Teilneubau Ingenieurwissenschaftliches Zentrum (IWZ) der Technischen Hochschule Köln am Standort Deutz

 

Ansicht_Reitweg_kl

Zum Vergrößern klicken

(Quelle: Frank Buch, BLB NRW)

Im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) aufgelegten Hochschulmodernisierungsprogramms (HMOP) soll das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum (IWZ) der Technischen Hochschule Köln an seinem derzeitigen Standort in Köln-Deutz durch einen Teilneubau modernisiert werden. Dies schließt die Erweiterung auf angrenzenden städtischen Grundstücksflächen ein.

Grundlage dafür soll ein städtebaulicher/freiraumplanerischer Wettbewerb sein, der vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Bauherr in enger Abstimmung mit der Technischen Hochschule Köln und der Stadt Köln ausgelobt wurde.

Das Ziel: die städtebaulichen Grundlagen für die Entwicklung des IWZ als zukunftsweisenden attraktiven Hochschulstandort zu erarbeiten.

Erhalten bleiben am Standort der sogenannte  Altbau aus den 1960er Jahren, der die   Fakultäten für Architektur sowie für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik beherbergt. Dieses Gebäude wurde bis 2008 komplett saniert. Erhalten bleibt auch das Gebäude der Hochschulbibliothek, das 2001eingeweiht wurde. Durch Neubauten sollen das Hochhaus, die Mensa und die Hallenbauten ersetzt werden.

Mit der Entscheidung zum Verbleib und zur Neustrukturierung des IWZ der FH Köln am heutigen Standort wird die Entwicklung des rechtsrheinischen Köln entsprechend der strukturpolitischen Initiativen der vergangenen Jahrzehnte weiter gestärkt. Die Schaffung eines zukunftsweisenden Hochschulstandortes leistet einen bedeutsamen Beitrag zur sozialen und ökonomischen Stabilisierung der rechtsrheinischen Stadtteile und fördert die Profilierung der Gesamtstadt.

Der Wettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten wurde als beschränkter Wettbewerb nach RAW 2004 in zwei Bearbeitungsphasen ausgelobt (in der ersten Phase mit max. 50 Teilnehmern, in der zweiten Phase mit max. 15 Teilnehmern).

Dabei ist den Besonderheiten der Bauaufgabe, das Bauen im laufenden Lehr- und Forschungsbetrieb, die Errichtung von Neubauten in mehreren Bauabschnitten, den sukzessiven Abbruch der Bestandsgebäude unter Beachtung des statischen Abbruchkonzeptes sowie den Raumanforderungen der FH Köln in besonderer Weise Rechnung zu tragen.

Am Montag, 5. November 2012, hat eine Jury, die aus 18 Mitgliedern bestand, unter Leitung von Professor Albert Speer (AS&P Albert Speer und Partner GmbH) über den vom BLB NRW Köln als Bauherrn ausgelobten und insgesamt mit einer Wettbewerbssumme von 95.000 Euro dotierten Wettbewerb entschieden.


Dabei ergingen die ersten drei Preise an:

Perspektive_kl

Zum Vergrößern klicken

(Quelle: Kister Scheithauer Gross/ Loidl Architektur)

1. Preis

Arbeitsgemeinschaft Kister Scheithauer Gross / Loidl Architektur
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH; Köln
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten; Berlin

2. Preis

Arbeitsgemeinschaft Ferdinand Heide/TOPOS
Ferdinand Heide Architekt BDA; Frankfurt
TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung; Berlin

3. Preis

Arbeitsgemeinschaft Schuster Architekten/nsp
Schuster Architekten GmbH; Düsseldorf
nsp landschaftsarchitekten-stadtplaner; Hannover

1. Anerkennung

Arbeitsgemeinschaft Skt umbaukultur / Architekturbüro Schommer / Latz+Partner
skt-umbaukultur Architekten BDA; Bonn
Architekturbüro Schommer; Bonn
Latz+Partner LandschaftsArchitekten Stadtplaner; Kranzberg

2. Anerkennung

Arbeitsgemeinschaft Schilling Planung / Landschaft planen + bauen
Schilling Planung GmbH; Köln
Landschaft planen+bauen Berlin GmbH; Berlin

 


Die Organisation des Verfahrens und die Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten wurden vom Büro FALTIN + SATTLER aus Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln, der Stadt Köln und dem BLB NRW Köln durchgeführt.

Protokolle der Infoveranstaltungen vom 13.03.2012 und 06.11.2012

Infoveranstaltung 13.03.2012

Infoveranstaltung 06.11.2012

 

logo_fhkoeln

Logo_Stadt_Koeln

Projektbeteiligte

Lageplan_kl

Zum Vergrößern klicken

Quelle des Fotos: Kister Scheithauer Gross / Loidl Architektur

BLB NRW Köln

Mirja Behrens (Ltg. Assetmanagement) Mirko-Sebastian Ostertag (Assetmanagement) Cerstin Lettner (Ltg. Planen & Bauen) David Grunau (Projektverantwortlicher)

Beteiligte Büros

Wettbewerbsmanagement: FSW Düsseldorf GmbH

 


 

 

Social Network
 
Metanavigation
Kontakt
Impressum
Service Management Center

Für unsere Kunden sind wir bei Störungen und Notfällen an den Gebäuden und technischen Anlagen immer erreichbar, rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche! Sie erreichen uns unter 08000 252 679!

Zentrale Rechnungsanschrift

Der BLB NRW hat nur noch eine landesweite einheitliche Rechnungsanschrift
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
47526 Kleve.
Der Betrieb führt die elektronische Rechnungsbearbeitung ein. mehr ...