Presseinfo vom 30.06.2014

Richtfest am Campus Derendorf für den Neubau der Fachhochschule Düsseldorf

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf (BLB NRW) feiert am 30. Juni das Richtfest für den Neubau der Fachhochschule Düsseldorf. Die Festredner sind Staatssekretär Michael von der Mühlen, FH-Präsidentin Prof. Dr. Brigitte Grass, Oberbürgermeister Dirk Elbers, Architekt Gerhard Eckl und Dr. Reginbert Taube vom BLB NRW. Eingeladen hat BLB-Niederlassungsleiterin Therese Yserentant: „Im Stadtgebiet von Derendorf einen neuen Hochschulcampus zu bauen, ist auch für uns im BLB NRW etwas ganz Besonderes. Nach einigen Startschwierigkeiten läuft die Baustelle jetzt richtig gut. Die Firmen arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der technisch anspruchsvollen Gebäude.“

Mit der Wahl des Standorts Derendorf wird die Fachhochschule gleichzeitig in einen verkehrsgünstig angebundenen und lebendigen Stadtteil eingebettet sein, der gerade auch junge Menschen verstärkt anzieht. Hier will sich die Fachhochschule in der Zukunft noch stärker in das Leben der Stadt einbinden: „In Ausstellungsbereichen und vielfältig nutzbaren Hörsälen sollen öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden, Vorträge und kulturelle Ereignisse, die die Hochschule noch mehr im Bewusstsein des Stadtteils und der Stadt verankern werden. Gleichzeitig können somit auch junge Menschen bereits frühzeitig an die differenzierten Ausbildungsmöglichkeiten der Hochschule herangeführt werden“ sagt die Präsidentin der Fachhochschule, Prof. Dr. Brigitte Grass. Hinzukommt für die Düsseldorfer Fachhochschule die lang ersehnte Hochschul- und Campusatmosphäre, die Studierende aller Fachbereiche und Einrichtungen bald an einen Standort miteinander verbindet – und zwar über die normalen Vorlesungszeiten hinaus.

Staatssekretär Michael von der Mühlen sagt: „Für die Stadt Düsseldorf ist der Neubau der Fachhochschule, der heute auf diesem Campus für alle sichtbar wird, ein bedeutsamer Meilenstein in der Geschichte der Stadt. Für die Region und darüber hinaus ist sie ein wichtiger Baustein für die Zukunft unseres Landes.“

Der Campus zwischen Münsterstraße, Rather Straße und der neu geschaffenen Toulouser Allee umfasst insgesamt 47.700 qm. Unter dem Gelände liegt die eingeschossige Tiefgarage, die mit 32.000 qm den Grundstock bildet und über 1000 Stellplätze verfügt.

Gebäude 1, Bruttogeschossfläche 5.759 qm: ehemaliger Schlachthof, jetzt Campus-IT und Bibliothek. Die historische Gebäudehülle wurde komplett überarbeitet, ergänzt und ertüchtigt. In der nördlichen dreischiffigen Halle zieht die Campus-IT in eine Haus-im-Haus-Konstruktion ein. Die Bibliothek in der südlichen Halle mit Lesesälen im Erdgeschoss und Untergeschoss wird über großzügige Oberlichter mit Tageslicht versorgt. Gruppen- und Büroräume werden in die ehemaligen Heulager im 1. OG integriert. Die Arbeiten an der historischen Fassade sind fast abgeschlossen, das Gerüst wurde bereits demontiert. Der Technikeinbau läuft.

Gebäude 2, Bruttogeschossfläche 7.292 qm: Mensa im Erdgeschoss, Studierenden Support Center (SSC) im 1. OG, Verwaltung und Präsidium in den Obergeschossen. Der Speisesaal öffnet sich durch transparente Fassaden zum Campus und kann in den Terrassenbereich erweitert werden. Das SSC im 1. OG bietet zusammen mit der Cafeteria einen zentralen Anlaufpunkt für Information und Immatrikulation. Die Aluminiumfassade ist fast vollständig montiert, der Innenausbau ist bereits weit fortgeschritten. Aufzüge, Lüftungsanlagen, Estrich, Trockenbauwände und Dachabdichtung sind fast fertiggestellt.

Gebäude 3, Bruttogeschossfläche 12.433 qm: Sozial- und Kulturwissenschaften und Wirtschaft bilden den südöstlichen Abschluss und markieren den Eckpunkt Münsterstraße/Toulouser Allee. Ein zweigeschossiges Foyer mit Galerien und Treppenanlagen lädt zum Verweilen ein und erschließt das zum Teil sechsgeschossige Gebäude. Zahlreiche Hörsäle und Seminarräume, PC-Pools, Werk,- und Regieräume sind ringförmig um einen Innenhof angeordnet, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Im Erdgeschoss zieht der Asta hier mit Büros und Besprechungsräumen ein. Die Fensteranlagen sind eingebaut, die Unterkonstruktion und die Wärmedämmung der Fassade sind montiert, die Verlegung des Rohrleitungsnetzes und der Elektrotrassen steht kurz vor der Fertigstellung.

Gebäude 4, Bruttogeschossfläche 11.341 qm: Das Hörsaalzentrum zwischen Münsterstraße und zentralem Campusplatz verbindet die Öffentlichkeit mit der Hochschule und markiert als Eingangsgebäude die Adresse „Hochschule Düsseldorf“. Das Foyer mit Freitreppe und Galerie fungiert als Schaufenster zum öffentlichen Bereich. Der Audimax mit 500 Plätzen ist als eingestellter Kubus schon von außen sichtbar. Der Fachbereich Medien ist in den beiden oberen Geschossen angesiedelt. Im 3. und 4. OG entstehen vier geschossübergreifende Studios für den Fachbereich Medientechnik, der sogenannte Studio-Cluster für Ton, Video und Virtual Reality. Die Fenster- und Pfosten-Riegelkonstruktionen sowie die Wärmedämmung an den Fassaden sind montiert. Mit den Arbeiten der Raum-in-Raum-Konstruktionen für die Studio-Cluster ist bereits begonnen worden. Seit März laufen die Technikinstallationen und der Innenausbau.

Gebäude 5, Bruttogeschossfläche 23.384 qm: Westlich des Hörsaalzentrums nehmen die Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau/ Verfahrenstechnik ihren Studienbetrieb auf. Maschinenhallen, Werkstätten, Technikum und Hochspannungshalle geben dem Erdgeschoss seinen besonderen Charakter. Das „Institute for Sound and Vibration Engineering (ISAVE)“ charakterisiert sich durch akustische Sondermessräume wie dem Hallraum oder dem Reflexionsarmen Raum, die höchsten Ansprüchen genügen. Über eine Anlieferstraße im Westen können alle Hallen separat angeliefert werden, ohne den Campusbetrieb zu stören. In den Obergeschossen befinden sich physikalisch-technische, chemische und elektrische Labore. Das Dach kann für experimentelle Messungen genutzt werden. Der Rohbau ist abgeschlossen, die Lüftungszentrale ist eingebaut, die technische Gebäudeausrüstung läuft bereits an. Demnächst wird das Gebäude eingerüstet für die Fassadenarbeiten. Das Gebäude 5 wurde später begonnen, es wird zeitversetzt erst zum Wintersemester 2015/16 fertig. Hier wird beim Richtfest pünktlich zur Fertigstellung des Rohbaus der Richtspruch gehalten.

Gebäude 6, Bruttogeschossfläche 16.578 qm: Fachbereich Architektur und Design. Anfang Juni hat das Wissenschaftsministerium die Genehmigung zum Bau des Institutsgebäudes erteilt. Die Ausschreibung wird in Kürze erfolgen. Das viergeschossige Gebäude wird mit Hörsälen, Seminarräumen, Fotostudios und Werkstätten ausgestattet.

Zentrum des neuen Quartiers wird der öffentliche Grünzug als Teil des Grünen Rings der Stadt Düsseldorf. Treppenanlagen, die zum Sitzen einladen, Mensa mit Außensitzbereich und Asta-Café bieten Raum für Austausch und Diskussion. Eine Bandfassade mit großformatigen Verglasungen und Sonnenschutz aus Metall wird ein einheitliches Gesamtbild erzeugen. Die Farbgebung ist grundsätzlich zurückhaltend. In den Flurbereichen setzen Loggien und Wartezonen farbige Akzente. Jedem Gebäude ist eine intensive Leitfarbe mit passenden, gedeckten Farbtönen zugeordnet.

Die Generalplanung hat Nickl & Partner Architekten zusammen mit Pfefferkorn-Ingenieuren und INOVIS Ingenieure übernommen, die dafür die ARGE CAMPUS DERENDORF gebildet haben. Die Projektsteuerung erbringt das Düsseldorfer Büro Drees & Sommer. 

  • Projektvolumen: 224 Mio € (ohne Gebäude 6)
  • Bruttogeschossfläche: 108.600 qm
  • Grundstücksgröße: 47.700 qm
  • Wettbewerbsentscheidung: Mai 2009
  • Erster Spatenstich: November 2012
  • Fertigstellung: Gebäude 1/2/3/4 zum Sommersemester 2015, Gebäude 5 zum Wintersemester 2015/16  
Pressesprecherin Düsseldorf

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