Presseinfo vom 03.11.2017

Vielfalt und Chancengleichheit ausgezeichnet: BLB NRW war Gastgeber

Die 24. Prädikatsvergabe TOTAL E-QUALITY fand im Lichthof - dem Tagungshotel des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) statt. 64 Organisationen wurden ausgezeichnet. Daneben gab es einen Impulsvortrag, einen Fishbowl und Grußworte - u.a. von BLB NRW Geschäftsführerin Gabriele Willems - zum diesjährigen Thema "Chancengleichheit in der Arbeitswelt 4.0: Voneinander lernen".

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Insgesamt 64 Organisationen wurden im Lichthof mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Foto: Thomas Range/ TOTAL E-QUALITY

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BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems zeigte in ihrem Grußwort auf, warum Chancengleichheit und Vielfalt insbesondere im Hinblick auf die Arbeitswelt 4.0 von grundlegender Bedeutung sind. Foto: Thomas Range/ TOTAL E-QUALITY

Chancengleichheit und Vielfalt als Wettbewerbsvorteil in der Arbeitswelt von morgen

TOTAL E-QUALITY zeichnet in Gelsenkirchen 64 Organisationen aus ganz Deutschland aus

„Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit und Vielfalt zu mehr Erfolg führt. Sie praktizieren auf vorbildliche Art und Weise ein modernes, zukunftsorientiertes Personalmanagement“, so unterstrich Eva Maria Roer, Vorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V.  Gestern wurden in Gelsenkirchen erneut 64 TOTAL E-QUALITY Prädikate an Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie an Verbände überreicht. 22 dieser Organisationen erhielten eine zusätzliche Auszeichnung für ihr herausragendes Engagement für Diversity. Die Organisationen hatten sich in den vergangenen Monaten um die Auszeichnung beworben und haben eindrucksvoll belegt, dass Chancengleichheit und Diversity feste Bestandteile ihrer Personalpolitik sind.

Vielfalt zeichnet auch die Prädikatsträger selbst aus: von Institutionen, die der gesetzlichen Frauenquote unterliegen über Leistungsträger des Mittelstands und großen, renommierten Unternehmen bis hin zu Wissenschaftseinrichtungen – sie alle setzen zunehmend auf den  Erfolg durch die Vielfalt ihrer Teams. Mit der Auszeichnung haben sie alle belegt, dass sie die vielen individuellen Ressourcen aus dem Potential und den besonderen Fähigkeiten aller ihrer Mitarbeitenden gewinnbringend einsetzen. Sie präsentieren sich als rundum attraktive Arbeitgeber, denen im wirtschaftlichen Interesse an der langfristigen Motivation und Bindung ihrer Beschäftigten gelegen ist. Wissenschaftseinrichtungen stellen Chancengleichheit als einen Teil ihrer Exzellenz heraus. Sie alle sind bestrebt, sich einen Vorteil im Wettbewerb um die „besten Köpfe“ zu sichern. Dies ist ein wichtiger Faktor, um auf die Veränderungen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt vorbereitet zu sein.

„Zu einem modernen, zukunftsfähigen Personalmanagement gehört es, weit über bestehende Geschlechterstereotype, klassisches Schubladendenken und typische Erwartungshaltungen in unserer Gesellschaft hinauszudenken. Dazu gehört in der aktuellen Situation auch die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unsere Arbeitswelt“, so Eva Maria Roer. „Vielfalt wird somit ein immer wichtigerer Faktor. Neue, erfolgversprechende Wege zur Lösung der heutigen gesellschaftlichen Aufgaben finden wir nur mit Aufgeschlossenheit, Kreativität und dem klaren Blick in die Zukunft.“

Gabriele Willems, Geschäftsführerin des gastgebenden Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) betonte: „Chancengleichheit und Diversität sind für uns nicht nur hehre Ideale, sondern ökonomischer Selbstzweck. Als Immobilienunternehmen des Landes betreiben wir ein wirtschaftliches Immobilienmanagement mit einem komplexen Portfolio – vom Gefängnis bis zum Forschungsbau. Nur mit gelebter Chancengleichheit können wir unsere personellen Ressourcen optimal nutzen und diese Aufgabe meistern.“

Neben dem Imagegewinn ist es den Prädikatsträgern ein Anliegen, sich zu  Chancengleichheit und Vielfalt zu bekennen und somit Maßstäbe in unserer Gesellschaft zu setzen. 

Den Sonderpreis für nachhaltiges Engagement erhielten in diesem Jahr der Evangelische Oberkirchenrat Stuttgart, das HelmholtzZentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Hochschule Hannover, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, die RWTH Aachen und die ZfP Südwürttemberg.

Eine Auflistung der Prädikatsträger 2017 finden Sie hier.

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.

Seit 1997 zeichnet TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände aus, die sich nachhaltig für Chancengleichheit engagieren. TOTAL E-QUALITY Management (zusammengesetzt aus TOTAL QUALITY MANAGEMENT und EQUALITY) ist ein Personalmanagement, das sich einerseits am Geschlecht und orientiert, andererseits in zunehmendem Maß auch an sehr unterschiedlichen Lebensereignissen der Beschäftigten. Das Prädikat beruht auf einem freiwilligen Selbstcheck und wird für drei Jahre vergeben.

Der Verein wurde 1997 von Vertreter/innen großer deutscher Unternehmen mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründet. Der Verein hat heute über 100 Mitglieder.

Die Initiative vergibt jährlich das TOTAL E-QUALITY Prädikat für beispiel­haftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personal­führung. 735 Prädikate konnten bisher verliehen werden. TOTAL E-QUALITY wird von renommierten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Kuratorium) und seit 2001 von der Bundesregierung empfohlen.

Weitere Informationen unter www.total-e-quality.de

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.

Geschäftsstelle: Manuela Butkus

Mangelsfeld 11-15, 97708 Bad Bocklet

Tel. +49 9708 909-110

E-Mail: info@total-e-quality.de

 
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