Neubauten für die Polizei
Polizei und Justiz gemeinsam an der Parkstraße
Der geplante Neubau für Polizei und Justiz auf dem Gelände der ehemaligen Standortverwaltung bedeutet für das Polizeipräsidium Wuppertal einen wesentlichen Schritt nach vorne.
Das Polizeipräsidium Wuppertal, zuständig für die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid, ist derzeit alles andere als optimal untergebracht. Gemeint ist hier nicht das historische Präsidiumsgebäude an der Friedrich-Engels-Allee in Wuppertal-Barmen, obwohl auch hier dringender Sanierungsbedarf besteht, sondern die zweite große Wuppertaler Polizeiliegenschaft an der Müngstener Straße auf Lichtscheid.
Dort sind neben der Bereitschaftspolizei mit zwei Einsatzhundertschaften, einer technischen Hundertschaft und der Abteilungsführung auch die Diensthundführerstaffel, Werkstätten für Polizeifahrzeuge, Funkausrüstung und Waffen, die Fortbildungsstelle der Polizei mit ihrem Schießstand sowie eine Reihe weiterer Dienststellen untergebracht. Die Gebäude an der Müngstener Straße wurden für ganz andere Zwecke als die heutigen gebaut. Sie sind heute viel zu groß und damit viel zu teuer. Außerdem fallen für die in die Jahre gekommenen Gebäude erhebliche Instandsetzungskosten an. Deshalb gibt es seit langem Pläne für einen Neubau der Polizei.
Diesen Neubau jetzt gemeinsam mit der Justiz an der Parkstraße zu realisieren ist aus Sicht der Polizei eine optimale Lösung. Für den Standort spricht die sehr gute Verkehrsanbindung an die A 1 und über die A 46 zur A 3 sowie A 43. Diese ist für die Bereitschaftspolizei von elementarer Wichtigkeit, denn ihre Einheiten müssen im Notfall so schnell wie möglich auch überregionale Einsatzorte erreichen können. Aber auch innerhalb des Bezirks der Kreispolizeibehörde liegt der Standort günstig. Er ist nicht nur in Wuppertal, sondern auch aus Solingen und Remscheid gut erreichbar, so dass Fahrten - beispielsweise zum regelmäßigen Einsatztraining, zu dem jeder Polizist verpflichtet ist - nicht übermäßig zeitaufwändig sind.
Der Neubau bietet die Chance, Gebäude zu errichten, die hinsichtlich Anordnung und Ausstattung dem neusten Stand der Technik entsprechen. Die Polizei ist im Einsatz auf eine stets reibungslos funktionierende Technik angewiesen. Deshalb betreibt die Polizei spezialisierte Werkstätten, die zum Beispiel den einwandfreien Zustand der Polizeifahrzeuge, das Funktionieren des Polizeifunks und die Sicherheit der Waffen gewährleisten. Wuppertal als ein Standort der Zentralen Polizeitechnischen Dienste in NRW hat dabei auch überregional eine besondere Bedeutung. Das Gelände der ehemaligen Standortverwaltung bietet von seiner Größe und Lage die Möglichkeit, hier zeitgemäße Einrichtungen zu schaffen. Der geplante Neubau für Polizei und Justiz ermöglicht Synergieeffekte. Beispielsweise können die gemeinsame Nutzung von Schießstätten sowie von Gerätschaften und Räumlichkeiten genannt werden.
