Presseinfo vom 24.03.2014

Chemiepraktikum für die RWTH Aachen fertig gestellt

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW übergibt Laborgebäude mit einer der innovativsten und effizientesten Laborabzugstechniken. 12,5 Millionen Euro investiert die RWTH aus dem G8-Maßnahmenplan.

Aachen. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe am Montag, 24. März 2014, wurde das neue Chemiepraktikum (CPA) für die Fachgruppe Chemie der RWTH Aachen offiziell übergeben. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW als Bauherr hat den Neubau zwischen den bereits bestehenden Bauten der Chemie auf der Hörn vor wenigen Tagen fertig gestellt. Ab dem 1. April können dort Studierende der Institute der Organischen und Anorganischen Chemie der RWTH Aachen an 160 modernen Digestorien forschen und experimentieren. „Die Labore sind mit einer der innovativsten und effizientesten Laborabzugstechniken ausgestattet, die es zurzeit auf dem Markt gibt und bieten Studierenden wie Lehrenden beste Arbeitsbedingungen“, lobte Ute Willems, Stellvertretende Leiterin der BLB-Niederlassung Aachen, die moderne Ausstattung des Gebäudes.

Mit insgesamt 12,5 Millionen Euro hat die RWTH den Neubau finanziert. Um den durch den doppelten Abiturjahrgang steigenden Bedarf an zusätzlichen Räumen abzudecken, hat das Land NRW den G8‐Maßnahmenplan (HSP2‐Mittel) aufgelegt. Der Neubau Chemiepraktikum ist Bestandteil dieses Plans und sichert der RWTH Aachen eine weiterhin praktische und sehr gute Ausbildung ihrer Chemiestudierenden.

Für die Fachgruppe Chemie stehen nunmehr die dringend benötigten Flächen für eine hoch moderne praktische Ausbildung zur Verfügung, die sowohl Studierenden des Studiengangs Chemie als auch den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften zugute kommt, deren Zahl mit dem doppelten Abiturjahrgang drastisch gestiegen ist. Wie der Dekan der Fakultät 1, Professor Stefan Kowalewski betonte, übernimmt die Fachgruppe vor allem in der grundständigen Ausbildung Studierender zahlreicher Studiengänge der RWTH eine wichtige Rolle, denn ohne eine praktische Ausbildung zum Beispiel im Umgang mit Gefahrstoffen oder beim Recycling von Abfallstoffen würde die RWTH nicht die führende Rolle in der wissenschaftlichen Ausbildung mit einem fächerübergreifenden Lehrkonzept anbieten können. Zudem erlaubt die neue Laborausstattung eine noch stärkere Anpassung der Ausbildungsinhalte an aktuelle Forschungsthemen der Fachgruppe Chemie, die sich von der reinen Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung in den Bereichen Energie, Informationstechnik und Gesundheit erstrecken.

Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 3.700 Quadratmetern sind im Chemiepraktikum rund 1.500 Quadratmeter Laborfläche realisiert worden. Der sechsgeschossige Neubau bietet insgesamt acht Praktikumslaborbereiche, ein Technikgeschoss sowie Sanitär- und Funktionsräume im Erdgeschoss. Wichtig war den Verantwortlichen die Barrierefreiheit - beispielhaft dabei der Einbau von höhenverstellbaren Digestorien beziehungsweise Abzügen - und die Gestaltung der Labore als „open space“, um eine flexible Nutzung zu ermöglichen. Die Planung stammt von dem Kölner Büro kister scheithauer gross. Dank der sehr guten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen BLB NRW und RWTH Aachen konnte das Projekt zügig realisiert werden. Mit dem Bau wurde im Sommer 2012 begonnen.

Pressesprecher Aachen

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Bernd Klass
Bernd Klass
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