fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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