Künftig mehr Kultur im Kunibertsviertel

Neubau und Umbau eines Bestandsgebäudes für die Hochschule für Musik und Tanz Köln

Ein kultureller Ort der Begegnung entsteht. Im bahnhofsnahen Kunibertsviertel können künftig Passanten und Anwohner des Viertels den neuen Campus der Hochschule für Musik und Tanz Köln passieren. Ein entsprechender Entwurf wurde von den Architekten HPP International Planungsgesellschaft mbH erstellt. Hiernach entstehen in den kommenden Jahren neue Unterrichts- und Übungsbereiche, Konzert- und Tanzsäle, Platz für eine Bibliothek, Cafeteria, Verwaltungsflächen und eine Kindertagesstätte für Hochschulangehörige. Nach der Errichtung des neuen Campus wird der Bauherr, der BLB NRW NL Köln, mit der Sanierung und Modernisierung des Stammgebäudes auf dem gegenüberliegenden Grundstück in der Straße "Unter Krahnenbäumen" beginnen.

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Quelle: Generalplanerteam HPP International Planungsgesellschaft mbH, Düsseldorf

Die Hochschule für Musik und Tanz in Köln (HfMT) ist international ausgerichtet. Mittlerweile gehören ihr ca. 1.200 Studierende und rund 500 Lehrkräfte an. Für diese reicht der bisherige Platz nicht mehr aus. Deswegen baut der BLB NRW NL Köln einen neuen Campus zwischen der Dagobertstraße und dem Thürmchenswall. In diesem Zuge saniert und modernisiert der Bauherr das Bestandsgebäude der ehemaligen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Die Umbau- und Neubaumaßnahmen haben einen Umfang von 6.600 Quadratmetern.


„Ich freue mich schon jetzt auf das gebaute Ergebnis, auch wenn dieses Projekt herausfordernd ist. Die Bauarbeiter müssen ihr Werk mitten in der Stadt verrichten, und da die Hochschule besondere Möglichkeiten bietet, ist der Anspruch hoch. Mit dem Generalplaner HPP International Planungsgesellschaft mbH aus Düsseldorf wissen wir jedoch ein leistungsstarkes Team an unserer Seite“, sagt Heike Blohm-Schröder, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW.


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Quelle: Generalplanerteam HPP International Planungsgesellschaft mbH, Düsseldorf


Wettbewerbssieger plant Sanierung und Neubau

2015 hat sich der BLB NRW Niederlassung Köln, nach einem Realisierungswettbewerb entschieden, die Düsseldorfer HPP International Planungsgesellschaft mbH als Generalplaner für dieses Projekt zu beauftragen. Nach derzeitigem Sachstand beginnt der Bauherr ab Mitte 2019 mit den Abbrucharbeiten an der Tiefgarage. Diese Arbeiten stellen einen ersten Schritt zur Realisierung des neuen Campus dar. In den Entwürfen geht es darum, die Erwartungen an den Neubau (Nutzfläche rund 2.500 m²) auf dem neuen Campus umzusetzen. Dazu gehören zum Beispiel eine hohe Funktionalität und Nutzungsqualität für den Ort der Musiker und Tänzer. Für die jährlich über 350 stattfindenden Veranstaltungen der HfMT Köln sieht der Entwurf unter anderem Säle für Konzerte, Tanz und Ballett, Platz für Übungsbereiche und eine Bibliothek vor. Der Zuschauerraum des neuen Konzertsaals bietet circa 350 Sitzplätze.  

Auch den Wunsch nach natürlich belichteten Räumen hat der Planer in seinem Entwurf berücksichtigt. Durch die Modernisierung des Bestandsgebäudes (Dagobertstr./Thürmchenswall) stehen der Hochschule künftig neben den Flächen im Stammgebäude „Unter Krahnenbäumen“ auf dem neu zu errichtenden Campus rund 4.000 Quadratmeter weitere Verwaltungs- und Unterrichtsflächen zur Verfügung. Derzeit befinden sich verschiedene Hochschulbereiche in Anmietungen im Kölner Stadtgebiet, die nach Fertigstellung des neuen Campus entfallen. Das Bestandsgebäude steht nach dem Auszug der ehem. Fachhochschule für öffentliche Verwaltung seit Anfang 2017 leer und wird nach heutigem Sachstand Ende 2019 kernsaniert.  

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Quelle: Generalplanerteam HPP International Planungsgesellschaft mbH, Düsseldorf


Kultureller Austausch für jedermann möglich

Doch nicht nur für Hochschulangehörige soll das neue Gebäude zugänglich sein. Künftig haben auch Besucher die Möglichkeit, bei einem Aufenthalt im hochschuleigenen Café am kulturellen Geschehen der Hochschule für Musik und Tanz Köln teilzunehmen. Sowohl der neu zu gestaltende Platz vor dem Foyer als auch der Innenhof zwischen Neubau und Bestandsgebäude laden – nicht zuletzt durch das Pflanzen von Bäumen - zum Verweilen ein.

Den neuen Campus des regionalen Kulturträgers hat das Planungsteam optisch an die umliegenden Bauten angepasst. Von dem denkmalgeschützten Stammhaus – Unter Krahnenbäumen -  grenzt sich der Neubau wiederum ab. „Wir freuen uns sehr, durch den Neubau eine Infrastruktur schaffen zu können, die den Ansprüchen eines modernen Studiums gerecht wird“, sagt Prof. Joachim Ullrich, Prorektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Mit diesen baulichen Veränderungen lässt sich Lehren leichter umsetzen und der exzellente Ruf der Hochschule stärken. Beteiligte bezeichnen das Vorhaben als gelungene Stadtreparatur.

Hochschule für Musik und Tanz Köln

Europaweit spielt die Hochschule für Musik und Tanz Köln die erste Geige.  Sie gehört zu den führenden künstlerischen Ausbildungsstätten weltweit. Die Musikschule ist in Aachen, Wuppertal und Köln vertreten. Talente können sich dort in Bereichen wie Gesang und Tanz ausbilden lassen.

Zahlen und Fakten

  • Generalplanerwettbewerb 2015: 15 Teilnehmer und 21 Juroren
  • Umfang der Um- und Neubaumaßnahmen: 6 500 Quadratmeter 
  • Abbruch der Tiefgarage: Mitte 2019
  • Sanierungsbeginn Bestandsgebäude und Neubau: ab Ende 2019.
  • Fertigstellung: Mitte 2022
  • Hochschule für Musik und Tanz Köln: circa 1 200 Studierende und 500 Lehrkräfte.

Stand: Dezember 2017

 
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