Presseinfo vom 23.03.2015

Vorbereitende Maßnahmen für die Sondierungsbohrungen an der Dreikönigenbastion – Alter Zoll – in Bonn werden durchgeführt.

Ab Dienstag, den 24. März 2015 wird der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Köln zur Vorbereitung der Detektionsbohrungen mit den Baumfällarbeiten auf dem Plateau der Bastion – Alter Zoll am Brassertufer in Bonn beginnen. Eigentümerin dieses Bauwerks ist die Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn.

Bonn – Der Bauherr, der BLB NRW NL Köln, wird in 2015 zur statischen Ertüchtigung der Stützwände, des aus dem Jahre 1644 stammenden Bauwerks, massive Rückverankerungen in das dahinterliegende Erdreich einbringen. Hierbei handelt es sich um 220 Anker, die einer Gesamtlänge von 2.800 Metern entsprechen.

Der Alte Zoll wurde im zweiten Weltkrieg durch einen Bombentreffer geschädigt. Dabei handelt es sich um die gesamte Fläche, die gemäß Auflagen der Bezirksregierung Köln, vor den eigentlichen Sanierungsarbeiten durch eine Kampfmittelsuche mittels engmaschiger Bohrlochdetektion bis zu einer Tiefe von sechs Metern untersucht werden muss.

Leider haben diese notwendigen Bohrarbeiten massive Schädigung im Wurzelbereich der sich auf dem Plateau befindenden Bäume zur Folge. Betroffen sind 21 der insgesamt 27 Rosskastanien, die sich innerhalb des Bohrrasters befinden und daher gefällt werden müssen.

Eine Alternative zur Fällung der Bäume gibt es nicht, da es zum Verfahren der Kampfmitteldetektion nach dem Stand der Technik keine Alternative zur Schonung des Baumbestandes gibt.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Plateau mit neuen Bäumen bepflanzt.

Im Rahmen einer Gestaltungsplanung wird, auf Grundlage einer vorliegenden Eingriff- und Ausgleichsbilanzierung, zeitnah und in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftsbeirat, dem Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda und dem Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn ein Konzept erarbeitet, in dem die Anordnung, die Baumabstände und die Baumart festgelegt werden.

Pressesprecher Köln

Bei Presse- und Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an:

Frank Buch
Frank Buch
Tel.: +49 221 35660-282

 
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