Presseinfo vom 03.04.2014

Baubeginn für neues Amtsgericht in Erkelenz

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty setzt symbolischen Ersten Spatenstich. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW investiert elf Millionen Euro in modernes Gerichtsgebäude.

Erkelenz. Mit dem symbolischen Ersten Spatenstich begannen am Donnerstag (3. April 2014) plangemäß die Arbeiten zum Bau des neuen Amtsgerichts in Erkelenz. Rund elf Millionen Euro investiert die Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW) als Bauherr und Vermieter in den Neubau am Konrad-Adenauer-Platz. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty griff gemeinsam mit BLB-Geschäftsführer Dr. Martin Chaumet, dem Stellvertretenden Direktor des Amtsgerichts, Dr. Gregor Kral, Bürgermeister Peter Jansen und BLB-Niederlassungsleiter Jörg Munsch zum Spaten. "Auch wenn wir hier heute nur ein kleines Stück Erde bewegen, so beginnt damit die Zukunft der Justiz in Erkelenz! Und ich freue mich, dass ich gerade jetzt nach Erkelenz kommen und Ihnen sagen kann, dass dieser Standort für uns eine große Zukunft hat! Deswegen bauen wir hier neu", so Justizminister Thomas Kutschaty. Ende 2015 soll das Amtsgericht bezugsfertig sein.

Das 2.300 Quadratmeter Nutzfläche bietende Gebäude besteht aus einem sechsgeschossigen Bauteil zum Konrad-Adenauer-Platz und einem zweigeschossigen Teil zur Kölner Straße. Das neue Amtsgericht ist ein wesentlicher Baustein zur Umgestaltung des südlichen Innenstadtbereiches zwischen Bahnhof und Fußgängerzone. Entlang des verkehrsberuhigten Bereiches wird der Neubau von einer eingeschossigen Kolonnade geprägt. Die Planung stammt von dem Berliner Büro Weinmiller Architekten, das den 2008 vom BLB NRW ausgelobten Realisierungswettbewerb gewonnen hatte. Weil das aus den 1960er Jahren stammende Gebäude, in dem das Amtsgericht zurzeit noch untergebracht ist, dringend kernsaniert werden müsste, hat sich die Justiz für den Neubau entschieden.

Rund 80 Justizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden künftig moderne Arbeitsplätze in dem barrierefrei gehaltenen Gebäude vorfinden. Dazu kommen bis zu 60 Besucher gleichzeitig. Im Erdgeschoss befinden sich der Haupteingang mit den Sicherheitsschleusen, die Wachtmeisterei und eine kleine Lobby sowie mit separatem Zugang der ambulante Soziale Dienst der Justiz. Im ersten Obergeschoss sind Sitzungssäle und die Zahlstelle vorgesehen. In den oberen Geschossen befinden sich Büro-, Sozial- und Nebenräume. Beheizt wird das Gebäude über eine Kombination aus regenerativer Geothermie und Erdgas.

Pressesprecher Aachen

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Bernd Klass
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