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Pressemitteilung
Pressemitteilung | 17.03.2021

JVA Iserlohn: Zeitplan für den Abriss der Dienstwohnungen

Der BLB NRW hat den Anwohnern das detaillierte Rückbaukonzept zur Verfügung gestellt / Im Dialog mit den Bürgern / Planung des Baustellenverkehrs kommt voran / Stadt und BLB NRW forcieren Bebauungsplanverfahren.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) wird vor dem Baubeginn an der JVA Iserlohn den Abriss der ehemaligen Dienstwohnungen in zwei Abschnitten vornehmen. Zunächst lässt der BLB NRW in der Straße Zum Schmerbruch Dächer demontieren und Fußböden fachgerecht entsorgen. Die Haupt-Abbrucharbeiten beginnen dort in den kommen-den Wochen und enden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte. Das detaillierte Rückbaukon-zept hat der BLB NRW jüngst Vertretern von Interessen- und Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Die Anwohnerinnen und Anwohner konnten ihre Fragen gebündelt per Mail an den BLB NRW schicken. Der BLB NRW wird diese im engen Dialog mit den Anwohnern beantworten. Be-reits jetzt finden sich auf der Homepage des BLB NRW Hintergründe beispielsweise zu folgenden Themenfeldern: Trennung von Bauteilen und Baustoffen, Schutzmaßnahmen gegen Schmutz, Staub und Lärm sowie Bauverkehr.

Baustellenverkehr über „Kaltes Stück“ wird vertieft geprüft

In der Frage, wie der Baustellenverkehr im Zuge der Arbeiten an der JVA geführt wird, prüft der BLB NRW unter anderem mit der Stadt fünf Optionen, darunter die von den Anwohnern mehrheit-lich favorisierte Variante. Dabei sollen die Baustellenfahrzeuge durch das Waldstück an der Müh-lenstraße und das Kalte Stück bis zur Bundesstraße 233 fahren. Dafür müsste unter anderem der Wirtschaftsweg „Kaltes Stück“ ausgebaut, eine Querung des Baarbachs vollzogen und eine Ein-mündung in die B233 geschaffen werden.
 
Die Stadt Iserlohn und das Land Nordrhein-Westfalen sind sich einig, das Bebauungsplanverfahren in einem kontinuierlichen politischen Dialog zügig weiterzuentwickeln. Gemeinsames Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres den notwendigen Satzungsbeschluss zu erreichen und damit Planungsrecht zu schaffen. Das Bebauungsplanverfahren sieht sowohl eine Unterrichtung über u. a. Ziele, Zwe-cke und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung im Rahmen einer frühzeitigen Bürgerbe-teiligung als auch eine Offenlegung des Bebauungsplans vor, sodass Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Stellungnahmen einbringen können.


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Daniela Schaefer
T: +49 231 99535 715
M: +49 174 9955 715

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