Presseinfo vom 16.02.2017

Poppelsdorfer Schloss – Beginn der Sanierungsarbeiten

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Niederlassung Köln beginnt Ende des 2. Quartals 2017 mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Schieferdacheindeckung und dem darunter liegenden Dachgestühl des Poppelsdorfer Schlosses. Ergänzt werden die Arbeiten durch Sanierungsarbeiten im Fassadenbereich.

Bonn – Nach derzeitigem Sachstand beginnt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Niederlassung Köln, Ende des zweiten Quartals 2017 mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten an den Dächern und der Fassade des Poppelsdorfer Schlosses. Eigentümerin des in den Jahren 1715 bis 1753 erbauten und nach der Zerstörung durch den zweiten Weltkrieg in den 5oer Jahren wieder aufgebauten Bauwerks, ist die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universtität Bonn.

Geplant ist, die Sanierungsmaßnahmen in zwei Bauabschnitten zwischen 2017 und 2019 umzusetzen. Eine zeitliche Abgrenzung beider Bauabschnitte untereinander kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vorgenommen werden.

Der erste Bauabschnitt umfasst die Sanierung der Dächer und Fassaden im nord- und südöstlichen Gebäudeteil.

Ab Ende Juni 2017 wird entlang des Gebäudetrakts ein Baugerüst für die weiteren Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade errichtet. Die Arbeiten beinhalten im Einzelnen:

  • Erneuerung der Schiefereindeckung des gesamten Daches
  • Reparaturarbeiten am Dachstuhl
  • Erneuerung der Dachrinnen und Fallrohre
  • Erneuerung der Flachdachflächen im Bereich Arkadengang
  • Restaurierung der Gitteranlagen des Arkadengangs und der Freitreppe
  • Fassadensanierung (Teilausbesserung der Putzflächen, Restaurierung der Fenster und Erneuerung des gesamten Anstrichs)

Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts wird das Gerüst weitestgehend zurückgebaut und auf der süd- und nordwestlichen Seite aufgebaut um, dann den zweiten Bauabschnitt zu beginnen. Auch hier werden sämtliche Dach- und Fassadenflächen saniert.

Beide Bauabschnitte werden während des laufenden Betriebs sowohl der Botanischen Gärten als auch der im Schloss ansässigen Institute und Museen ausgeführt. Dies wird zwangsläufig im Laufe der Sanierungsarbeiten unter anderem aus Sicherheitsgründen zu Beeinträchtigungen und temporären Sperrungen führen. Davon betroffen können beispielsweise auch die Schlosskonzerte sein. Anstehende Beeinträchtigungen oder Sperrungen werden frühzeitig allen Beteiligten mitgeteilt.

Alle Arbeiten werden in enger Abstimmung mit dem Nutzer, den Botanischen Gärten der Universität Bonn und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn geplant und umgesetzt. Nach derzeitigem Sachstand geht der BLB NRW NL Köln davon aus, dass die gesamten Sanierungsarbeiten Ende 2019 abgeschlossen werden. Aufgrund der Komplexität eines solch historischen Gebäudes und der stark witterungsabhängigen Ausführungszeiten kann eine abschließende monetäre und terminliche Bewertung der Maßnahme erst nach Abschluss aller Vergabeverfahren durchgeführt werden.

 

Aufgrund seiner Verkehrssicherungspflicht hatte der Bauherr, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Niederlassung Köln, bereits Ende 2014/Anfang 2015 entlang des Poppelsdorfer Schlosses Notmaßnahmen zur Gefahrenabwehr eventuell herabfallender Schiefersteine getroffen (hierüber wurde bereits mehrfach berichtet).

Nach Einleitung und Durchführung eines VOF-Verfahrens in 2015, konnte ein Planungsbüro mit allen weiteren Schritten beauftragt werden. In 2016 wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme aller Schadensbilder aufgenommen, sodass sich der Bauherr nun in der Lage sieht, die entsprechenden Ausschreibungen zur Ausführung der Sanierungsarbeiten ab Februar 2017 auf den Markt zu geben.

Mehr Informationen über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)


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Pressesprecher Köln

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Frank Buch
Tel.: +49 221 35660-282

 
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