Presseinfo vom 02.04.2014

Finanzamt Gelsenkirchen – der Rohbau steht

Vor sechseinhalb Monaten wurde der Grundstein für den Neubau des Finanzamts Gelsenkirchen gelegt. Heute wurde im Beisein von NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans bereits das Richtfest gefeiert. Das 18,8 Millionen Euro teure Projekt, für das die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) verantwortlich zeichnet, wird Anfang 2015 fertiggestellt sein. Dann werden das Finanzamt Gelsenkirchen-Nord am Rathausplatz in Buer und das Finanzamt Gelsenkirchen-Süd an der Zeppelinallee in diesem Neubau an der Ludwig-Erhard-Straße zusammengeführt.

NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans: „Zwar ist noch nicht Halbzeit beim Bau des neuen Finanzamts in Gelsenkirchen, aber die Aussichten auf einen erfolgreichen Schlussspurt sind bestens! Das ist ein guter Grund für ein hoffnungsvolles Richtfest mit meinen Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Fußballhochburg. Das Endergebnis steht ausnahmsweise schon einmal fest: Anfang 2015 wird hier ein modernes mitarbeiter-, bürger- und umweltfreundliches Finanzamt und damit ein Stück Finanzverwaltung der Zukunft stehen.“

Das Gebäude wird im Büropark Schloss Berge viergeschossig und barrierefrei errichtet. Der Entwurf stammt von dem Generalplanerbüro „pbs architekten“ aus Aachen. Er sieht für das Gebäude im Grundriss eine U-Form vor. Der von ihm umschlossene Innenhof wird an der Südseite durch einen eingeschossigen Gebäudetrakt begrenzt, in dem die Küche und die Kantine untergebracht werden. Das Flachdach dieses Gebäudetrakts wird intensiv begrünt. Bemerkenswert ist auch das Energiekonzept des Gebäudes: Über eine Wärmepumpenanlage mit 44 Erdsonden wird die Wärme aus 100 Metern Tiefe in das Gebäude geleitet. Zusätzlich wird die Anlage mit einer konventionellen Brennwertkesselanlage gekoppelt.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, bestätigte Hermann-Josef Peters, stellvertretender Leiter der Niederlassung Münster des BLB NRW, den sichtbaren Fortschritt der Arbeiten. „Bis jetzt wurden bereits mehr als 10.000 Kubikmeter Beton und etwa 750 Tonnen Stahl verbaut. Anfang kommenden Jahres wird das Gebäude bezugsfertig sein.“ Das neue Finanzamt wird über eine Fläche von rund 8.500 Quadratmetern und über 112 Stellplätze verfügen. In unmittelbarer Nähe des neuen Standortes befindet sich eine Straßenbahn-Haltestelle, über die im Zehn-Minuten-Takt sowohl das Zentrum von Gelsenkirchen-Buer als auch die Gelsenkirchener Innenstadt und der Hauptbahnhof angebunden sind.

„Christian Morgenstern hat einmal gesagt: `Zeige mir, was Du baust, und ich sage Dir, wer Du bist.´ Angesichts des tollen Baufortschritts lässt sich bereits jetzt erkennen, dass dieses Gebäude gut für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch ein moderner Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger sein wird“, freute sich Oberfinanzpräsident Werner Brommund.

Die Entscheidung, die beiden Gelsenkirchener Finanzämter an einem Standort zusammenzuführen, hatte der Finanzminister in 2011 getroffen. Dadurch können Synergien optimal genutzt und Kosten langfristig verringert werden.

Pressesprecherin Münster

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