Ein zentraler Campuspark und Quartiere für die RWTH Aachen

Berliner Arbeitsgemeinschaft gewinnt den vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Kooperation mit der Stadt Aachen und der RWTH Aachen ausgelobten städtebaulichen Wettbewerb für den Kernbereich der RWTH.

Zur Entwicklung eines Gesamtkonzepts für den Kernbereich der RWTH Aachen hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) in Kooperation mit der Stadt Aachen und der RWTH Aachen einen städtebaulichen Wettbewerb mit EU-weitem Auswahlverfahren ausgelobt. Das rund 30 Hektar große Wettbewerbsgebiet in der Innenstadt erstreckt sich von der historischen Altstadt im Südosten bis zum Westbahnhof im Nordwesten. In einem ersten Schritt soll der 16.000 Quadratmeter umfassende Realisierungsteil Templergraben mit den anliegenden Freiflächen umgesetzt werden. 15 Büros haben eine Wettbewerbsarbeit eingereicht. Im September 2008 fiel die einstimmige Entscheidung des Preisgerichts:

1.Preis
Machleidt+Partner, Berlin und sinai.Faust.Schroll.Schwarz., Berlin

2.Preis
Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin und Glass Kramer Löbbert Architekten, Berlin

3.Preis
Studioinges Architektur+Städtebau, Berlin und Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin

Anerkennung
Trint+Kreuder d.n.a, Köln


Die Wettbewerbsgewinner zu ihrem Entwurf:

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Lageplan Quartiere am Grabenring

Städtebauliches Ziel
Das übergreifende städtebauliche Ziel ist die Wiedergewinnung des historischen Stadtraumes mit seinen Straßenfluchten, Plätzen und Promenaden (städtische "Außenräume") und die räumlich-funktionale Einbindung des Kernbereichs der RWTH Aachen in die alte Innenstadt und die neueren Quartiere (universitäre "Innenräume"). Die situationsbezogene Neuordnung der heute heterogenen Blockinnenbereiche schafft durch räumlich differenzierte Parks, Gärten und Höfe ein halböffentliches Netz aus vielfältigen Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität.

 


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Lageplan Hauptgebäude der RWTH Aachen

Einbindung
Von großer Bedeutung sind das strukturelle Herausarbeiten der gefassten Blockränder des inneren Grabenrings und die großzügigen, platzartigen Aufweitungen entlang des äußeren Alleenrings. Die städtische Platzfolge entlang der "Achse der Wissenschaft" dient der räumlichen Verknüpfung vom Stadtzentrum, über das Universitätsforum am Templergraben, den neuen Platz am Alleenring bis zum neuen Campus am Westbahnhof.

 


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3-D Ansicht Templergraben und Super C

Realisierungsbereich Templergraben
Der Freiraum um Hauptgebäude, Super C und dem Karman-Forum ist der Ort an dem sich die öffentliche und die universitäre Sphäre durchdringen. Es ist die öffentliche Schale der Hochschule, der Templergraben der herausragende Ort und die „Adresse“ der Exzellenz-Hochschule. Die Folge der Freiräume zwischen Annuntiatenbach und Hauptgebäude wird dabei als Kontinuum verstanden, das die solitären Gebäude umfließt und die historische Kernstadt mit dem Herzen der Hochschule verknüpft. Gestalterisch formuliert und zusammengehalten wird der zentrale Campus durch ein überlagerndes Ordnungsprinzip, das in Ausrichtung und Achsmaßen vom Hauptgebäude also dem Ursprungsbau der Hochschule ausgeht.

 

Bildquellen: Machleidt+Partner und sinai.Faust.Schroll.Schwarz.

 


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Weitere Informationen zum RWTH Aachen Campus

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Aachen
Mies-van-der-Rohe-Straße 10
52074 Aachen
E-Mail: ac.campus@blb.nrw.de

 

 
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