Gebäude I und Q für die Universität Paderborn neu gebaut

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Das Q-Gebäude trägt durch seine Lage und seine Architektur dazu bei, dass die Universität sich stärker zur Stadt öffnet und besser wahrgenommen wird. Foto: Andreas Secci

Neubauten in der Stadt an der Pader: Die Universität Paderborn wird mit dem im Bau befindlichen Gebäude I und dem bereits 2013 fertiggestellten Gebäude Q noch besser im Stadtbild sichtbar. Mit dem modernen und klar gegliederten Gebäude Q präsentiert sich eine offene Universität. Im Gebäude I werden die Besucher der Universität zukünftig Lese- und Arbeitsplätze, die Erweiterung der Bibliothek und weitere Einrichtungen nutzen können. Die Fertigstellung des zweiten Teils des Neubau-Duos ist für 2018 vorgesehen.

IQ (Intelligenzquotient) und Uni – diese zwei Begriffe passen zusammen. Die beiden neuen Gebäude „I“ und „Q“, prägen damit ganz zu Recht den neuen Eingangsbereich der Universität Paderborn. Nicht nur namentlich, sondern auch optisch harmonisieren sie miteinander. Geplant und entworfen wurden die Neubauten I und Q von dem Planungsteam aus der Abteilung Planen und Bauen 3 der Niederlassung Bielefeld.
Bereits im Oktober 2013 hatte der BLB NRW das Gebäude Q an die Universität Paderborn übergeben. Damit standen der Hochschule rechtzeitig für das Wintersemester rund 6.200 Quadratmeter zusätzlich zur Verfügung. Sogar die ungewöhnlich vielen Erstsemester des doppelten Abiturjahrgangs 2013 konnten somit besser aufgenommen werden. Nachdem die BLB-NRW-Niederlassung Bielefeld das Gebäude Q errichtet hat, folgte, mit Baubeginn im Sommer 2016, vis-à-vis das Gebäude I. Damit stehen zur Fertigstellung im Frühjahr 2018 zusätzliche 3.370 Quadratmeter zur Verfügung. In dem Neubau I finden die Studierenden künftig auf fünf Stockwerken optimale Arbeits- und Lernbedingungen vor.


Gebäude I – Das Lern- und Bibliothekszentrum

Mit dem I-Gebäude realisiert der BLB die Erweiterung der Bibliothek mit Lese- und Arbeitsplätzen, studentischen Arbeitsplätzen außerhalb der Bibliothek inklusive Notebook-Café, Sprachlaboren, dem International Office, der Studierendenberatung und dem Archiv der Bibliothek. Da sich die Arbeitsweise der Studierenden in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, verwundert es nicht, dass es solche Arbeitsplätze früher entweder nicht oder nicht in ausreichender Zahl gab. I schafft daher attraktive Voraussetzungen, die für ein Studium in der heutigen Zeit und für Arbeiten in Kleingruppen oder allein notwendig sind, hierzu gehören unter anderem auch genügend Steckdosen um Laptops oder Tablets zu laden. Ein weiterer Aspekt für die hohe Nutzerfreundlichkeit des Neubaus zeigt sich in der guten Belichtung durch großzügige Fensteröffnungen und durch einen guten Schutz gegen Schall.

Gebäude Q und I bilden zukünftig gemeinsam den neuen Haupteingangsbereich der Universität Paderborn und werten diesen auf. Die Universität öffnet sich somit weiter zur Stadt und wird besser wahrgenommen.


„Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Gebäude I die bauliche Situation am Haupteingang zur Universität Paderborn abrunden und weiter aufwerten können.“
Heinrich Micus, ehem. Niederlassungsleiter des BLB NRW

Passanten erkennen das Gebäude I an der rötlichen Klinkerfassade, die sich bereits am bestehenden Hauptgebäude wiederfindet. Die optische Nähe ist aber keine Kopie, sondern eine Anpassung – I ist ein moderner Neubau. Auch das Außengelände wird neu gestaltet, Grünanlagen verändert und Sitzgelegenheiten neu geschaffen, um somit die Aufenthaltsqualität zu verbessern.


Gebäude I übertrifft Vorgaben der Energieeinsparung

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Das Gebäude I spart 25 Prozent mehr Energie ein, als es die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 vorschrieb. Sogar die in der EnEV 2016 geforderten Werte übertrifft der Neubau.

Aktueller Stand beim Bau von I
Es geht weiter: Die Baugrube für das I-Gebäude ist ausgehoben, die Parkplätze sind weg und das Baufeld ist hergerichtet. Betonagearbeiten, wie die für die Bodenplatte, laufen – die Rohbauarbeiten sind also in vollem Gange. Bereits im Frühling 2017 soll das Richtfest gefeiert werden. Anschließen folgt die Fassade und der Innenausbau.
2018 soll der Bau fertiggestellt sein.

Q erhöht Quadratmeteranzahl
Mit dem Gebäude Q besitzt die Universität Paderborn seit 2013 ein Ersatz- und Rotationsgebäude. Das Gebäude wurde von der Niederlassung Bielefeld so geplant, dass die Integration von verschiedenen Nutzungen (Seminarräume, Labore, Büros) flexibel und mit geringem Aufwand möglich ist. Nach der Fertigstellung hat die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Räume bezogen. Den Neubau konnten die Hochschule und der BLB NRW dank des Hochschulmodernisierungsprogramms des Landes NRW errichten.

Büroflächen schaffen Spielraum für Lernen und Forschen
Sechs Stockwerke hat das Gebäude Q und damit eine Nutzfläche von insgesamt rund 6.200 Quadratmetern. Die Ebenen Null bis zwei des Sockelbaus bilden das Fundament. Dort befinden sich überwiegend Seminar-, Labor- und Büroräume. In den oberen Stockwerken gibt es Büro- und Besprechungsräume. Mit besonderem Augenmerk gestalteten die BLB-Planer die öffentlichen Flächen im Gebäude. Hier wurden attraktive und offene studentische Arbeitsplätze und Treffpunkt für Kommunikation und Austausch geschaffen, die von den Studierenden gerne genutzt werden. Dem Arbeitsverhalten der Studierenden kommt die Uni so nach. Auch Barrierefreiheit, Orientierungshilfen im gesamten Gebäude und viele Ausblicke auf den Hochschulcampus tragen zu einer angemessenen Arbeitsatmosphäre bei.


Gebäude Q – Das Erscheinungsbild orientiert sich an der Funktion

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Der Neubau Q ist über eine gläserne Brücke über fünf Geschoßebenen mit dem Bestand verbunden. Foto: pht airpicture

Das Erscheinungsbild des Gebäude Q greift hinsichtlich der Farbgebung und der Materialwahl einzelne Themen der Bestandsgebäude auf und übersetzt diese in eine zeitgemäße Architektur. Die Seminarräume und der Eingangsbereich wirken durch ihre Glasfassade einladend und lassen großflächig Einblicke in das Gebäude zu. Die Fassade im Sockelgeschoss ist mit dunkelrotem Klinker versehen, der auch im benachbarten Bestandsgebäude Verwendung findet. Die Bandfassade in den oberen Geschossen ist mit großen Fensterfronten , versehen. Maßnahmen, die Transparenz schaffen – eine angemessene Funktion für Hochschulgebäude.

Der obere Gebäuderiegel setzt sich durch Gebäudeüberstände und seiner funktional modern gestalteten metallischen Fassade ab. Das schafft einen markanten oberen Haupteingang. 
Ein Brückenbauwerk verbindet Q mit dem Bestandgebäude über mehrere Ebenen, sodass ein barrierefreier Übergang möglich ist..


Haupteingang der Universität wird aufgewertet

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In dem klar strukturierten Foyer wurde auch Raum für Studentisches Arbeiten geschaffen. Foto: Andreas Secci

Mehr Energie als von der Energiesparverordnung vorgegeben, spart die Uni beim Gebäude Q ein. Grund dafür sind die hochdämmende Gebäudehülle und die regenerative Wärmerückgewinnungsanlage im Bereich der Lüftungsanlage. Auch durch eine semi-automatische Beleuchtungssteuerung oder durch automatische Stellantriebe für die Heizung oder intelligente Gebäudeleittechnik kann die Universität den Energiebedarf senken.

Gebäude Q – Termin eingehalten, Budget unterschritten

Rechtzeitig zum Wintersemester 2013 beendete der BLB NRW die Baumaßnahmen und hat sogar das für den Bau bereitgestellte Budget nicht voll ausgeschöpft. Der Universität Paderborn stand so der Aufnahme der größeren Studentenanzahl durch den doppelten Abiturjahrgang nichts im Wege. 

Mit dem Projekt IQ hat die Universität Paderborn nicht nur namentlich ein starkes Duo gefunden, sondern auch zwei neue Gebäude geschaffen, die das Leben, Lernen und Arbeiten auf dem Campus begünstigen.


Universität Paderborn

Die 67 Studiengänge der Universität Paderborn verteilen sich auf fünf Fakultäten. Neben der kulturwissenschaftlichen, der wirtschaftswissenschaftlichen und der naturwissenschaftlichen Fakultät, sind das Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Informatik und Mathematik. Für diese Fünf stehen auch die Kapitelle auf dem Kunstwerk von Prof. Yuji Takeoka, der einen Teil des Vorplatzes gestaltet hat.

Zahlen und Fakten

Gebäude I:

  • Grundsteinlegung: Juni 2016
  • Geplante Fertigstellung: 2018
  • Fünf Stockwerke
  • 3.370 m² NF
  • Gesamtkosten für das Projekt: 18,4 Mio. €
  • Studierende an der Universität Paderborn: ca. 20.000
Gebäude Q:
  • Bauzeit: März 2012 bis Juli 2013
  • Sechs Stockwerke
  • 6.200 m² Nutzfläche
Gesamtkosten für das Projekt: rund 22 Mio. € (Gesamtinvestition inkl. BZZ und Risiko)

 
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