Presseinfo vom 10.05.2016

Über dem Neubau ATT am Luftwaffenstandort Erndtebrück schwebt der Richtkranz

Ein Jahr nach dem symbolischen ersten Spatenstich wird nun das Richtfest der Ausbildungs-, Test- und Trainingseinrichtung (ATT) in der Hachenberg-Kaserne gefeiert.

„Heute ist das Fest der Bauhandwerker“, danken die Festredner Helmut Heitkamp (Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW Dortmund), Oberstleutnant Lars Hoffmann (Kommandeur Einsatzführungsbereich 2), Arnulf Rybicki (Finanzpräsident der Bauabteilung, Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen), Oberst Klaus Trares (Leiter Kompetenzzentrum Baumanagement Düsseldorf im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr) und Henning Gronau (Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück) den Bauhandwerkern für ihre gute Leistung.

„Nach dem symbolischen ersten Spatenstich am 29. April 2015 wird nun das Richtfest gefeiert. Ich bin zuversichtlich“, führt Helmut Heitkamp bei der Begrüßung der Gäste weiter aus, „dass wir das neue Gebäude voraussichtlich im März 2017 – wie geplant – baulich fertigstellen werden. In dieser kurzen Bauzeit realisieren wir diesen Neubau mit 1700 Quadratmeter Nutzfläche und außergewöhnlich umfangreicher moderner technischer Ausstattung. Dazu gehören nicht nur ein Hochgeschwindigkeits-Datennetz für live- und simulationsgestützte Ausbildung, sondern auch ein integriertes Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung mit dualer Energienutzung und Wärmerückgewinnung.

Die geplanten Baukosten für diesen hochtechnisierten Neubau betragen 10,7 Mio. Euro.“

Sämtliche Ausbildungsgänge des Einsatzführungsdienstes sollen infrastrukturell im Neubau der Ausbildungs-, Test- und Trainingseinrichtung (ATT) vereint werden.

Der Einsatzführungsbereich 2 ist die zentrale Ausbildungsstätte für die gesamte lehrgangsgebundene operationelle und in Teilen technische Ausbildung aller Feldwebel und Offiziere der Verbände des Einsatzführungsdienstes. Im Rahmen von NATO-Vereinbarungen besuchen derzeit auch schon Lehrgangsteilnehmer aus Partnerländern den Luftwaffenstandort Erndtebrück, um fachliche Qualifikationen zu erwerben. Zur Zeit sind die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche noch in sechs verschiedenen Gebäuden mit unterschiedlichen Systemen über den Hachenberg verteilt. Gebäude, für die in der Summe umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten anstehen. Im Rahmen einer Kostenvergleichsrechnung wurde belegt, dass der Neubau ATT kostengünstiger ist.

Gleichzeitig werden mit dem Neubau nicht nur Synergien in der Ausbildung erzielt, sondern auch moderne Simulations- und Einsatzsysteme eingebaut.

Aufgrund des Ausbildungsauftrages wird der Einsatzführungsbereich 2 ohnehin als das „Mutterhaus des Einsatzführungsdienstes“ bezeichnet.

Die Zentralisierung der Ausbildung im neuen Gebäude bietet künftig viele Vorteile. Es geht in Erndtebrück dabei jedoch nicht nur um die Sicherung von Standards, sondern vielmehr auch um das Sicherstellen einer hohen Ausbildungsqualität und den effizienten Einsatz immer knapper werdender Ausbildungsmittel.

Pressesprecher Dortmund

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Jörg Fallmeier
Joerg Fallmeier
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