Presseinfo vom 19.12.2016

Freigabe der Aussichtsplattform Dreikönigenbastion – Alter Zoll – in Bonn noch vor Weihnachten.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Niederlassung Köln wird noch vor Weihnachten, für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bonn sowie deren Besucher, dass beliebte Aussichtsplateau am Alten Zoll in Bonn freigeben.

Bonn – Der Bauherr - der BLB NRW NL Köln – wird das derzeit noch wegen Baumaßnahmen gesperrte Plateau auf dem Bastionsbauwerk Alter Zoll zum 21. Dezember 2016 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Ab diesem Tag wird der Zugang auf der rechten Seite (Treppenseite) tagsüber bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet sein. Die einseitige Straßensperrung am Brassertufer wird zum 21.12.2016 aufgehoben.

Da der Bereich um den Alten Zoll auch weiterhin als Baustelle anzusehen ist und es leider immer wieder zu Problemen durch unbefugtes Betreten des Bauareals und einem damit einhergehenden Vandalismus kommt, ist eine Sicherung des Plateaus in den Abend und Nachtstunden bis auf weiteres unumgänglich.

Die Fertigstellung sämtlicher Mauer- und Steinmetzarbeiten sind zum jetzigen Zeitpunkt  zum Anfang Sommer 2017 geplant.

Sanierung Bastionsbauwerk Alter Zoll in Bonn

Prüfungen durch den Bauherrn, dem BLB NRW NL Köln und umfangreiche Untersuchungsarbeiten durch Statiker und Steinmetz hatten ergeben, dass die Natursteinmauer an allen Seiten des Bastionsbauwerks Sanierungsbedarf aufweist. Im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht hatte der BLB NRW NL Köln in einer ersten Sicherungsmaßnahme Ende 2012 entlang der Bastionsmauer eine Netzabspannung und einen Bauzaun errichtet. Diese Maßnahmen verhinderten, dass herabfallende Mauersteine oder Fugmaterial in den öffentlichen Verkehrsbereich gelangen konnten.
In 2013 folgten aufwändige statische als auch bodengutachterliche Untersuchungen. Resultierend aus den Ergebnissen wurden dann in 2014 Folgeuntersuchungen an den Mauersteinen und Vermörtelung erforderlich, die ebenso wie alle anderen Maßnahmen unter Beteiligung des Stadtkonservators durchgeführt wurden.
Auf Grundlage dieser Gutachterergebnisse wurde ein 3D-Modell erstellt, welches für die Planung, der Lage und Länge der Verankerungen unerlässlich war. Alle diese vorbereitenden Maßnahmen ermöglichen den Bauherrn, jetzt mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten zu beginnen.

Anfang 2015 hatte der BLB NRW NL mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten am Bastionsmaurwerk begonnen. Dabei wurde als erste Maßnahme entlang des Brassertufers und des Treppenaufgangs das vorhandene Mauerwerk (bis zu 4 m Wandstärke) durchbohrt. Diese Bohrungen dienten als Führung für die Bohranker.    
Um die Standfestigkeit der Stützmauer auch nach den Sanierungsarbeiten überwachen zu können, wurden ab Mitte Juni 2015 auf dem Plateau sogenannte Inklinometer-Bohrungen bis zu 20 m tief ins Erdreich eingebracht.   
Erst danach konnte mit den eigentlichen - zur Stabilisierung des Bastionsmauerwerks notwendigen - Vernadelungsarbeiten begonnen werden. Diese wurden nach Zeitplan Anfang Juli 2015 durchgeführt. Dabei wurde unter Zuhilfenahme einer Bohrlafette Anker bis zu einer Tiefe von 20m ins Erdreich vorgetrieben und mit Zementmörtel verpresst.
Durch das Einbringen der Bohranker und einer anschließenden Mauerwerkssanierung wurde die Standsicherheit des historischen Bauwerks für die Zukunft sichergestellt.
Die gesamten Arbeiten zur Sanierung des Bauwerks wie beispielsweise die Erstellung von Musterflächen für die Verfugung wurden in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde der Stadt Bonn umgesetzt.

Pressesprecher Köln

Bei Presse- und Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an:

Frank Buch
Frank Buch
Tel.: +49 221 35660-282

 
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