Presseinfo vom 08.04.2016

Erster Bauabschnitt des Campus Poppelsdorf für die Universität Bonn steht kurz vor der Übergabe

Die Arbeiten für die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes am Campus Poppelsdorf für die Universität Bonn gehen in die letzte Phase und stehen kurz vor dem Abschluss.

Bonn - Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Köln errichtet in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bonn im nördlichen Bereich des Campusgeländes (zwischen Endenicher Allee, Carl-Troll-Straße und Nußallee) bis Oktober 2016 auf Grundlage der Hochschulstandortentwicklungsplanung drei Ersatzneubauten.

Nach den infrastrukturellen Maßnahmen (Beginn Anfang 2012) und den daran anschließenden Rohbauarbeiten für den Hochbau (ab Mitte 2013), sind nun drei Neubauten für die Universität Bonn entstanden. Nach derzeitigem Sachstand wird der erste Bauabschnitt des Campus Poppelsdorf im Oktober 2016 fertiggestellt.

 Die drei errichteten Gebäude werden künftig nachstehender Nutzung zugeführt:

  • Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) und das Institut für Informatik
  • Institute für Numerische Simulation (INS) und Ernährungs- und Lebensmittelwissen-schaften (IEL)
  • Hörsaalzentrum

Das Hörsaalzentrum verfügt über einen großen teilbaren Hörsaal für bis zu 2 x 450 Personen,  drei kleinere Säle (zwei davon teilbar) mit einer Kapazität von je 100 Personen und vier Seminarräume mit einem Platzangebot für je 20 Personen.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde eine neue Infrastruktur geschaffen, die Erschließungsstraßen neu gestaltet und die Stellplätze entlang der Autobahn neu geordnet und angelegt.

Der Campus wird autofrei und mit einem guten Fahrradwegenetz ausgebaut. Dabei sind alleine im Bereich „Hörsaalzentrum“ 568 Fahrradstellplätze und im Bereich „Parken unter Bäumen“ 212 Kraftfahrzeugstellplätze geschaffen worden.

Bei der Energiegewinnung setzt der BLB NRW auf alternative Ressourcen. Über eine Geothermieanlage mit ca. 8.500 lfm Erdwärmesonden, welche in einer Tiefe von bis zu
100 m und in 81 Bohrlöchern ins Erdreich eingelassen wurden, wird künftig in Kombination mit einer Betonkerntemperierung ein Teil der erforderlichen Wärme in den Winter- bzw. eine entsprechende Kühlung in den Sommermonaten erreicht.

Die errichteten Hochbauten, mit einer Bruttogrundfläche von ca. 27.600 m², sind entlang der neuen Mittelachse gruppiert. In Anlehnung an die bestehende Bebauung sind die entstandenen Gebäude in dreigeschossiger Bauweise mit Staffelgeschoss geplant worden.

Durch das vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegte Hochschulmodernisierungsprogramm wird die Baumaßnahme gefördert. Die gesamten Kosten des 1. Bauabschnitts belaufen sich auf rund 75 Mio. Euro, wobei der Neubau des Hörsaalgebäudes durch die Universität Bonn finanziert wird.

Pressesprecher Köln

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Frank Buch
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