Zum Hauptinhalt springen
Finanzverwaltung

Erweiterungsneubau für das Finanzamt Wuppertal Barmen

Realisierungswettbewerb

Das Finanzamt Wuppertal Barmen soll auf dem landeseigenen Grundstück an der Wupper nachhaltig für die Zukunft gestärkt werden. Der Gebäudebestand aus den 50er Jahren ist zum einen Teil durch einen Neubau zu ersetzen und zum anderen Teil zu sanieren. 

Die hiermit einhergehende Neuordnung des Grundstückes und Gebäudebestands bringt große Chancen sowohl für die städtebauliche und architektonische Qualität als auch für die Attraktivität der Arbeitsplätze und des Besucher-Services am Standort Wuppertal Barmen mit sich.

Das zukünftige Finanzamt soll barrierefrei sein, zeitgemäßen ökonomischen, ökologischen und nachhaltigen Anforderungen entsprechen und sich bürgerfreundlich präsentieren. Als Mittel zur Bestimmung der besten Lösung hinsichtlich Gestaltung, Funktion und Ökonomie für das Projekt und alle Kriterien der Nachhaltigkeit hat sich das Land Nordrhein-Westfalen zur Durchführung eines Realisierungswettbewerbs entschlossen.

Gegenstand des Wettbewerbs ist der hochbauliche Entwurf eines Ersatzneubaus für das derzeitige Nebengebäude des Finanzamts Wuppertal Barmen sowie der zugehörigen Freianlagen. Geplant werden sollen ein Anbau an das bestehende Hauptgebäude mit ca. 3.000 m² BGF sowie die umgebenden Freianlagen.

Die Plätze 1 bis 3

Den 1. Platz belegte der Entwurf von hecker architekten, Düsseldorf mit WKM Landschaftsarchitekten, Düsseldorf. Dazu heißt es in der Bewertung des Preisgerichts unter anderem: "Die Fassaden zeigen eine wohltuende, ruhige, zugleich feingliedrige Haltung mit deutlicher Bezugnahme zur Fassade des Bestandshochhauses." Besonders die städtebauliche Einbindung konnte punkten: "Geschickt verbindet sich der 3 geschossige Neubaukörper mit dem 9 geschossigen Hochpunkt und der 4 geschossigen Straßenrandbebauung des Bestandes zu einem städtebaulichen Ensemble."

Der 2. Platz ging an Nattler Architekten, Essen mit Reinders Landschaftsarchitekten, Duisburg. Dazu die Jury: "Grundsätzlich positiv wird die öffentliche Durchwegung zum Wupperufer bewertet, in der Nahtstelle zwischen Alt- und Neubau. Durch die Trennung der Baukörper gelingt auf einfache Art und Weise eine Gliederung der öffentlichen und internen Bereiche." Auf dem 3. Platz landete der Entwurf von Cityförster, Hannover mit EMMERIK garden design & research, Rotterdam. Das Preisgericht hielt dazu in seiner Bewertung fest: "Der Entwurf stellt sich in einer angenehmen Leichtigkeit und mit einer modernen Architektursprache dar. Die Fassade ist klar strukturiert und von hoher architektonischer Qualität."

Preisgericht

Das Preisgericht tagte in einer nicht-öffentlichen Sitzung.

  • Elke Kolfen, Architektin, BLB NRW, Niederlassungsleitung Düsseldorf
  • Dr. Oliver Breiden, BLB NRW, Niederlassungsleitung Düsseldorf
  • Helmut Heitkamp, Oberfinanzdirektion NRW, Leitung Bauabteilung, 
  • Eva-Maria Fritz, stv. Dienststellenleiterin Finanzamt Wuppertal-Barmen
  • Sascha Kuck, Oberfinanzdirektion NRW, Referent für Liegenschaften
  • Frank Meyer, Stadt Wuppertal, Baudezernent 
  • Prof. Karl-Heinz Petzinka, Architekt, Düsseldorf (Vorsitz Preisgericht)
  • Boris Biskamp, Architekt, Bochum
  • Jochen König, Architekt, Mitglied des Gestaltungsbeirats Wuppertal

Stellvertreter: 

  • Lutz Grimsel, Architekt, BLB NRW, Geschäftsbereichsleiter Bau- und Projektmanagement Düsseldorf
  • Katharina Brieden, BLB NRW, Abteilungsleiterin Portfoliomanagement 
  • Manuela Patruck, Oberfinanzdirektion NRW
  • Rüdiger Bleck, Stadt Wuppertal
  • Klaus Brandt, Architekt, Düsseldorf 
  • Holger Rübsamen, Architekt, Bochum 
  • Christoph Gemeiner, Architekt, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats Wuppertal 

Sachverständige Berater (ohne Stimmrecht):

  • Regina Kiparski, BLB NRW

Gäste (ohne Stimmrecht):

  • Gabriele Willems, BLB NRW, Geschäftsführerin
  • Charlotte Kolfen, BLB NRW, Fotodokumentation

Vorprüfung

Vorprüfung erfolgte gemäß Anlage VI zur RPW durch:

  • Jochen Füge, Stadtplaner ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH
  • Claudia Dick, Stadtplanerin ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH
  • Willi Landers, Architekt, ISR Innovative Stadt- und Raumplanung
  • Carolina Gerbsch, BLB NRW
  • Herr Förster, Ressort Bauen und Wohnen, Stadt Wuppertal
  • Miriam Gawollek, Finanzamt Wuppertal/ Oberfinanzdirektion
© BLB NRW,
© BLB NRW,
© BLB NRW,
© BLB NRW,
© BLB NRW,
© BLB NRW,

Mehr Einblicke

Themen & Berichte
,

Ausgezeichnete Arbeit

Seit Frühjahr 2020 gehört nun auch Dr. Pia Steenweg zum Team des BLB NRW. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhruniversität Bochum mit preisgekrönter Promotion.
Themen & Berichte Verantwortung
,
Betreiben & Bewirtschaften

Photovoltaik Offensive des Landes

Mit dem Beschluss des Landeskabinetts zum Ausbau der Photovoltaik auf landeseigenen Liegenschaften hat die Landesregierung eine weitere Grundlage geschaffen, das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Welche Dächer bereits zu diesen "sonnigen Aussichten" beitragen, zeigen wir hier.
Mit dem Beschluss des Landeskabinetts zum Ausbau der Photovoltaik auf landeseigenen Liegenschaften hat die Landesregierung eine weitere Grundlage geschaffen, das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 zu erreichen.
Neubauten liefern mit ihrer modernen Gebäudetechnik gute Energiebilanzen – aber was ist mit Bestandsgebäuden? Um auch ältere Liegenschaften energiesparender und klimafreundlicher zu betreiben, hat der BLB NRW gemeinsam mit den Immobiliennutzern gleich zwei Pilotprojekte zur Betriebsoptimierung und dem Energiespar-Contracting ins Leben gerufen.
Pressemitteilung |
Lemgo, NL Bielefeld

Neue Labortechnik, leistungsstarke Lüftungsanlagen, moderne Sternwarte

Halbzeit beim Hochschulbau: Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) übergab einen weiteren neu gestalteten Abschnitt des Hauptgebäudes der Technischen Hochschule OWL an die TH – damit ist in nur einem Jahr bereits die Hälfte des Gesamtprojekts saniert worden.
Projekte |

Sanierung Sammelbau Maschinenwesen

Was tun mit einem maroden Hochhaus zwischen Hochschule und Innenstadt bei permanentem Platzmangel? Das Gebäude nach dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ nachhaltig sanieren und den Standort sichern, lautet die Lösung. Mit einem integralen Gebäudekonzept hat der BLB NRW den Sammelbau Maschinenwesen der RWTH Aachen entkernt und modernisiert.
Keine Nachrichten verfügbar.
Nach oben