Presseinfo vom 20.02.2017

20 Jahre Lichthof in Gelsenkirchen: Lernen, wo einst die Zeche zahlte

Gelsenkirchen – Erst war es die Maschinenhalle der Zeche Rheinelbe. Später holten hier die Kumpels ihre Lohntüten ab. Seit 20 Jahren dient das markante Ziegelsteingebäude Lichthof an der Leithestraße 37 im Stadtteil Ückendorf als Tagungshotel und Fortbildungshaus, vornehmlich für die öffentliche Bauverwaltung in NRW. Nun hat die Einrichtung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) runden Geburtstag gefeiert.

Ein kleines Geburtstagsfrühstück im Kreise der engsten Mitarbeiter: Die Bodenständigkeit, mit der der BLB NRW den runden Geburtstag seines Tagungshotels Lichthof gefeiert hat, hätte den Kumpels sicher zugesagt. Doch ihre Tage auf dem ehemaligen Rheinelbe-Areal sind lange gezählt. Bereits 1993 kaufte das Land NRW das Gebäude, das seit den 50er Jahren als Lohnhalle der Zechengesellschaft diente. Es folgte ein gut dreijähriger Umbau zur Fortbildungseinrichtung des Ministeriums für Bauen und Wohnen und die offizielle Eröffnung des damals Lichthof getauften Gebäudes am 31. Januar 1997. Seit 2001 ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Eigentümer und Betreiber des Lichthofs.

Der Lichthof lockt jährlich 15.000 Gäste nach Gelsenkirchen

Obwohl das Gebäude zwischen Wissenschaftspark und Rheinelbe-Park geschützt und auch ein wenig versteckt im Grünen liegt, ist es mit nur 15 Minuten Fußweg zum Hauptbahnhof bestens angebunden. Und dementsprechend gut besucht: Rund 15.000 Tagungsgäste und 6.700 Übernachtungsgäste kehren hier jährlich ein. Viele davon sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BLB NRW, denn der Betrieb nutzt den Lichthof vor allem als zentrale Fortbildungs- und Tagungsstätte für seine Belegschaft. Aber auch andere Nutzer aus der Landesverwaltung, wie die Bezirksregierung Arnsberg, die Justizakademie NRW oder die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, nutzen den Lichthof regelmäßig.

Glasüberdachter Innenhof wird zum Namensgeber

Zum besonderen Atmosphäre des Lichthofs trägt neben seiner Lage auch das Gebäude selbst bei. Nicht nur die Ziegelsteinfassade, sondern auch die außergewöhnliche Stahldachkonstruktion ist ein Kennzeichen der ehemaligen Zechenarchitektur. Der Name Lichthof wurde 1996 im Rahmen eines Ideenwettbewerbs gefunden und geht auf den glasüberdachten Innenhof zurück, der bei Großveranstaltungen bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Platz bietet.

Zahlen und Fakten

  • Tagungshotel Lichthof
  • Leithestraße 37, 45886 Gelsenkirchen
  • Eigentümer: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Eröffnung: 31.01.1997
  • 9 Seminarräume plus Foyer
  • 48 Einzel- und 5 Doppelzimmer
  • ca. 15.000 Tagungsgäste jährlich
  • ca. 6.700 Übernachtungsgäste jährlich
  • URL: www.lichthof.nrw.de

Über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)

Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.100 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,5 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,3 Milliarden Euro verwaltet der BLB NRW eines der größten und anspruchsvollsten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleitung umfasst unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien.

Der BLB NRW versteht sich als Vorbild für ein zukunftsfähiges Immobilienmanagement. In der partnerschaftlichen und transparenten Zusammenarbeit mit seinen Kunden – Hochschulen, Finanzverwaltung, Polizei, Justiz und Justizvollzug – setzt der BLB NRW die bau- und klimapolitischen Ziele des Landes um. Darüber hinaus plant und realisiert er die zivilen und militärischen Baumaßnahmen des Bundes in Nordrhein-Westfalen.

Mit mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sieben Niederlassungen und zahlreichen Kunden- und Projektbüros ist der BLB NRW ein starker und verlässlicher Partner. 96 Prozent seiner Projekte schließt er kostensicher ab. Als Berater mit großer Expertise ermöglicht der BLB NRW dem Land eine effiziente Flächennutzung, trägt damit zur Haushaltsentlastung bei und leistet somit einen elementaren Beitrag für ein lebenswertes NRW.

Bilder vom Lichthof

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Farbdarstellung der Zeche Rheinelbe I/II um 1900 aus südlicher Blickrichtung. Links neben den Fördergerüsten hinter dem rauchenden Kamin ist die Fördermaschinenhalle (heute Lichthof) zu erkennen.

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Ostansicht auf die Klinkerfassade des Lichthofs. In nördlicher Richtung gelangt man über die Virchowstraße in den Wissenschaftspark.

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Rund um das Foyer reihen sich über vier Etagen die Seminarräume und Übernachtungszimmer des Lichthofs.

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Bis zu 200 Besucherinnen und Besucher finden bei Veranstaltungen im Foyer der Lichthofs Platz. Von dem glasüberdachten und lichtdurchfluteten Innenhof leitet sich der Name des Gebäudes ab. Die erkennbare Stahldachkonstruktion ist typisches Merkmal der Zechenarchitektur.

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