330 Millionen Euro in die Gebäude IA, IB und GD der Ruhr-Uni investiert

Die drei Gebäude IA, IB und GD, insgesamt so groß wie 500 Einfamilienhäuser, baut der BLB für die Ruhr-Universität Bochum. Mit einer Mietfläche von insgesamt 74.000 Quadratmetern schaffen die Neubauten künftig Platz für rund 10.000 Studierende. Ab Sommer 2018 können die Akademiker die Räumlichkeiten nutzen. Zu den Räumen zählen beispielsweise Hörsäle, Labor- und Seminarräume, Büros und eine Bibliothek. Das Land NRW stemmt das Projekt finanziell und sorgt damit für eine neue Gebäudeinfrastruktur.

Gleich drei Gebäude errichtet die Dortmunder Niederlassung des BLB NRW zurzeit auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum: IA, IB und GD. Die Grundsteine legte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 2. Mai 2016 gemeinsam mit Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführer (ehemals) des BLB NRW.

„Die Grundsteinlegung ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Erneuerung der Gebäudeinfrastruktur hier an der RUB, die wir mit verschiedenen Maßnahmen seit Jahren vorantreiben“, betont Dr. Martin Chaumet.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erklärt: "Dieses Bauprojekt ist alles andere als alltäglich und die dafür veranschlagte Summe von gut 300 Millionen Euro erst recht. Dieses Projekt ist ein finanzieller Kraftakt für das Land. Aber einer, der sich lohnt."

IA und IB: Zwei Urgebäude entstehen neu

IA und IB sind die Urgebäude der Ruhr-Universität: Sie waren 1965 die ersten fertigen Gebäude auf dem Campus. Der BLB hat sie bis September 2015 im Rahmen der Schadstoffsanierung zurückgebaut. Nun werden IA und IB in gleicher Form und Höhe wieder aufgebaut – in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde der Bezirksregierung Arnsberg. Mit ihrer Architektursprache werden sich IA und IB harmonisch in das Bild der benachbarten Gebäude einfügen, die bereits modernisiert oder neu gebaut sind.
 Allein ihre Dimension beeindruckt mit einer Mietfläche von rund 43.000 Quadratmetern – das entspricht etwa 300 Einfamilienhäusern. Für die Gebäude IA und IB investiert der BLB rund 220 Millionen Euro. Diese Gesamtinvestitionssumme beinhaltet nicht nur die reinen Baukosten, sondern auch Planungskosten, Bauzeitzinsen und Risikovorsorge.
 Die Gebäudeplanung stammt aus der Feder des Dortmunder Architekturbüros Gerber Architekten GmbH. Die Neubauten sollen bis Mitte 2018 schlüsselfertig errichtet werden – damit hat die Dortmunder Niederlassung des BLB die HOCHTIEF Building GmbH als Generalübernehmerin beauftragt.
 Die Fakultät für Geowissenschaften mit dem Institut Geologie, Mineralogie und Geophysik und dem Geografischen Institut sowie die Fakultäten für Mathematik und für Psychologie werden in die neuen Gebäude einziehen.

GD: Ein Neubau als Puzzlestück für die Campusentwicklung

GD ist ein weiterer Baustein der Campusentwicklung: Der Neubau ist notwendig, damit die übrigen Gebäude der G-Reihe kernsaniert werden können. Seit September 2015 rollen hier die Bagger, um das Gebäude zu errichten.
Das GD hat eine Mietfläche von rund 31.000 Quadratmetern – das entspricht immerhin rund 200 Einfamilienhäusern. Der BLB investiert für den Neubau einschließlich Medienkanal rund 110 Millionen Euro. Darin sind – wie bei IA und IB – nicht nur die reinen Baukosten enthalten, sondern auch Planungskosten, Bauzeitzinsen und Risikovorsorge.
Die Dortmunder Niederlassung des BLB hat das Architekturbüro HENN aus München damit beauftragt, das Gebäude zu planen. Die Ed. Züblin AG ist dafür verantwortlich, das Gebäude schlüsselfertig bis Sommer 2018 zu errichten.
GD hat sieben Geschosse. Im Sockel des Neubaus befinden sich Hörsäle und eine Bibliothek. Im Norden liegen Haupteingang und Foyer, im Süden der Eingang zur Bibliothek und ein großer Lesesaal – mit Blick in das grüne Lottental. In den oberen drei Geschossen sind Büros und Seminarräume der Fakultäten. Nördlich des Gebäudes entsteht eine Grünfläche mit einem Platz für Events, der Studierende zum Verweilen einlädt.
Der Neubau beheimatet zukünftig die Fakultäten für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die sich zurzeit noch im benachbarten GC befinden. Das neue Gebäude schafft moderne Arbeits- und Lernbedingungen für rund 10.000 Studierende.

Einen Einblick in die Baustelle IA-IB im März 2017 finden Sie hier.

Fotostrecke IA, IB und GD
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