Presseinfo vom 18.11.2016

Weichenstellungen für WZL-Neubau

Versuchshalle war im Februar bei Großfeuer zerstört worden.Wiederaufbau in gleicher Größe nicht ausreichend.

Nachdem ein Großfeuer die große Versuchshalle des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen im Februar zerstörte, stehen nun wichtige Weichenstellungen für einen Ersatzbau an. Der Wiederaufbau der Halle im bisherigen Maßstab ist aufgrund der massiv angestiegenen Anforderungen, die moderne Forschung mit sich bringt, nicht mehr möglich. „Die Standards bezogen auf Maschinengrößen, Lasten und Sicherheitsaspekte haben sich geändert, und dem muss ein Ersatzbau Rechnung tragen“, erklärt Gabriele Golubowitsch, leitende Baudirektorin der RWTH Aachen. Ein Gutachten macht deutlich, dass die absolute Notwendigkeit besteht, dass eine neue Halle rund 600 Quadratmeter größer ausfallen müsse als der alte Bau.

Wegen der besonderen Bedeutung der Halle für den Forschungsbetrieb befinden sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, das Finanz- sowie das Wissenschaftsministerium NRW und die RWTH Aachen in einem intensiven Abstimmungsprozess, um schnellstmöglich einen Ersatzbau zu errichten, der den Ansprüchen gegenwärtiger und vor allem auch zukünftiger Forschung und Entwicklung an einem weltweit bekannten Institut wie dem WZL gerecht wird.

„Wir sprechen derzeit also über einen modernen zeitgemäßen Neubau der Halle. Die Planungen werden mit vereinten Kräften vorangetrieben“, sagt Jörg Munsch, Leiter der BLB-Niederlassung Aachen. Für einen Neubau der gewünschten Größenordnung wird mit einer reinen Bauzeit von etwa zwei Jahren gerechnet. Das Nutzersoll liegt seit Kurzem vor. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss die Finanzierung gesichert, die Planung erstellt, genehmigt und mit allen Projektpartnern abgestimmt sein. Natürlich bemühen sich alle Beteiligten, die Zeit bis zur Fertigstellung im Sinne der Spitzenforschung so kurz wie möglich zu halten.

Pressesprecher Aachen

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Bernd Klass
Bernd Klass
Tel.: +49 241 43 510 586

 
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