Presseinfo vom 09.05.2014

Institut für Werkstoffanwendungen der RWTH Aachen saniert

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen hat für 6 Millionen Euro den denkmalgeschützten Institutsbau am Augustinerbach grundsaniert. Das Gebäude stammt aus den 1950er Jahren.

Aachen. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe am Freitag, 9. Mai 2014, hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW das denkmalgeschützte Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau (IWM) der RWTH Aachen offiziell übergeben. Knapp 6 Millionen Euro hat die Sanierung des Forschungs- und Lehrgebäudes am Augustinerbach gekostet. Rund 100 Mitarbeiter und Studierende finden auf den 4 Etagen des Institutsgebäudes jetzt nach neuestem technischem Standard ausgestattete Arbeitsplätze sowie moderne Büro- und Seminarräume vor. „Gerade Sanierungen im Kernbereich der RWTH bieten die einmalige Chance, bestehende Hochschulbauten wieder zukunftsfähig zu machen, die Flächen städtebaulich aufzuwerten sowie zentrumsnahe Arbeits- und Studienplätze zu erhalten“, betonte Ute Willems, Stellvertretende Leiterin der BLB-Niederlassung Aachen. Gemeinsam mit RWTH-Rektor Professor Ernst Schmachtenberg und Institutsleiter Professor Christoph Broeckmann waren zahlreiche am Projekt beteiligte Partner sowie Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der Einladung zur Schlüsselübergabe des Gebäudes gefolgt.

Das rund 3.500 Quadratmeter große und aus den 1950er Jahren stammende Gebäude hat der BLB NRW von Grund auf saniert, zusätzliche Laborflächen geschaffen, Seminarräume modernisiert, Gefahrstoffräume ausgelagert und haustechnische Anlagen erneuert. Von Außen sichtbar sind ein neuer Fluchtwegturm und der barrierefreie Zugang über eine zusätzliche Rampe. Besonderes Merkmal der Fassade ist das auffällige bunte Mosaik. Dieses stellt, ebenso wie der Bodenbelag des Foyers, die mikroskopische Gefügeaufnahme eines Titanwerkstoffs dar.

Die Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes lässt sich häufig nicht nach normalen Kriterien umsetzen. Insbesondere das Bauen zum Teil im laufenden Betrieb war eine besondere Herausforderung. Die Geduld der Nutzer wurde daher gelegentlich auf eine harte Probe gestellt. Dennoch konnte die mit Brandschutzmaßnahmen 2008 gestartete Grundsanierung jetzt im Wesentlichen abgeschlossen werden. Mit Bezug des Gebäudes führt das IWM nun wieder an einem Standort sowohl grundlegende als auch anwendungsbezogene Forschungsarbeiten an metallischen und keramischen Werkstoffen sowie deren Verbunden durch. Studierende des Maschinenbaus und der Materialwissenschaften erlernen in den Seminarräumen und Laboren des Instituts Kenntnisse der Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik.

Pressesprecher Aachen

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Bernd Klass
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