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Betreiben & Bewirtschaften

Wir halten Nordrhein-Westfalen am Laufen

Unser Facility Management – ein starkes Team für alle Fälle

Die Gebäudemanagerinnen und -manager des BLB NRW verantworten die technischen Betriebsabläufe und den baulichen Erhalt der verschiedenen Liegenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit nehmen sie eine wichtige Aufgabe im Facility Management des BLB NRW wahr. Einer von ihnen ist Christoph Plate, den wir einen Tag lang begleitet haben.

Um kurze Wege und schnelle Hilfe zu gewährleisten, gibt es in jeder Niederlassung des BLB NRW eine Abteilung Gebäudemanagement, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Aufgaben des Facility Managements betraut sind.

Neben vier Spezialisten für die Energieberatung und den Energieeinkauf ist dies in der Niederlassung Köln ein 29-köpfiges Team, das für die Immobilien und die  technischen Anlagen des Landes in den Städten Köln,  Bonn und Leverkusen sowie im Rhein-Sieg Kreis, dem  Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis zuständig ist. Einer von Ihnen ist der 58-jährige Gebäudemanager Christoph Plate. Der gelernte Elektroingenieur kümmert sich seit 15 Jahren um Routinemaßnahmen und unvorhergesehene Notfalleinsätze. Er hat uns einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag von sich und seinen Kollegen gewährt.

Über das Alltagsgeschäft der im Voraus geplanten Aufgaben hinaus sind es vor allem die Notfälle, die den Tagesablauf abwechslungsreich machen. „Bei einem Heizungsausfall in einer Behörde kann man nicht einfach mal einen Tag lang ein Finanzamt oder gar eine Polizeidienststelle schließen“, beschreibt Christoph Plate die Herausforderungen an seinen Aufgabenbereich. Hier kommt es darauf an, schnell und unbürokratisch zu helfen.

© BLB NRW
Einblick in die Gebäudetechnik der JVA Rheinbach, die das Facility Management des BLB NRW überwacht.
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Geprüft werden Brandmeldeanlagen, Aufzüge, Fluchtwege aber auch Dampfdruckbehälter.
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Das Facility Management des BLB NRW überwacht auch die Überwachungstechnik, Notruftechnik oder Küchenbetriebe der JVA Rheinbach.

Für gewöhnlich informieren die Mieter in einem solchen Fall zunächst das Service Management Center (SMC) des BLB NRW, das ein Vertragsunternehmen mit der Behebung der Störung beauftragt. Ist etwa die Heizungsanlage nicht mehr zu reparieren, wird Christoph Plate eingeschaltet.

Jetzt muss es schnell gehen. Er muss er entscheiden, was ausgetauscht wird und wie er die Funktionsfähigkeit des Gebäudes aufrecht erhält. „Das kann bis zu einem kurzfristigen Einsatz mobiler Heizgeräte in allen Räumen des Gebäudes führen,“ so Plate. Durch die sorgfältige Wartung der Anlagen und den vorgeschriebenen Austausch zu alten Heizungen sind Totalausfälle aber zum Glück der absolute Ausnahmefall.

Eine besondere Herausforderung für die Gebäudemanager der Niederlassung Köln stellen die Gebäude der Justizvollzugsanstalten in Köln (die größte Einrichtung ihrer Art in NRW), Siegburg und Rheinbach dar. Auch für Christoph Plate wird es spannend, wenn er eine JVA aufsuchen muss. Hier betreut der BLB NRW rund um die Uhr etwa die Überwachungstechnik, die Notruftechnik und die Küchenbetriebe. „Bei Störfällen dürfen sich ausschließlich Mitarbeiter mit Schließberechtigung frei im Haus bewegen, ansonsten muss ein Vollzugsbeamter den Einsatz begleiten. Das kann bei Personalmangel ein echtes Problem darstellen. Der Klassiker unserer Einsätze in einer JVA ist aber der Ausfall des Fernsehprogramms. Das garantiert mächtig viel Unruhe unter den Insassen“, so Plate.

Zum Arbeitsalltag gehört aber nicht nur diese Art von Notfalleinsätzen. Auch für die Koordination von Routineprüfungen ist der Gebäudemanager zuständig. Dabei begleitet er Nutzer und Sachverständige und leitet gegebenenfalls konkrete Maßnahmen ein. Geprüft werden Brandmeldeanlagen, Aufzüge, Fluchtwege, aber auch Dampfdruckbehälter in Wäschereien, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Prüftermine muss der Gebäudemanager sorgfältig im Blick behalten. „Bei Versäumnissen drohen sonst ganz schnell Bußgelder oder im schlimmsten Fall die Stilllegung von Anlagen.“

Manche Tage sind nervenaufreibend und anstrengend. Und trotzdem will Christoph Plate seinen Job nicht tauschen. „Man weiß morgens nie, was der Tag bringt. Genau das schätze ich an meinem Beruf.“

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