Presseinfo vom 29.08.2017

Justizzentrum Bochum – Das architektonische Highlight ist fast fertig

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) wird in Kürze die Schlüssel an die Justiz übergeben

Das „Justizzentrum Bochum“ ist ein echtes architektonisches Highlight und gehört zu den größten aktuellen Neubauprojekten Bochums.

„Das Werk ist fast vollbracht! Ich bin stolz, zu dem Projektteam des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW zu gehören, das in enger Zusammenarbeit mit der Justiz, den beauftragten Planungsbüros und den Baufirmen den Justiz-Gebäudekomplex verwirklicht hat,“ sagte der Projektverantwortliche des BLB NRW, Benno Tillmann, bei einem Presserundgang. „Jetzt werden noch die letzten Arbeiten erledigt und dann planen wir, die Gebäudeschlüssel an die Justiz zu übergeben. Nach weiteren Vorbereitungen der Justiz werden anschließend Landgericht, Amtsgericht, Arbeitsgericht, Staatsanwaltschaft und der ambulante Soziale Dienst der Justiz unter ein Dach ziehen.“

„Ich bin begeistert", sagt Hartwig Kemner, der Präsident des Landgerichts. „Das neue Justizzentrum am Ostring ist ‚eine architektonische Schönheit‘".

Tillmann ist zuversichtlich, dass die übrigen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz die Meinung des Landgerichtpräsidenten teilen und mit ihrem neuen, dienstlichen „Zuhause“ zufrieden sein werden: „Die hellen freundlichen Räume, die architektonische Ausstrahlung und die moderne Ausstattung sind zum Wohlfühlen geschaffen.“

Zugang zu den 30 Sälen über Josef-Neuberger-Straße

Der gesamte Gebäudekomplex hat stattliche 34.000 m² Mietfläche, das entspricht über 200 Einfamilienhäusern. Aus den mehreren tausend Räumen heben sich neben den Büros vor allem die rund 30 Gerichtssäle hervor. Sie sind ringförmig um das vierstöckige glasüberdachte Atrium angeordnet. Der größte davon ist mit rund 200 Quadratmetern und etwa 150 Plätzen der Schwurgerichtssaal. Für die Säle, die von allen drei Gerichten gemeinsam genutzt werden, wird ein Saalmanagement für eine optimale Auslastung der Verhandlungsräume sorgen.

Besucher werden das neue Justizzentrum Bochum über den Eingang an der neugeschaffenen Josef-Neuberger-Straße 1 (vorher: Am Ostring) betreten – an der Nordwest-Ecke des Saaltraktes. Hinter dem Haupteingang befindet sich eine Eingangsschleuse, die effektive Personenkontrollen und damit hohe Sicherheitsstandards ermöglichen wird.

Aktuell genehmigtes Budget wird trotz Zeitverzug gehalten

In den Medien wurde in der Vergangenheit umfangreich darüber berichtet, dass es während der Bauphase zu Zeitverzögerungen gekommen ist. Unter anderem war der beauftragen Firma 2016 beim Befüllen der Heizungsanlage ein Wasserschlauch geplatzt und hatte einen Wasserschaden verursacht. In früheren Bauphasen hatte es Vergabebeschwerden gegeben, die zu Zeitverzug führten, aber letztlich allesamt als unbegründet abgewiesen wurden.

Angesichts solcher Unwägbarkeiten und der Komplexität des Projektes zeigt sich das Projektteam zufrieden. Die eingetretenen Risiken und Probleme konnten in enger Abstimmung mit der Justiz erfolgreich gemeistert und die zeitlichen Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden: In 4 Jahren und 10 Monaten wurde das Justizzentrum vom Spatenstich im November 2012 bis heute verwirklicht.

Zudem konnte der BLB NRW mit seiner kontinuierlichen Kostenkontrolle erreichen, dass das aktuell genehmigte Gesamtbudget von 145,8 Millionen Euro, das auch Planungskosten, Bauzeitzinsen, Grundstückskosten und Kauf der Schule enthält, eingehalten wird.

Verantwortungsvoller Umgang mit der Geschichte des Ortes und den natürlichen Ressourcen (Geothermie)

Seit den 1890er Jahren hat die Fassade des früheren Gymnasiums am Ostring das Stadtbild in diesem Bochumer Quartier wohltuend geprägt. Um diese Atmosphäre zu erhalten, wurde die schöne historische Fassade in den Neubau integriert.

Der BLB NRW ist auch verantwortungsbewusst gegenüber der Umwelt. Daher hat er beim Neubau des Justizzentrums Bochum für eine hohe Energieeffizienz des Gebäudekomplexes gesorgt. Beispielsweise wird erneuerbare Energie genutzt: Über Energiepfähle im Erdreich trägt die Erdwärme zur energiesparenden Heizung und Kühlung des Gebäudes bei.

Das neue Justizgebäude wird mit Möbeln ausgestattet, die von Gefangenen aus verschiedenen Justizvollzugsanstalten in NRW zuvor hergestellt wurden, ausgestattet.

Mehr Informationen und Fotos zum neuen Justizzentrum Bochum finden Sie auf unserer Projektseite.

Pressesprecher Dortmund

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Joerg Fallmeier
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